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VJD Newsletter
(1-3-2019) |
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Rosl und
Paul Arnsberg-Preis und Arno Lustiger-Förderpreis
Deadline: 25.04.2019
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main lobt dieses Jahr zum sechsten Mal den Rosl und Paul Arnsberg-Preis zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main aus. Die Stiftung
widmet sich in ihrer gemeinnützigen Tätigkeit unter anderem der Pflege des kulturellen Erbes der Stadt Frankfurt am Main und setzt sich dabei für das Wachhalten des Geschichtsbewusstseins ein.
Der Preis wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Rosl Arnsberg am 2. Juni 2008 gestiftet und wird alle drei Jahre ausgeschrieben. Rosl und Paul Arnsberg stehen als jüdische Bürger Frankfurts für
ein Lebenswerk im Dienste der Aufarbeitung und Bewusstmachung des historischen Erbes der jüdischen Bürger Frankfurts. Unermüdlich hat Paul Arnsberg in der Nachkriegszeit historische Forschungen über
die Rolle der Juden in Frankfurt und Hessen angestellt und dazu Standardwerke von hohem wissenschaftlichem Rang verfasst. Seine Frau Rosl Arnsberg hat ihn dabei nachhaltig unterstützt.
Der Historiker und Publizist Prof. Dr. Arno Lustiger hat ebenfalls maßgeblich zur Erforschung jüdischen Lebens, insbesondere des jüdischen Widerstandes, beigetragen. Seiner Initiative war die
Stiftung des Rosl und Paul Arnsberg-Preises mit zu verdanken, er übernahm auch den Ehrenvorsitz der ersten Preisvergaben. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den Arbeiten von
Nachwuchswissenschaftlern. Im Andenken an Prof. Dr. Arno Lustiger (1924 – 2012) ergänzt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft daher seit 2016 den Rosl und Paul Arnsberg-Preis um den Arno
Lustiger-Förderpreis im Rahmen des Rosl und Paul Arnsberg-Preises. Dieser wird im Unterschied zum Rosl und Paul Arnsberg-Preis für eine Dissertation bzw. ein Dissertationsvorhaben vergeben.
Beide Preise werden alle drei Jahre in einem gemeinsamen Verfahren ausgeschrieben. Für die Bewerbung gelten dieselben Fristen, die Beschlussfassung über die Preisträger findet in einer gemeinsamen
Jurysitzung statt, und auch die Preisvergabe erfolgt in einer gemeinsamen Veranstaltung.
Die jüdischen Bürger Frankfurts haben traditionell eine herausragende Rolle bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in der Stadt gespielt. Sie haben in hohem Maße die mäzenatische
Tradition Frankfurts geprägt und aus der Mitte der Bürgerschaft heraus zahlreiche wegweisende Einrichtungen auf den Weg gebracht, die der Stadt Frankfurt in ihrer Gesamtheit von hohem Nutzen waren
und den Fortschritt der Stadtgesellschaft gefördert haben. Das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Kenntnis darüber zu mehren ist der Zweck des Rosl und Paul Arnsberg-Preises und des Arno Lustiger
Förderpreises.
Die Preise werden vergeben für herausragende Arbeiten zur Geschichte der jüdischen Bürger Frankfurts. Ausgezeichnet werden können sowohl bereits vorliegende Publikationen als auch Vorhaben in diesem
Bereich. Die eingereichten Arbeiten oder Vorhaben müssen von besonderer wissenschaftlicher Exzellenz sein. Die Arbeiten sollen neue Erkenntnisse über die Geschichte der Frankfurter Juden enthalten
oder die Gewinnung entsprechender neuer Erkenntnisse erwarten lassen. Kandidaten können sich mit bereits verfassten Arbeiten oder mit einem geeigneten Vorhaben selbst um den Preis bewerben.
Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis ist mit € 10.000 dotiert, der Arno Lustiger Förderpreis mit € 3.000. Die Preisverleihung findet am 12. Dezember 2019 in Frankfurt am Main
statt.
