Nachwuchsförderung

Forschungsförderung 2026

Der Fachverband Judaistik / Jüdische Studien / Jüdische Theologie in Deutschland hat bisher MA-Studierende und Promovierende bei der Teilnahme an Konferenzen und Workshops sowie bei Forschungsaufenthalten im In- und Ausland gefördert. In der letzten Mitgliederversammlung wurde beschlossen, das Spektrum der Förderung zu erweitern.

Art und Umfang der Förderung
– Reisen zur aktiven Teilnahme (eigene Vorträge, Paper bzw. Präsentationen) an Konferenzen und Workshops
– Forschungs- und Archivreisen
– Sprachlektorat
Druckkostenbeiträge
– Open-Access-Publikationskosten
– Ulpan-Aufenthalte für BA-Studierende

Falls keine zureichende Finanzierungsmöglichkeit im Rahmen von Projekt- oder Lehrstuhlmitteln besteht, können anstehende Kosten, auch anteilig, bis maximal 500 € übernommen werden

Kriterien zur Antragstellung
– Bewerber:innen müssen Mitglied im Fachverband sein (dies gilt nicht für BA-Studierende)
– Wenn eine Förderung für eine Tagungsreise beantragt wird, muss ein Vortrag oder eine Poster-Präsentation mit erkennbarem Bezug zum Fachbereich Judaistik, Jüdische Studien oder Jüdische Theologie vorgestellt werden
– Forschungs- und Archivreisen müssen unmittelbar in Zusammenhang mit der Abschlussarbeit/Doktorarbeit stehen
– Sprachlektorat: Gefördert werden entweder Lektorate für englische Aufsätze oder deutsche Text von nicht-muttersprachlichen Bewerber:innen
– Eine vollständige Kostenübernahme von anderer Seite (Lehrstuhlmittel, Stipendium o.ä.) ist nachweislich nicht möglich

Antragsunterlagen
– Lebenslauf, ggf. mit Publikationsliste
– Leistungsnachweise (Transcript of Records)
– Motivationsschreiben mit Beschreibung des Vorhabens
– ggf. voraussichtlicher Reiseplan
– ggf. Vortragsthema und Abstract
– Aufstellung der entstehenden Kosten (für Hin-/Rückreise, Unterkunft, Teilnahmegebühren)
– Unterstützungsschreiben einer:eines Betreuers:in, einschließlich der Bestätigung, dass für das Reisevorhaben keine sonstige Kostenübernahme möglich ist

Die Antragsfrist endet am 31.03.2026. Die Dokumente sind vollständig als ein PDF-Dokument unter vorstand@judaistik.eu einzureichen. Die Antragstellung ist nur digital möglich.

Ausschreibung des Arnold Goldberg-Preises 2026

Ausschreibung des Arnold Goldberg-Preises des Fachverbands Judaistik / Jüdische Studien / Jüdische Theologie in Deutschland e.V.

Bewerbungskriterien
Ausgezeichnet wird eine herausragende Dissertation (magna oder summa cum laude) in den Fächern Judaistik / Jüdische Studien/ Jüdische Theologie, die an einer deutschen Universität erfolgte. Der Abschluss des Promotionsverfahrens darf am Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr als 36 Monate zurückliegen. Die Einreichung der Unterlagen kann entweder von dem*der Promovierten oder von dem*der Erstbetreuer*in vorgenommen werden. Voraussetzung für die einreichende Person ist die Mitgliedschaft im Verband.

Für einen Vorschlag einzureichende Unterlagen
– eine maximal zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit in deutscher Sprache
– vollständige Kopien beider Promotionsgutachten
– Lebenslauf mit Publikationsliste (auf Deutsch)

Nach einer Erstbegutachtung durch das Entscheidungsgremium wird gegebenenfalls eine digitale Kopie der Dissertation selbst angefordert. Bitte senden Sie die einzureichenden Bewerbungsunterlagen – zusammengefügt in einer einzigen PDF-Datei – an folgende E-Mail-Adresse: vorstand@judaistik.eu.
Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Mai 2026.

Entscheidung
Die Entscheidung über die Vergabe des Preises trifft der Vorstand des Fachverbands gemeinsam mit einem Beirat. Die Entscheidung wird bis 15. September 2026 bekanntgegeben. Ein Anspruch auf die Begründung der Entscheidung besteht nicht; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisverleihung
Der Dissertationspreis beläuft sich auf 1.000 Euro und kann gegebenenfalls geteilt werden. Seine Verleihung erfolgt am 1. November 2026 im Rahmen der nächsten Verbandstagung an der Universität Göttingen.

Kooperation mit Mohr Siebeck
Im Rahmen des Arnold Goldberg-Preises 2026 kooperiert der Fachverband Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Theologie in Deutschland e. V. mit dem Verlag Mohr Siebeck (Tübingen): Die ausgezeichnete Dissertation kann – vorbehaltlich der positiven Begutachtung im reihenüblichen Peer-Review-Verfahren – in der Reihe Texts and Studies in Medieval and Early Modern Judaism (TSMJ) veröffentlicht werden. Der Verlag übernimmt in diesem Fall die sonst übliche Publikationsgebühr. Zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung wird der Band vom Verlag zusätzlich im Open Access unter einer CC-Lizenz zugänglich gemacht. Das druckfertige Manuskript ist innerhalb von 24 Monaten nach der Preisverleihung vorzulegen. Die Veröffentlichung bei Mohr Siebeck ist keine Voraussetzung für die Annahme des Preises und liegt im Ermessen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers. Zusätzlich erhält die ausgezeichnete Person einen Büchergutschein über 1.000 Euro, einlösbar für Titel aus dem Programm von Mohr Siebeck.

