Der Vorstand gratuliert seinem Mitglied Rabbiner und Hochschullehrer Walter Homolka, dem am 10.06.2018 vom Polnischen Rat der Christen und Juden (Polska Rada Chrześcijan i Żydów) in Warschau der diesjährige Titel „Versöhner des Jahres“ („Człowiek Pojednania“) verliehen wurde. Mit diesem Titel werden internationale Persönlichkeiten geehrt, die sich um die christlich-jüdische Verständigung in Polen besonders verdient gemacht haben.
Stipendien für Doktorand*innen am IEG in Mainz
Deadline:15.08.2018
Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt 8–10 Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den Gebieten der europäischen Geschichte,
Religionsgeschichte und historischen Theologie oder anderer historisch arbeitender Wissenschaften. Das IEG fördert Forschungsprojekte zur europäischen Geschichte von der Frühen Neuzeit bis
1989/90.
Besonderes Interesse besteht an Projekten
• mit einem vergleichenden oder grenzüberschreitenden Ansatz,
• zur europäischen Geschichte in ihren weltweiten Vernetzungen, oder
• zu Themen der Geistes-, und Religions- und Theologiegeschichte.
WAS WIR BIETEN
Die IEG Stipendien ermöglichen den Doktorandinnen und Doktoranden, während sie für 6–12 Monate im Institutsgebäude leben und arbeiten, ihr individuelles Forschungsprojekt zu verfolgen. Das monatliche
Stipendium beträgt 1.350 Euro.
VORAUSSETZUNGEN
Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten besteht Präsenz- und Residenzpflicht im Institutsgebäude in Mainz. Sie nehmen am wissenschaftlichen Leben des IEG teil und beteiligen sich aktiv an den
wöchentlichen Kolloquien. Von allen Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erwartet, dass sie ihre Arbeit mindestens einmal während ihres Stipendiums vorstellen. Gefördert wird vorzugsweise die
Niederschrift der Dissertation; nicht gefördert werden vorbereitende Recherchen, Sprachkurse sowie die Überarbeitung von Buchmanuskripten. Gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sind
Voraussetzung, um an den Diskussionen am Institut teilnehmen zu können.
Mandel Postdoctoral Fellowships in the Humanities and Jewish Studies for 2019–2022
Deadline: 02.09.2018
- The Mandel Fellowships are intended for scholars, from Israel and abroad, who have shown exceptional excellence, depth, and originality, and whose research may enrich academic and cultural
discourse.
- Applications will be accepted from candidates who completed their doctoral degrees no earlier than October 1, 2014. Candidates who have not yet completed their degrees may apply if they have
submitted their dissertations by September 2, 2018. If awarded the fellowship, their acceptance will be conditional upon approval of their doctoral degrees by April 1, 2019. -- Mandel Scholars
engage in research in optimal conditions and teach one annual course (2 hours per week). Teaching in English is possible.
- Mandel Scholars receive approximately 150,000 NIS per year in addition to a research budget.
- The fellowship is for three years, beginning October 1, 2019. There is an option for a two- or one-year tenure.
- Scholars are selected on a competitive basis with no preference for a specific field of study in the humanities or Jewish studies.
For further Information click here
zurückMedaon: Die neue Ausgabe 12 (2018), 22 online
Die Redaktion der Online-Zeitschrift Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung freut sich die Veröffentlichung der neuesten Ausgabe ankündigen zu können, die unter www.medaon.de
abrufbar ist. Ein Inhaltsverzeichnis findet sich unter http://www.medaon.de/de/ausgaben/aktuelle-ausgabe.
Medaon – die Komposition aus den hebräischen Wörtern meda für Information, mada für Wissenschaft, dea für Ansicht sowie iton für Zeitung bündelt den Anspruch, ein online frei zugängliches,
interdisziplinäres Podium für fundierte Perspektiven auf jüdische Lebenswelten in Geschichte und Gegenwart zu bieten. Medaon fördert zielgerichtet den Austausch innerhalb und zwischen akademischer
Forschung und außerakademisch geführten Ansätzen. Alle Beiträge werden intensiv redaktionell geprüft, fachwissenschaftliche Aufsätze durchlaufen ein Begutachtungsverfahren (double-blind peer
review).
Medaon erscheint jeweils im Frühjahr und Herbst und wird seit 2007 von HATiKVA - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. herausgegeben.
Die Redaktion von Medaon im Juni 2018.
Die Redaktion erreichen Sie unter: medaon@hatikva.de