Bewerbungsschluss ist der 25. April 2019.
Auschschreibung: hier |
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Medaon: Die neue Ausgabe 12 (2018), 23 online
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie auf die aktuelle Ausgabe der Online-Zeitschrift Medaon –
Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung (http://www.medaon.de) aufmerksam machen. Alle einzelnen Beiträge können Sie dem Inhaltsverzeichnis unter
http://www.medaon.de/de/ausgaben/aktuelle-ausgabe/ bzw. dem Anhang entnehmen.
Wir bitten Sie darum, das verspätete Erscheinen der Ausgabe zu
entschuldigen. Neue Forschungen und Publikationen anlässlich des 80.
Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 haben dazu geführt, sie haben aber zur inhaltlichen Bereicherung der Ausgabe beigetragen.
Medaon erscheint jeweils im April und Oktober und wird seit 2007 von HATiKVA - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. herausgegeben.
Medaon – die Komposition aus den hebräischen Wörtern Meda für Information,
Mada für Wissenschaft, Dea für Ansicht sowie Iton für Zeitung bündelt den
Anspruch, ein online frei zugängliches, interdisziplinäres Podium für
fundierte Perspektiven auf jüdische Lebenswelten in Geschichte und Gegenwart zu bieten.
Jüdische Lebenswelten im Fokus – das heißt, regelmäßig spannende Zugänge zu historischen und aktuellen Konstellationen jüdischer Präsenzen zu
entwickeln, etwa in Hinsicht auf individuelle Biografien, Gemeinschaft,
überdauernde (im)materielle Prägungen und ihre Positionierungen im
jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld. Jüdisches Leben in Sachsen und die
Reflektion von Vermittlungsangeboten zum Judentum stellen ausgewiesene
Schwerpunkte dar.
Medaon fördert zielgerichtet den Austausch innerhalb und zwischen
akademischer Forschung und außerakademisch geführten Ansätzen. Alle Beiträge werden intensiv redaktionell geprüft, fachwissenschaftliche Aufsätze
durchlaufen ein Begutachtungsverfahren (double-blind peer review).
Die Redaktion von Medaon im Februar 2019.
Die Redaktion erreichen Sie unter:
medaon@hatikva.de
Post:
Redaktion MEDAON
HATiKVA e. V.
Pulsnitzer Str. 10, 01099 Dresden |
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49.
Internationale Konferenz der Hebräisch-Lehrenden (IKH)
9. - 12. Mai 2019 in Berlin
Beyond the Bible
Hebrew in the Context of Semitic and Judaic Studies
Inhalt der Tagung (Abstract):
Das Hebräische besitzt mit seinen frühesten inschriftlichen Zeugnissen aus dem 10. Jahrhundert v. chr. Z. und dem heute im Staat Israel gesprochenen Modernen Hebräisch eine drei Jahrtausende
umspannende wechselvolle Sprachgeschichte. Gleichwohl wird das Hebräische an den Universitäten in Deutschland zumeist ausschließlich als Sprache der Bibel, des sog. Alten Testaments, wahrgenommen und
als Biblisches Hebräisch innerhalb der protestantischen und katholischen Theologie und ohne Bezugnahme auf andere semitische Sprachen gelehrt und erforscht.
