Prof. Dr. G. Veltri, 1. Vorsitzender des VJD, wurde zum Direktor der Akademie der Weltreligionen (AWR) in Hamburg ernannt. Wir gratulieren.
Weitere Informationen dazu unter: hier
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Bewerbungsschluss: 27.02.2018
Im Langzeitvorhaben (12 Jahre; 2018-29) Corpus Masoreticum: Die Inkulturation der Masora in die jüdische Gelehrsamkeit Westeuropas im 11.-13. Jh. Digitale Erschließung einer vergessenen Wissenskultur an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ist zum 1. Juli 2018 die Stelle einer/eines3 Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (E 13 100%; befristet) zu besetzen.
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab 2018 einzurichtende Langzeitvorhaben Corpus Masoreticum: Die Inkulturation der Masora in die jüdische Gelehrsamkeit Westeuropas im 11.-13. Jh. Digitale Erschließung einer vergessenen Wissenskultur widmet sich erstmalig umfassend der Edition, Aufarbeitung und Dokumentation der westeuropäischen (ashkenasischen) Masora-Tradition zwischen dem 11. und 13. Jh, die sich von der orientalischen Masora nicht nur philologisch unterscheidet, sondern bereits in ihrem äußeren Erscheinungsbild als masora figurata darauf hinweist, dass die Masora unter den Juden Westeuropas in ganz eigener Weise rezipiert wurde. Die philologische Arbeit wird dabei von Anfang an in eine digitale Arbeitsumgebung integriert werden (BIMA Biblical Masora Database), die nach Abschluss des Projektes vom Abraham Berliner Center an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg weiter betrieben wird, und deren
Forschungsrohdaten an der Universitätsbibliothek Heidelberg beheimatet sein werden. Ergebnisse einer Pilotstudie, die im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 933 Materiale Textkulturen erarbeitet wurden (http://www.materiale-textkulturen.de/teilprojekt.php?tp=B04&up= , können auf http://bima.corpusmasoreticum.de/#/ eingesehen werden. Hierfür wird eine herausragend qualifizierte Wissenschaftlerin / ein herausragend qualifizierter Wissenschaftler gesucht (Post-Doc), die/der bereit ist, ihre/seine fachspezifischen Kompetenzen in das Projekt einzubringen. Die Voraussetzungen für die Besetzung der Stelle sind:
- Eine abgeschlossene Dissertation in Judaistik / Jüdische Studien und/oder Bibelwissenschaft.
- Sehr gute Hebräisch- und Aramäischkenntnisse.
- Fundierte Kenntnisse in den Kultur- und/oder Literaturtheorien des mittelalterlichen Judentums in Westeuropa (v.a. Ashkenas; Nordfrankreich).
- Bereitschaft, sich in das Feld der Masora-Studien einzuarbeiten.
- Teamfähigkeit.
- Erfahrung mit Projektforschung.
Zu den Aufgaben gehören:
- Editorische Aufarbeitung, Dokumentation und Annotation der westeuropäischen Masora-Tradition anhand ausgewählter aschkenasischer Bibelhandschriften.
- Wissenschaftliche Weiterentwicklung des Projektes.
- Kommunikation der Forschung und ihrer Ergebnisse in den Lehr- und Forschungsbetrieb der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
- Wissenschaftliche Vorbereitung von und Mitarbeit an Konferenzen und Workshops des Projektes.
- Mithilfe bei der Dokumentation der wissenschaftlichen Ergebnisse für die weiteren Förderperioden.Es gibt die Möglichkeit zur Verfassung einer Habilitationsschrift an der Universität Heidelberg.
Die Vergütung erfolgt nach TV-L (E13). Die Stelle ist grundsätzlich teilbar und befristet auf 36 Monate nach Beginn, kann aber (nach Zwischenevaluierung) in die weiteren Förderperioden hinein verlängert werden.
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in den Bereichen an, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.
Bewerbungen mit den nachfolgend gelisteten Unterlagen sind bis zum 27. Februar 2018 und zwar ausschließlich per E-Mail zu senden an: berlinercenter@hfjs.uni-heidelberg.de.
A. (in einem PDF)
(1) Bewerbungs- und Motivationsschreiben
(2) Curriculum vitae
(3) Publikationsliste und bisherige selbständig gestaltete Lehrveranstaltungen
(4) Zeugnisse
(5) Arbeitsprobe (10�12 Seiten)
(6) Das ausgefüllte Bewerbungsformular (download via: http://www.hfjs.eu/md/hfjs/abc/application_form_masorah.pdf ).
