1-4-18

VJD Newsletter
(1-4-2018)
 

 


 

Stellenausschreibung


2 Doktoranden­‐Stellen E 13/TV-­‐L, 50 %, Drittmittelfinanzierung – befristet bis 31.03.2022, unter Vorbehalt der Mittelzusage SELMA STERN ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN BERLIN-­‐BRANDENBURG und FREIE UNIVERSITÄT BERLIN
Bewerbungsschluss: 07.05.2018

Allgemeines
Am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-­‐Brandenburg sind ab 01.09.2018 befristet bis zum 31.03.2022 zwei Doktoranden­‐Stellen im Forschungsbereich ‚Das monotheistische Dreieck’ zum Forschungsthema ‚Bilderverbot und Theorie der Kunst’ zu besetzen.
Die Positionen sind dienstrechtlich an der Freien Universität Berlin (Fachbereich Geschichts-­‐ und Kulturwissenschaften – Seminar für Katholische Theologie) angesiedelt. Sie sind dem Leiter des Forschungsbereichs, Prof. Dr. Rainer Kampling, zugeordnet und räumlich am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-­‐Brandenburg angebunden. Die Stellen werden aus Mitteln des BMBF finanziert.

Struktur
Im Forschungsbereich ‚Das monotheistische Dreieck’ (s.u.) ist eine Forschungsgruppe zum Thema ‚Bilderverbot und Theorie der Kunst’ (s.u.) aufzubauen. Es geht um eine Dreiergruppe, in der die zwei DoktorandInnen unter Leitung eines Postdoktoranden (Dr. Beniamino Fortis) arbeiten werden, mit dem Ziel, das gemeinsame Forschungsthema aus drei unterschiedlichen Perspektiven zu behandeln. Zur Bewerbung sind daher nur Promotionsprojekte einzureichen, die sich thematisch in den Rahmen der Forschungsgruppe einschreiben können.

Forschungsbereich – Das monotheistische Dreieck
Der Forschungsbereich basiert auf der Grundannahme, dass keine der drei monotheistischen Traditionen ohne Einblicke in die jeweils anderen sinnvoll erforscht werden kann. Verhältnisse, Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Judentum, Christentum und Islam stehen deshalb im Vordergrund des Forschungsinteresses.
Besondere Aufmerksamkeit wird vor allem denjenigen Fragen zuteil, die in allen drei monotheistischen Traditionen thematisiert werden und sich daher aus drei theologisch­‐philosophischen Perspektiven betrachten lassen.

Forschungsgruppe – Bilderverbot und Theorie der Kunst
Die Frage nach dem Bilderverbot bietet sich als ein solches Querschnittsthema besonders an, denn eine Reflexion über die Legitimität bildlicher Darstellungen findet in allen monotheistischen Traditionen statt. In jeder von ihnen hat dann das Motiv des Bilderverbotes eine vielfältige Rezeptionsgeschichte erfahren, in der sich u. a. auch seine Einflüsse auf die Theorie der Kunst beobachten lassen.
Das Forschungsprojekt des Postdoktoranden (Dr. Beniamino Fortis) konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Bilderverbot und Theorie der Kunst aus jüdischer Sicht. Es ist deshalb als Teil eines breiteren Gesamtprojekts zu verstehen, in dem die gleiche Fragestellung durch zwei zusätzliche Promotionsprojekte auch auf Christentum und Islam ausgedehnt werden kann.
PostDoc­‐Projekt und Promotionsprojekte sollen die gleiche theoretische Struktur teilen, die als gemeinsamer Nenner des Gesamtprojekts fungiert und aus zwei Momenten besteht. Genauer gesagt soll sich jedes der drei Projekte grundsätzlich auf zwei Ziele richten: 1) die Bestimmung unterschiedlicher Auffassungen des Bilderverbotes und 2) die Untersuchung der Einflüsse, die das Bilderverbot auf moderne Theorien des Bildes und der Kunst eventuell ausübt.