Ziel der Konferenz ist es, das Hebräische in seiner reichen nachbiblischen Überlieferung in den Blick zu nehmen. Dabei soll zunächst die in der Hebraistik zentrale Bedeutung der Erforschung späterer
hebräischer Quellen für das Studium des Biblischen Hebräisch herausgestellt werden. Darüber hinaus soll zum einen das Hebräische als semitische Sprache (d.h. Mitglied der semitischen Sprachfamilie,
der u. a. auch das Arabische angehört) im Kontext der Semitistik untersucht und mit den verwandten Sprachen, v. a. dem Aramäischen, in Beziehung gesetzt werden. Zum anderen sollen – das Feld der
philologisch-linguistisch orientierten Hebraistik im engeren Sinne verlassend – sich in der Sprache spiegelnde kulturelle Austauschprozesse, denen die Sprecher des Hebräischen ausgesetzt waren, sowie
das Weiterwirken des Biblischen Hebräisch im neuen Kontext der spätantiken und mittelalterlichen Weltbetrachtung und Religion nachgezeichnet werden. Die doppelte Betrachtungsweise des Hebräischen aus
semitistischer und judaistischer Perspektive soll es ermöglichen, sprachliche Phänomene im Austausch der Disziplinen umfassender zu analysieren und so besser zu verstehen. Alle drei Themenfelder
sollen nicht umfassend, sondern exemplarisch anhand einzelner konkreter „Fallstudien“ behandelt werden. Durch die Verbindung der Tagung mit der Jahreshauptversammlung des Hebraistenverbands soll ein
großes Fachpublikum aus dem Bereich der Hebraistik erreicht und neue Wege der Erforschung des Hebräischen aufgezeigt sowie Anregungen zu weiterführenden Themen und Forschungsschwerpunkten gegeben
werden.
Kontakt: v.meyerlaurin@gmail.com
Programm: hier |
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“Medicine
in Bible and Talmud” CALL FOR PAPERS 2019 – Ancient Medical Expertise and Healing Experts
European Association of Biblical Studies (EABS), Warsaw – 11-14 August 2019
Final Submission date: 28 FEBRUARY 2019
For the research unit “Medicine in Bible and Talmud” convened by Markham J. Geller and Lennart Lehmhaus and supported by the Collaborative Research Center SFB 980 “Episteme in Motion”, Freie
Universitaet Berlin (http://www.sfb-episteme.de/en/teilprojekte/sagen/A03/index.html ), we welcome contributions on ancient medicine and knowledge that fall into the general scope of our research
unit as outlined on our website (https://www.eabs.net/EABS/Research-Units/Research_Units/Research_Units_2019/Medicine_in_Bible_and_Talmud.aspx ).
For the next meeting in Warsaw 2019 we invite proposals for individual presentations or for pre-organized panel-sessions on the theme, “Even the best among doctors is
destined for Gehenna/Hell- ancient medical expertise and healing experts”. The thematic sessions will deal with questions of experts and expertise in various medical and religious cultures of
(Late) Antiquity, ideally from a comparative perspective.
Thematic Outline
It has become a common notion that the ancient “medical marketplace” was not populated by competing medical schools and high-profile medical authors alone. Rather, this was a crowded arena with a
variety of actors, in which different types and fields (e.g. medical subfields, botany, pharmaceutics, astrology/astronomy, religion, and philosophy) of related expertise merged, complemented but
also fiercely contested each other. Healing expertise comprised various approaches (diagnosis/prognosis; recipes, diet, and other cures including amulets and incantations; divination, dream
interpretation, dream healing and incubation; charismatic healing) in different contexts (private households, a doctor’s or pharmacist’s house, public places, temples, churches, monasteries etc.).
What was the attitude of so-called political, intellectual or religious elites (like priests, rabbinic sages, philosophers, medical authors, Christian clergy, heads of academies etc.) to and their
involvement in the field of medicine? Do ancient sources relate to the role of women as healing experts and to what extent may one discern a gender bias that reflect hierarchies of authority or
prerogatives of male “legit” experts against “illicit” female healing personnel?
In a dialogue with current research on ancient medicine and sciences, this panel aims at discussing how medical and related types of expertise manifests itself in and were appropriated to different,
overlapping traditions, practices, and socio-historical settings. This pertains to traditions that were primarily associated with religious and normative discourse and (ritual) practices such as
medical (technical) information integrated in religious texts and contexts (biblical, rabbinic, early Christian and Islamic, mystical etc.). However, is also aims at medical traditions that developed
in dialogue with or contained philosophical and theological questions.