Ausschreibung als PDF

Reisekostenbeihilfe

Der Fachverband Judaistik / Jüdische Studien / Jüdische Theologie unterstützt MA-Studierende und Promovierende bei der Teilnahme an Konferenzen und Workshops sowie bei Forschungsaufenthalten im In- und Ausland. MA-Studierende werden bevorzugt gefördert.

Art und Umfang der Förderung
– Reisen zur aktiven Teilnahme (eigene Vorträge, Paper bzw. Präsentationen) an Konferenzen und Workshops
– Forschungs- und Archivreisen

Reisekosten, Aufenthaltskosten und anfallende Gebühren können, auch anteilig, bis maximal 500 € übernommen werden

Kriterien zur Antragstellung
– Bewerber:innen müssen Mitglied im Fachverband sein
– Wenn eine Förderung für eine Tagungsreise beantragt wird, soll ein Vortrag oder eine Poster-Präsentation mit erkennbarem Bezug zum Fachbereich Judaistik, Jüdische Studienoder Jüdische Theologie vorgestellt werden
– Forschungs- und Archivreisen müssen unmittelbar in Zusammenhang mit der Abschlussarbeit/Doktorarbeit stehen
– Eine vollständige Kostenübernahme von anderer Seite (Lehrstuhlmittel, Stipendium o.ä.) ist nachweislich nicht möglich

Antragsunterlagen
– Lebenslauf, ggf. mit Publikationsliste
– Transcript of Records
– Motivationsschreiben, inklusive der Darstellung des Reisevorhabens und dessen Relevanz für die MA-Arbeit bzw. Dissertation (max. 1 Seite)
– voraussichtlicher Reiseplan
– Ggf. Vortragsthema und Abstract
– Aufstellung der entstehenden Kosten (für Hin-/Rückreise, Unterkunft, Teilnahmegebühren)
– Unterstützungsschreiben einer:eines Betreuers:in, einschließlich der Bestätigung, dass für das Reisevorhaben keine sonstige Kostenübernahme möglich ist

Die Antragsfrist endet am 15.03.2025. Die Dokumente sind vollständig als ein PDF- Dokument unter vorstand@judaistik.eu einzureichen. Die Antragstellung ist nur digital möglich.

Ausschreibung des Arnold Goldberg-Preises

Ausschreibung des Arnold Goldberg-Preises anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Fachverbands Judaistik / Jüdische Studien / Jüdische Theologie in Deutschland e.V.

Bewerbungskriterien
Ausgezeichnet wird eine herausragende Dissertation (magna oder summa cum laude) in den Fächern Judaistik / Jüdische Studien / Jüdische Theologie, die an einer deutschen Hochschule eingereicht wurde. Der Abschluss des Promotionsverfahrens darf am Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr als 36 Monate zurückliegen. Eine Dissertation kann für den Arnold Goldberg-Preis entweder von dem*der Promovierten oder von dem*der Erstbetreuer*in vorgeschlagen werden. Die vorschlagende Person muss Verbandsmitglied sein.

Für einen Vorschlag einzureichende Unterlagen
– eine maximal zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit in deutscher Sprache
– vollständige Kopien beider Promotionsgutachten
– Empfehlungsschreiben des*der Erstbetreuers*in
– Lebenslauf mit Publikationsliste (auf Deutsch)

Nach einer Vorauswahl durch das Entscheidungsgremium wird gegebenenfalls eine digitale Kopie der Dissertation selbst angefordert. Bitte senden Sie die einzureichenden Bewerbungsunterlagen – zusammengefügt in einer einzigen PDF-
Datei – an folgende E-Mail-Adresse: vorstand@judaistik.eu.
Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Mai 2024

Entscheidung
Die Entscheidung über die Vergabe des Preises trifft der Vorstand des Fachverbands gemeinsam mit einem noch zu benennenden Beirat. Die Entscheidung wird bis 15. September 2024 bekanntgegeben. Ein Anspruch auf die Begründung der Entscheidung besteht nicht; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisverleihung
Der Dissertationspreis beläuft sich auf 1.000 Euro und kann gegebenenfalls geteilt werden. Seine Verleihung erfolgt im Rahmen des Festaktes zum 50. Jubiläum des Fachverbandes am 27. Oktober 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt.

22. Oktober 2021, 12:00-13:00 Uhr

Wie veröffentliche ich mein erstes Buch? Tipps und Tricks aus der Welt des akademischen Publizierens 
In 30 Minuten werden die wichtigsten Fragen rund um die Publikation der Doktorarbeit adressiert: Wie finde ich den passenden Verlag? Was muss ich bei der Manuskripteinreichung beachten? Wie läuft der Begutachtungsprozess? Welche Kosten können anfallen? Wie verhandle ich den Vertrag und welche Spielräume gibt es? Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Interessierte Mitglieder sind gebeten, sich unter vorstand@judaistik.eu anzumelden. Die Veranstaltung wird auf Zoom stattfinden, die Zugangsinformationen werden nach Anmeldung bereitgestellt. Wenn Sie spezielle Fragen haben, teilen Sie uns das bitte bei der Anmeldung mit.