B. 2 Empfehlungsschreiben: bitte direkt von dem/der Gutachter_in bis spätestens 15. März 2018 an:
berlinercenter@hfjs.uni-heidelberg.de mit dem Betreff LoR_Masorah_Nachname_Vorname
Anfragen zu dieser Stellenausschreibung richten Sie bitte per Email an Prof. Dr. Hanna Liss: berlinercenter@hfjs.uni-heidelberg.de.
Professur (W2), Teilzeit 75%, für Hebräische Sprachwissenschaft (Hebrew Language), Heidelberg
Bewerbungsschluss: 16.03.2018
Die/Der Berufene soll das Teilfach "Hebräische Sprachwissenschaft" in seiner gesamten Breite in Forschung und Lehre vertreten. Dieses befasst sich mit der Geschichte des Hebräischen von Anbeginn seiner schriftlichen Bezeugung, der klassischen Zeit des Althebräischen in Bibel und Inschriften sowie seiner Entwicklung bis hin zur Erneuerung des Hebräischen als lebende Sprache in der Moderne. Einbezogen sind des Weiteren das Aramäische sowie jüdische Sprachen des Mittelalters und der Neuzeit.
Die Berufungsvoraussetzungen richten sich nach § 47 LHG des Landes Baden-Württemberg. Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Jüdischen Studien/Judaistik, bzw. einem verwandten Fach, mit nachgewiesenem Schwerpunkt in der Hebräischen Sprachwissenschaft, ferner pädagogische Eignung, Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Unterrichtssprache ist Englisch.
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen, und bittet daher Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 16.03.2018 per E-Mail in einer PDF-Datei zu senden an: Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Prof. Dr. Johannes Heil, Landfriedstraße 12, 69117 Heidelberg, rektor@hfjs.eu http://www.hfjs.eu/aktuell/jobs.html
Eine Praktikantin /einen Praktikanten, Bad Nauheim
Bewerbungsschluss: 28.02.2018
Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. (DKR) ist der nationale Zusammenschluss der mehr als 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Gemeinsam setzen wir uns unter anderem ein für die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden und wenden uns gegen alle Formen der Judenfeindschaft, des Rechtsextremismus und seiner Menschenverachtung, der Diskriminierung einzelner und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen.
Ihre Aufgaben:
- Mitarbeit bei der Planung, Koordination und Durchführung externer und interner Veranstaltungen, insbesondere der Mitgliederversammlung und des Kirchentages
- Organisatorische und konzeptionelle Unterstützung des Teams
- Recherchetätigkeiten
- Allgemeine Bürotätigkeiten
Ihr Profil:
- Geisteswissenschaftliches Studium
- Interesse am christlich-jüdischen und deutsch-israelischen Dialog sowie am Einsatz gegen Antisemitismus
- Sehr gute PC-Kenntnisse, speziell MS-Office
- Sicherer Gebrauch der Deutschen Sprache
Wir bieten Ihnen:
- eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem interessanten Arbeitsumfeld
- die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten
- Vergütung von 200 Euro pro Monat und eine kostenfreie Unterbringung
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail bis zum 28.02.2018 an sirsch@deutscher-koordinierungsrat.de
Für Fragen steht Ihnen Herr Sirsch unter 0 60 32 / 91 11 - 12 gerne zur Verfügung.
Forschungsstipendien für internationale Doktorand*innen
Bewerbungsschluss: 15.02.2018
Profil
Das IEG vergibt Forschungsstipendien für internationale Nachwuchswissenschaftler*innen in den Fächern Geschichte und Theologie oder anderer historisch arbeitender Wissenschaften. Gefördert werden Forschungsprojekte von der Frühen Neuzeit bis 1989/90, die sich mit der Religions-, Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte Europas befassen. Besonders willkommen sind vergleichende, transfergeschichtliche und transnationale Projekte sowie geistes-, kirchen- und theologiegeschichtliche Fragestellungen.
Was wir bieten
Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich € 1.200. Die Stipendiat*innen arbeiten am IEG für 6 bis 12 Monate an ihrem eigenen Dissertationsprojekt. Für die Dauer des Stipendiums steht ihnen im IEG eine Mentor*in beratend zur Seite.
Voraussetzungen
Dissertationen werden unter Verantwortung der jeweiligen Betreuer*in an der Heimatuniversität zum Abschluss gebracht. Es besteht Präsenz- und Residenzpflicht im Institutsgebäude in Mainz. Die wissenschaftlichen Arbeitssprachen des IEG sind deutsch und englisch; Stipendiat*innen müssen beide Sprachen passiv und mindestens eine der beiden Sprachen aktiv so beherrschen, dass sie an wissenschaftlichen Gesprächen teilnehmen können.