How do authority and authorship interlace? Which strategies of self-fashioning, claims to expertise and superior knowledge techniques (theories, taxonomies, empiricism) play a major role, also for
the transmission of certain knowledge? Papers can also address the framing of medical expertise in specific genres like case (hi)stories, question and answer formats, anecdotes and other narratives.
May one discern some striking differences between so-called miraculous healing stories and other healing narratives? Alternatively, do these various approaches mix within our sources? How do language
and
narratives about illness and health function among and between patients and doctors in different traditions and various healing contexts? What other aspects and cultural specificities may we observe
in the interaction between different medical experts, on the one hand, and between patients and the healing experts they attended to, on the other?
As mentioned in the research unit’s description, we welcome papers that relate to one or more of these issues in relevant traditions and periods, if possible, with a comparative (synchronic or
diachronic perspective), while discussing the central theoretical or methodological assumptions and challenges involved.
SUBMISSION OF PROPOSALS
Please submit your proposal until 28 February 2019 via the electronic system: https://www.eabs.net/EABS/Abstract_system/Call_for_papers_Warsaw_2019.aspx
Please, send it also to the chairs of this research unit
Markham J. Geller m.geller@ucl.ac.uk
Lennart Lehmhaus lennart.lehmhaus@fu-berlin.de |
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CfP:
Fabel und Predigt
Deadline: 01.03.2019
Der Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit der FAU organisiert im Mai 2019 eine Internationale Tagung zum Thema "Fabel und Predigt". Fabeln waren in der Vormoderne
nicht nur unterhaltende und im Unterricht gut einsetzbare Texte. Ihr belehrender, moralisierender Charakter prädestinierte sie, als Exempla für die Predigt verwendet zu werden. Im Spätmittelalter
entstanden auch spezifische Sammlungen dazu. Der Call for Papers richtet sich an junge Wissenschaftler bis 35 Jahren, die die Ergebnisse ihrer Forschungen über lateinische und volkssprachliche Fabeln
und ihre Anwendung bis ca.1650 vorstellen möchten. Interessenten sollten einen Lebenslauf und eine kurze Vorstellung ihres Vorhabens bis zum 1. März 2019 einreichen. Die ausgewählten Referenten
erhalten einen Pauschale für Reise- und Aufenthaltskosten in Höhe von 160 €. Weitere Informationen finden Sie unter: http://mittellatein.phil.fau.de/index.html#Aktuelles
Fables and the Art of Preaching in the Middle Ages and Early Modern Period (Erlangen, 15–16 May 2019)
The Department of Latin Philology in the Middle Ages and Modern Period at FAU is organizing an international conference in May 2019 on the theme of Fables and Preaching. In the premodern period,
fables were not only texts used for entertainment and in classrooms. Their edifying, moralizing character predisposed them for use as exempla in preaching. In the late Middle Ages specific
collections were even created for this purpose. This Call for Papers is directed at young scholars up to the age of 35, who would like to present the results of their research on Latin and vernacular
fables and their use up to c. 1650. Interested individuals should submit a curriculum vitae and a short proposal by 1 March 2019. Selected speakers will receive a fixed sum of 160 euros for the costs
of travel and accommodation. Further information can be found at http://mittellatein.phil.fau.de/index.html#Aktuelles |
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CfP:
Ländliches und städtisches Judentum im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Internationaler Nachwuchsworkshop in Bamberg, Deutschland (27. bis 29. Juli 2020)
Deadline: 15.04.2019
Das Begriffspaar ‚Tradition‘ und ‚Moderne‘ prägt unser Bild von jüdischer Geschichte und Kultur bis heute. Der Dualismus „Land = Stagnation“ und „Stadt = Fortentwicklung“ ist ein in der Wissenschaft
gängiges Muster, das es zu hinterfragen gilt. Das Verhältnis von Stadt und Land wurde zumeist als Einbahnstraße oder als Entweder-Oder, Stadt oder Land, betrachtet. Dabei stellt sich die Frage, ob
eine solche Dichotomie angesichts der in der neueren Forschung, etwa in David Sorkins Buch „The Transformation of German Jewry, 1780-1840“ von 1987 beschriebenen Transformationsprozesse bezogen auf
das deutschsprachige Judentum weiterhin haltbar ist? Ein solch scharfer Gegensatz blendet wichtige Fragen aus: Was passierte in den Zwischenräumen und Bewegungen in beide Richtungen? Welche
Verbindungen und Transfers von Personen, Texten, Objekten, Ideen und Institutionen gab es, die die Kategorien „Land“ und „Stadt“ destabilisieren?