Beispiele möglicher Promotionsprojekte
Das PostDoc­‐Projekt fokussiert sich auf die Philosophie Hermann Cohens (1842-­‐1918). Von der Kohärenz der Forschungsgruppe her, sind dann Promotionsvorhaben wünschenswert, die sich mit neuzeitlichen Entwürfen beschäftigen.
 Zu den Themen, die erforscht werden können, zählen beispielsweise:
- ‚Abstraktion’ und ‚Spiritualität’ in islamischer Kunst als unterschiedliche Wirkungen des Bilderverbotes.
- Das Bildverbot und seine Interpretationen in der Haskala.
- Rabbinische Debatten zum Bilderverbot im 19. Jahrhundert.
- Alex Stocks Bildtheologie im Umgang mit dem alttestamentlichen Bilderverbot.
- Bilderverbot und Hans Urs von Balthasars Auffassung der ‚Herrlichkeit’. Zwischen Theologie und Ästhetik.
- Ästhetisierung der Kunst als Reaktion auf die Wiederaufnahme des Bilderverbotes. Der Fall Odo Marquard.

Anforderungen und Aufgaben
Die BewerberInnen müssen ihr wissenschaftliches Hochschulstudium in Philosophie, Theologie, Jüdischen Studien oder Kulturwissenschaften seit nicht mehr als 2 Jahren abgeschlossen haben. Gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sind erwartet. Kenntnisse in einer weiteren, Projekt­‐ relevanten Sprache sind erwünscht.
 Neben der Arbeit am eigenen Forschungsvorhaben müssen die DoktorandInnen auch zur Gruppenarbeit regelmäßig beitragen, an den Tätigkeiten des Zentrums teilnehmen und an der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen mitwirken.

Einzureichende Unterlagen
- Tabellarischer Lebenslauf
- Exposé (auf Deutsch oder Englisch) von max. 8 Seiten mit:
    • Forschungsfrage und Zielsetzung
    • Stand der Forschung
    • Erklärung, inwiefern das Promotionsprojekt den aktuellen Forschungsstand voranbringt
    • Erklärung, wie sich das Promotionsprojekt in die Forschungsgruppe integriert
    • Eigene Vorarbeiten (sofern vorhanden)   
    • Methodisches Vorgehen
    • Arbeitsplan
    • Benennung von zwei Referenzen

Die Bewerbungsfrist endet am 07.05.2018. Bewerbungen sind in Papierform oder elektronisch (in einer Datei!) zu richten an:

Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts-­‐ und Kulturwissenschaften
Seminar für Katholische Theologie
Prof. Dr. Rainer Kampling
Fabeckstr. 23-­‐25
 14195 Berlin (Dahlem)

Mail: rainer.kampling@fu-berlin.de

 Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Beniamino Fortis:

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte BewerberInnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Da Ihre Unterlagen nicht zurückgesendet werden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

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Stellenausschreibung Wissenschaftlicher Mitarbeiter Prof. Kalimi(Uni-Mainz)

Fachbereich 01 - Ev. Theologie – Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) in Teilzeit (50 %) gesucht. Die Stelle ist auf ein Jahr befristet.

Anforderungen:            -      Abgeschlossenes Universitätsstudium der Theologie

-          Promotion

-          Sehr gute Kenntnisse der Hebräischen Bibel / des Alten Testaments

-          Perfekte Kenntnisse des Hebräischen

-          Sehr gute Englischkenntnisse

-          Sicheres Deutsch in Wort und Schrift

-          Hohe Motivation wissenschaftlich zu Arbeiten

Erwünscht:                         Gute Kenntnisse der Geschichte Israels bzw. des frühen Judentums bis

                                               zum Mittelalter

Bewerbungsschluss:     

 

Prof. Kalimi bestätigt, dass die Mittel für diese Stelle vorhanden sind. Diesbezügliche Rückfragen können auch an Herrn Bohl, Tel.: 06131/39-23703, Email bohl@uni-mainz.de, gestellt werden.

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Stipendium


Ulpan Scholarships
Deadline: 30.04.18

Ulpan Scholarships are now available for European graduate students and early career scholars of Jewish Studies to undertake Hebrew language programmes in Israel during the Summer of 2018. These scholarships have been funded through the generous support of the Rothschild Foundation Hanadiv Europe. 

Please circulate this note to students and young scholars who might be interested in a grant for a summer Ulpan. For further information and application click Here.