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Stipendienprogramm:
Förderprogramm in den Geistes- und Kultur- und Sozialwissenschaften. Ausschreibung für gemeinsame deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistewissenschaften
Einsendeschluss: 15.03.2018
Es können nur Anträge für gemeinsame Projekte von in Deutschland und Frankreich tätigen Partnern eingereicht werden. Für die Projekte wird ein gemeinsamer inhaltlich identischer Antrag in zwei Fassungen erwartet, in deutscher und in französischer Sprache (alternativ ist, falls die Antragsteller es wünschen, eine Abfassung auch allein in eng- lischer Sprache möglich). Der Antrag ist gleichzeitig bei beiden Organisationen elektronisch einzureichen. Jede Organisation muss die vollständigen Unterlagen und Informationen entsprechend den jeweiligen Antragsmodalitäten erhalten. Der gemeinsame Antrag sollte im Arbeitsprogramm ausweisen, welche Aufgaben von der französischen, welche von der deutschen Arbeitsgruppe übernommen werden und wie die Zusammenarbeit konkret gedacht ist. Bei der Beantragung der Fördermittel werden separate Angaben für die französische und für die deutsche Seite benötigt. In einer Übersichtstabelle sollen die für beide Seiten beantragten Mittel zusammengeführt werden, so dass auf einen Blick erkennbar wird, wie teuer das Vorhaben insgesamt sein soll. Der Mittelansatz auf deutscher und auf französischer Seite sollte in etwa gleich hoch sein. Außerdem ist darauf zu achten, dass die beantragten Kosten nachvollziehbar begründet, also aus den zuvor skizzierten Arbeitsprogrammen abgeleitet werden.
Besondere Beachtung wird in der Begutachtung dem integrierten Charakter der beantragten Projekte gewidmet - von der Konzeption bis zum Arbeitsplan. Nur solche Projekte sollen gefördert werden, in denen das Zusammenwirken der deutschen und französischen Partner überzeugend gestaltet ist und der daraus zu erwartende wissenschaftliche Gewinn deutlich wird.
Mit der Ausschreibung 2018 sind auch wieder Postdoktorandinnen und Postdoktoranden auf französischer wie auf deutscher Seite antragsberechtigt und werden zur Antragstellung ausdrücklich ermuntert. Sie können sowohl mit einem/r Nachwuchswissenschaftler/in (Postdoktorand/in) als auch mit einem/r etablierten Wissenschaftler/in (Pro- fessor/in) des Nachbarlandes einen gemeinsamen Projektantrag stellen. Für Postdoktoranden/innen gelten im Übrigen die jeweiligen nationalen Antragsbedingungen.
Weitere Informationen: hier
Leo Baeck Fellowship Programm
Einsendeschluss: 01.02.2018
Programmziel
Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen (z.B. Literatur, Philosophie, Geschichte, Musikwissenschaft) und geographischen Räume (z.B. Europa, Amerikas, Israel) sind willkommen, allen gemeinsam ist ein Bezug zum deutschsprachigen Judentum. Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr bietet das Programm Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung. Es ist offen für Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit. Die Fellows verbleiben an ihrer jeweiligen Universität und kommen zu zwei Workshops zusammen, die gemeinsam vom Leo Baeck Institut London und der Studienstiftung des deutschen Volkes organisiert werden.
Bewerbungsvoraussetzungen
- deutlich überdurchschnittlicher Hochschulabschluss
- Ausstellungsdatum des letzten Hochschulabschlusses nicht vor Februar 2015
- Zulassung zur Promotion und Promotionsprojekt im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums
- Eine parallele Bewerbung um ein reguläres Promotionsstipendium der Studienstiftung ist nicht möglich
Programmablauf
Für das akademische Jahr 2018/19 werden bis zu zwölf Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt zum Oktober 2018 und endet im September 2019. Regelmäßige Tagungen und ein gemeinsames Intranet unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten darin, sich ihre Projekte gegenseitig vorzustellen und sich über Methoden und Ergebnisse der Forschung auszutauschen. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Promovierende, die ihre Dissertation an Universitäten in Deutschland erarbeiten und einreichen werden, können nach dem ersten Jahr eine Verlängerung der Förderdauer beantragen, sofern der Studienstiftung entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen.
Finanzielle Unterstützung
Fellows erhalten ein Stipendium von 1.350 EUR pro Monat. Dazu kommt in der Regel eine monatliche Forschungskostenpauschale von 100 EUR. Für Forschungs- und Konferenzreisen ins Ausland können zusätzlich Monatszuschläge und Reisekostenzuschüsse beantragt werden. Studiengebühren werden nicht übernommen.