Der interdisziplinäre Workshop stellt daher das Phänomen des ländlichen Judentums in seiner Beziehung zum städtischen Judentum in den Mittelpunkt. Auf die Festlegung eines zeitlichen Schwerpunkts
wird bewusst verzichtet. In den Blick genommen werden sollen die Kulturräume Mitteleuropa (insb. der deutschsprachige Raum), Ost(mittel)europa ebenso wie Nordamerika. Diese drei geografischen
Regionen sind nicht nur durch die jüdische Migrationsgeschichte auch in Fragen von Moderne und Tradition historisch miteinander verquickt, sondern versprechen auch unterschiedliche Antworten auf die
Kernfragen des Workshops.
Folgenden Fragen soll auf dem Workshop nachgegangen werden: Stellen sich ländliches und städtischen Judentum heute in der Forschung nach wie vor als feststehende Kategorien dar? Wann und wo sind
ländliche Juden Motoren der Modernisierung, wann und wo gehen diese Impulse von städtischen Juden aus? Einbezogen werden soll sowohl die Interaktion der verschiedenen Milieus der ländlichen
Bevölkerung miteinander als auch diejenige von Land mit Stadt und vice versa. Willkommen sind Themenvorschläge, die auf Stadt-Land-Vergleiche abzielen, ebenso wie solche, die sich damit
auseinandersetzen, welche Forschungsfragen, die auf das städtische Judentum bereits Anwendung finden, auf das ländliche angewendet werden sollten und umgekehrt.
Mögliche Themen könnten sein:
- Diskussion des Begriffspaars ‚Tradition‘ und ‚Moderne‘ am Beispiel von Land- und Stadtjudentum
- Landjude – Stadtjude? Vom (Un-)Sinn einer Typologie. Wie sahen die Bewegung von Stadt aufs Land und umgekehrt in unterschiedlichen Regionen von der Vormoderne bis in die Moderne aus?
- Grenzgänger zwischen Land und Stadt
- Ländliche (und städtische) Judentümer im (transnationalen) Vergleich
- Interaktionen auf dem Land (z.B. christlich-jüdische Koexistenz, aber auch Koexistenz anderer ethnischer Gruppen)
- Interaktionen zwischen Land und Stadt (Wissenstransfer, Ökonomie, Binnenmigration, transnationale Migration)
- Formen der Popularisierung (der Bilder) von Stadt- und Landjudentum in Literatur, Theater und Film
Wir laden Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachrichtungen herzlich dazu ein, bis zum 15. April 2019 Themenvorschläge für Vorträge einzureichen. Pro Vortrag
sind 20 Minuten individuelle Präsentationszeit vorgesehen. Zudem werden ausgewiesene Senior Scholars für die Panelleitung nebst Kommentar angefragt. Grundsätzlich wird im Programm der Diskussion viel
Zeit eingeräumt. Der Workshop ist interaktiv konzipiert, d.h. der Austausch zwischen Junior und Senior Scholars sowie der Nachwuchswissenschaftler/innen untereinander sollen befördert werden.