 

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Visiting Scholar in Jewish Studies (Modern Period)Indiana University Bloomington for 2018-19 Academic Year

 

 The Robert A. and Sandra S. Borns Jewish Studies Program at Indiana University invites applications for a Visiting Scholar for the 2018-19 academic year. The Visiting Scholar will be expected to teach the 200 level course “Introduction to Jewish History: From Spanish Expulsion to the Present” in Spring 2019 (a core course for our Jewish Studies major), and two additional courses of interest to Jewish Studies students in fall 2018/spring 2019. The position provides a stipend of $42,500 plus health benefits. The successful applicant will also be able to apply for some research funding from the program. Ph.D. in Jewish Studies or a related field is desirable, but suitable ABD candidates will also be considered.

 To apply for this position, please submit the following: 1. A cover letter addressing your research agenda for the year, your aptitude and experience in Jewish studies teaching, your approach to teaching “Introduction to Jewish History: From Spanish Expulsion to the Present,” and other Jewish Studies courses you might be interested in teaching; 2. An updated curriculum vitae; and 3. Three letters of reference.

 Interested candidates should review the application requirements and submit their application electronically at: http://indiana.peopleadmin.com/postings/5639. For additional information on the Borns Jewish Studies Program, please see http://www.indiana.edu/~jsp/index.shtml. Questions regarding the application process or the application can be directed to: Visiting Scholar Position, Borns Jewish Studies Program, Indiana University, Global & International Studies Building, 355 N. Jordan Avenue, Room 4004A, Bloomington, IN 47405-1105, or via email to: iujsp@indiana.edu<mailto:iujsp@indiana.edu> with the subject line “Visiting Scholar Position.”

 Consideration of applications will begin on April 9, 2018 and continue until the position is filled.

 Indiana University is an equal employment and affirmative action employer and a provider of ADA services. All qualified applicants will receive consideration for employment without regard to age, ethnicity, color, race, religion, sex, sexual orientation or identity, national origin, disability status or protected veteran status.


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Ankündigung

 

 

 

Pessach SaleMembership dues for 2018 via the link.
Passover Sale for WUJS members: The Commentary of Rabbi Samuel Ben Meir (Rashbam) on the Song of Songs - Sara Japhet for 12 USD, including shipping. For more WUJS books: Mekorot, Eshkolot

 

 

 

 


Call for papers


Sommerschule: Kulturkonflikte im jüdisch-europäischen Kontext (1900 – 1939)
Düsseldorf, 23. bis 26. September 2018
Einsendeschluss: 30.04.18

Die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ist nicht ohne die deutsch-jüdischen
Beziehungsverflechtungen denk- und verstehbar. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich die Konzepte von ‚Kultur’ und ‚Nation’ der jüdischen Bevölkerung in Europa zu anderen politischen, sozialen und kulturellen Programmen verhalten? Juden engagierten sich in intellektuellen und künstlerischen Belangen in den jeweiligen Sprachen der Mehrheitskulturen. Die polyglotten jüdischen und oftmals jiddischsprachigen Künstler und Intellektuellen, die sich in Europa bewegten, dienten nicht nur als Träger von travelling concepts: Die diskriminierenden Bedingungen der kulturellen Anbindung an das Europäische verlangten nach „transversalem“ Denken, nach ständig neuer Verortung der Minoritätskultur, nach Klärung der Beziehungen zwischen den Paradigmen des Jüdischen und des Europäischen.

Das Untersuchungsfeld vereint Forschungen aus den Kunstwissenschaften, der Germanistik, der Jiddistik, den Jüdischen Studien und der Geschichtswissenschaft und soll aus diesen verschiedenen Perspektiven im deutsch-französischen Dialog beleuchtet werden. In diesem Kontext verspricht insbesondere die Kulturtransfertheorie einen anderen Blick auf die Geschichte der deutsch-jüdischen Beziehungen. So akzentuiert der Ansatz einer histoire croisée die wechselseitigen Abhängigkeiten jenseits möglicher Asymmetrien in Kulturbeziehungen; die translational studies analysieren insbesondere die kulturellen Übersetzungsleistungen der Akteure, wobei die Kategorien Hybridität, Konflikt und Widerspruch, die in den aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatten eine große Rolle spielen, in die zu diskutierenden Projekte einbezogen werden sollten. Interessant ist an diesem Ansatz, dass hier nicht nur geglückte Vermittlungsprozesse betrachtet werden, sondern auch und besonders die Interferenzen und Konkurrenzverhältnisse, die Krisen und das Scheitern sowie jene fruchtbaren Missverständnisse thematisiert werden, welche jeden Transfer begleiten.