Bewerbung
Eine Bewerbung besteht aus folgenden Unterlagen in deutscher oder englischer Sprache:
- ausgefülltes Bewerbungsformular (download von der Website)
- Motivationsschreiben, in dem das Interesse für die Teilnahme am Programm begründet wird (1 Seite)
- tabellarischer Lebenslauf mit Angaben zu Bildung, außerfachlichen Interessen und Sprachkenntnissen
- Fotokopie des Hochschulabschlusszeugnisses mit Einzelnoten der geprüften Fächer
- Beschreibung des Forschungsprojekts (5 Seiten)
- Zeitplan für das akademische Jahr 2018/19 einschließlich eventueller Forschungsreisen
- Empfehlungsschreiben des Betreuers/der Betreuerin der Promotion
- zweites Empfehlungsschreiben
Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2018.
Wir nehmen Bewerbungen auf dem Postweg oder per E-Mail (möglichst ein einziges pdf- Dokument einschließlich der beiden Empfehlungsschreiben) entgegen. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen werden berücksichtigt. Vielversprechende Kandidaten und Kandidatinnen werden im April 2018 zu einem Vorstellungsgespräch nach Frankfurt eingeladen.
Ansprechpartner
Dr Guy Tourlamain
Telefon 0228 82096-282
Sekretariat
Studienstiftung des deutschen Volkes
Christine Schade
Ahrstraße 41
53175 Bonn
Telefon 0228 82096-281
GEOP Fellowships 2018/2019 at POLIN Museum
Deadline: 28.02.2018
We are delighted to share with you information about the third round of the international fellowship program for doctoral candidates and those who have recently completed their doctorates organized by POLIN Museum of the History of Polish Jews and the Emanuel Ringelblum Jewish Historical Institute of Poland within the Global Education Outreach Program. Applications and letters of recommendation for 2018/19 should be submitted by Feb 28, 2018. Attached please find information concerning the application process for the fellowships. We invite you to take part in the competition and kindly ask you to share this information on your website or among young scholars and colleagues who might be potential candidates. We will be happy to answer any questions. The program is realized within the Global Education Outreach Program thanks to the support of the Taube Foundation for Jewish Life and Culture, the William K. Bowes, Jr. Foundation and the Association of the Jewish Historical Institute of Poland. Info: http://www.polin.pl/en/news/2017/11/02/call-for-applications-geop-research-fellowships-for-doctoral-and
Fellowships at Paideia for the Paideia One-Year Jewish Studies Program
Deadline: 31.03.2018
Program features
- Academic studies of Jewish text, culture, tradition and philosophy
- World-leading faculty from the top Israeli and European universities
- Traditional Hevruta text study methodology
- Applied project work in Informal Education and Community Leadership
- An open, international and pluralistic European environment
- Hebrew Ulpan on three different levels
- Mid-year study trip to Israel in cooperation with Yad Vashem
- Follow-up programs and yearly conferences
- Access to a 600-individual strong network of alumni in 40 countries
120 ECTS Master´s Program in Jewish Studies
The program is part of a joint 120 ECTS Maste´s program entitled M.A. Jewish Civilizations offered in cooperation with the Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) in Germany. Upon the completion of the program in Stockholm, enrolled students continue their curriculum in Heidelberg and will receive a Master of Arts degree from the HfJS.
Scholarships
Scholarships are available towards tuition, accommodation and living costs.
Criteria for acceptance
- Commitment to the renewal of European Jewish culture
- Intellectual curiosity and documented academic experience
- Interpersonal and leadership skills
- Command of the English language Application deadline
- The scholarship application is open until March 31
- Admission decisions are made from mid-April through May Fellowships at Paideia for the Paideia One-Year Jewish Studies Program
See more: www.paideia-eu.org
Rothschild Foundation Hanadiv Europe - Grant Programmes open for applications - Spring 2018
The Rothschild Foundation Hanadiv Europe welcomes applications for its Spring 2018 grant round in all of its grants programmes. Click on the respective image below to read more about each programme.