Bei Interesse senden Sie bitte an die unten angegebene Kontaktadresse ein Exposé des Vortrags (max. 400 Wörter) und einen tabellarischen Lebenslauf (max. 2 Seiten). Es werden ausdrücklich auch
diejenigen Nachwuchswissenschaftler/innen zur Bewerbung aufgefordert, die zu jüdischen Themen beispielsweise im Bereich der Religionswissenschaften, Geschichte, Ethnologie, Literatur- und
Sprachwissenschaften arbeiten, aber nicht an Einrichtungen aus dem Forschungsbereich Judaistik/Jüdische Studien angebunden sind. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
Vorbehaltlich der Finanzierungszusage können Reise- und Aufenthaltskosten übernommen werden. Der Nachwuchsworkshop wird im Auftrag der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. veranstaltet.
Ihre Bewerbungsunterlagen und Anfragen richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse:
nachwuchstagungjudaistik@gmail.com
Organisationsteam: Rebekka Denz M.A., Universität Bamberg; Markus Krah, PhD, Universität Potsdam; Prof. Dr. Carsten Schapkow, University of Oklahoma |
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Call for
Papers: Internationale Wissenschaftliche Tagung: Philologie, Geschichte, Politik und Judentum: Leopold Zunz im Kontext des 19. Jahrhunderts und der Moderne Veranstaltet von der Lessing-Akademie
Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit dem Israel Jacobson-Netzwerk und dem Institut für Germanistik der Technischen Universität Braunschweig
Ort: Lessinghaus, Wolfenbüttel
Zeit: 22.-25. Oktober 2019
Tagungssprachen: Deutsch, Englisch
Verlängerte Deadline für Abstracts: 4. März 2019 Leopold Zunz (1794-1886) gehört zu den einflussreichsten Gestalten des modernen Judentums und zugleich zu den
Schlüsselfiguren der Wissenschaft, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Als Gründer der Wissenschaft des Judentums hat er ein neues Kapitel der deutsch-jüdischen, ja der jüdischen Geschichte
überhaupt aufgeschlagen, während er als Prediger und Reformer programmatisch an die Tradition der jüdischen Aufklärung (Haskala) anknüpfte. Insbesondere Zunz’ unermüdlicher Kampf für die bürgerliche
Emanzipation der europäischen Juden – dem auf wissenschaftlicher Seite ein nicht minder unermüdlicher Kampf für die akademische Anerkennung der Wissenschaft des Judentums parallel ging – hat ihn im
Verlauf seines langen und produktiven Lebens zu der Symbolfigur der deutschjüdischen Kultur werden lassen.
Auf der geplanten internationalen und interdisziplinären Tagung sollen ausgewiesene Experten und wissenschaftlicher Nachwuchs das aktuelle Wissen über Leopold Zunz, die Kreise seiner Wirksamkeit und
die von ihm bearbeiteten Disziplinen zusammentragen und zugleich Desiderate der Forschung und künftige Projekte ausweisen. Darüber hinaus soll die weltweite Rezeptionsgeschichte der Zunz’schen Ideen
zur Wissenschaft des Judentums auf der Tagung verhandelt und kontextualisiert werden.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Philosophie, den Literatur- und Kulturwissenschaften, der Geschichtswissenschaft, den Jewish Studies und der Religionswissenschaft sind herzlich
aufgefordert, Abstract und kurzen Lebenslauf bis zum 4. März.2019 an:
Apl. Prof. Dr. Cord F. Berghahn,
c.berghahn@tu-bs.de
zu senden. |
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Newsletter des Verbandes der Judaisten in
Deutschland e.V. (http://judaistik.eu)
verantwortlich: Giuseppe Veltri (Vorsitz), Ronny Vollandt (Vorstand), Andreas Lehnardt (Schatzmeister), Saskia Dönitz (Vorstand), Walter Homolka (Vorstand)
IBAN: DE56 6808 0030 0490 2713 00
Redaktion: Dennis Fellhauer (dennis.fellhauer@freenet.de)
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