Begleitende Dozentinnen:
Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Professorin für Kunstgeschichte (Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf)
Prof. Dr. Nicole Colin, Professorin für Deutsche Kulturwissenschaft (Aix-Marseille Université und
Universiteit van Amsterdam/DIA).
Prof. Dr. Marion Aptroot, Professorin für Jiddistik (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Efrat Gal-Ed, Professorin für Jiddistik (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Irene Zwiep, Professorin für Hebräisch und Judaistik an der Universität von Amsterdam.

Teilnahmebedingung: Einreichen eines kurzen Abstracts zu einem eigenen Projekt im angegeben
Themenfeld bei Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch und Prof. Dr. Nicole Colin bis zum 30. April 2018.
Es werden die Unterkunftskosten in Düsseldorf für vier Nächte übernommen sowie ein Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 150 Euro gewährt. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch / Französisch / Englisch.

Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch                   Prof. Dr. Nicole Colin-Umlauf
Institut für Kunstgeschichte                            Département d’Allemand
Heinrich-Heine-Universität                               Aix-Marseille Université
Universitätsstr. 1, Geb. 23.32                           29, avenue Robert Schuman
D-40225 Düsseldorf                                           F-13628 Aix-en-Provence
huelsen-esch@phil.hhu.de                               nicole.colin-umlauf@univ-amu.fr


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CALL FOR APPLICATIONS for GEOP Interdisciplinary Research Workshops 2019 at POLIN Museum
Deadline: 30.06.18

 

 POLIN Museum of the History of Polish Jews - through the Global Education Outreach Program - invites individuals and institutions to propose three-day research workshops to be held at POLIN Museum on topics related to the history and culture of Polish Jews, including new perspectives on public history, museums, and cultural memory. We especially encourage interdisciplinary and comparative approaches.

 Important activities of POLIN Museum are related to Jewish art and architecture. We would like to devote one of our 2019 GEOP workshops to the issues involving Jewish art and architecture in various contexts (eg. History of Art, Museum Studies, History of Architecture, Performance Studies). Therefore, we especially encourage researchers and museum professionals working on the subject to submit their proposals.

 The framework of the event should be that of a research workshop, allowing ample time for discussion and dynamic exchange of ideas between participants. The workshop should also include one event open to the general public and / or other form of contribution to the Museum’s activity.

 We are particularly interested in projects based on international cooperation. One Polish partner in addition to POLIN Museum is required.

 Applicants may request up to $7000 to cover the cost of accommodation and catering. We also provide venues and organizational support before and during the event. The limit of the Museum contribution is fifty percent of the total cost of the workshop.

 In order to be considered for funding in 2019, please submit the completed application form (available here<http://mail.enewsletter.pl/k3/422/146/3jlc/7414c148fa541/RLToWn6j>) to workshops.geop@polin.pl no later than 30 June 2018.

 Letters from institutional partners, describing the extent of cooperation, should be submitted no later than 30 June 2018.

 Decisions will be announced by 30 September 2018.

 For more details on the project and past workshops please CLICK HERE >><http://mail.enewsletter.pl/k3/422/146/3jlp/7414c148fa541/wkspIQK5>

 For more information, please e-mail GEOP workshops administrator at workshops.geop@polin.pl<mailto:workshops.geop@polin.pl>.

 

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Neuerscheinungen

 

Isaac Breuer Frühe religionsphilosophische Schriften

Werkausgabe Band 1 
Reihe: Texte und Studien zur deutsch-jüdischen Orthodoxie Bd. 4, 2017, 600 S., 
Preis: 99.90 EUR, 99.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-13391-5 
Nährere Informationen unter: http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-13391-5

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