Archives and Libraries grant programme: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=1ad202280e&e=c1dc363c79
Academic Jewish Studies Grants Programme is open for applications: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=3ffb3cd406&e=c1dc363c79
Archives and Libraries grant programme: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=58fbb62ca3&e=c1dc363c79
Archives and Libraries Grants Programme is open for applications: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=4515701aff&e=c1dc363c79
Jewish education grant programme: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=bd77a66de0&e=c1dc363c79
Jewish Education Grants Programme is open for applications: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=1a6cbefe4c&e=c1dc363c79
Museums grant programme: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=ab5ad31867&e=c1dc363c79
Museums Grants Programme is open for applications: https://rothschildfoundation.us10.list-manage.com/track/click?u=819c4c13358f73ab81ec93997&id=32520dad7e&e=c1dc363c79
Out of This World. The Supernatural in Jewish History and Culture, 24.06. - 28.06.2018, Philadelphia
Deadline: 01.03.2018
Presented by the Herbert D. Katz Center for Advanced Judaic Studies in partnership with the Jack, Joseph and Morton Mandel School for Advanced Studies in the Humanities, Hebrew University of Jerusalem
"Out of This World" is devoted to the magical, the miraculous, and the monstrous in Jewish history and culture. Its subjects include humans gifted with supernatural powers�miracle-workers, magicians, and messianic saviors-as well as superhuman beings like ghosts, golems, and God. The week will range across disciplines, including history, anthropology, literary study, and the study of religion, with the goal of modeling various ways to make sense of supernatural beings and otherworldly interactions as a part of Jewish experience, culture, or thought. The week will have a this-worldly focus as well, featuring sessions devoted to professional development and scholarly network building, and other group activities and excursions.
The Summer School brings graduate students together in a small group for an immersive experience in interdisciplinary Jewish studies, exposing them to innovative scholarship, broadening their intellectual perspectives, and allowing them to engage with internationally recognized scholars as well as their peers from around the world. Graduate students at any institution worldwide, in any subfield of Jewish studies, past or present, are eligible to apply. Admission is selective and preference will be given to students at an advanced stage of their graduate careers, and to earlier-stage students whose research interests align closely with the stated theme. The cost of tuition, lodging, excursions, and most meals is covered by the program. Fellowships to cover transportation are available for students who do not have applicable funding from their home institutions. See more: http://www.katz.sas.upenn.edu/this-world
Summer School in the Study of Ashkenazic Pinkassim, 08.07. - 13.07.2018, Budapest
Deadline: 23.02.2018
The "Pinkassim Project: Recovering the Records of European Jewry" invites applications for a summer school of intensive workshops in the study of early modern Ashkenazic pinkassim (communal record books). The summer school is hosted by the Jewish Studies Program at Central European University (CEU) in Budapest, Hungary, and supported by the Program in Judaic Studies, Brown University (Providence, Rhode Island); The Joseph and Rebecca Meyerhoff Center for Jewish Studies, University of Maryland (College Park, Maryland), and McGill University (Montreal, Canada).
The goal of the Pinkassim Project is to digitize and make available the communal records of the Ashkenazic communities of Europe. As part of our work, we want to help train a new generation of scholars with the skills to read these rich and multifaceted sources. The summer school will last for four days, during which participants will learn about the historical, textual, and linguistic context of the pinkassim. Workshop sessions will be conducted by Professor Israel Bartal (Hebrew University, Jerusalem), Professor Gershon Hundert (McGill University), Professor Bernard Cooperman (University of Maryland), Professor Ada Rapoport- Albert (University College London), Professor Adam Teller (Brown University, Providence), Professor Michael L. Miller (Central European University, Budapest), and Olga Sixtová (Charles University, Prague). The main aim of the school is to provide scholars and students with the knowledge they need in order to read and analyze Ashkenazic pinkassim. We will devote a great deal of the time to reading these sources in their original language.
Graduate students and early career academics who have a reading knowledge of Hebrew are invited to apply. Knowledge of Yiddish and/or another European language is an advantage. The application should include a CV, a short letter of intent explaining why this knowledge is important for the student´s academic plans, and two recommendations to be sent directly by the referees.
The summer school will take place at Central European University (CEU) in Budapest, Hungary, from 8 July to 13 July 2018. Food and board will be provided. Subventions to help cover travel expenses may be available to those whose home institutions do not provide such support.
All materials should be sent to Daniel Rapp, email: RappD@ceu.edu; applications should be received by 23 February 2018. Successful applicants will be informed of the decision by the end of March 2016.
Homolka, Walter: Ein Sehnsuchtsort für alle. In: Die Zeit. 14.12.2017. Nr. 52. S. 4.
Für uns Juden ist Jerusalem ein Sehnsuchtsort, so wie der baum, zu dem ein Liebespaar immer wieder zurückkehrt, weil es sich in dessen Schatten erstmals seine Liebe gestanden hat. es gibt eine traditionelle einheit zwischen dem Gott Israels, dem Volk Israel und dem Land Israel. Gottes Thronsessel ist für die Juden Jerusalem. Die Hoffnung auf erlösung ist in der jüdischen Tradition unmittelbar mit zion verbunden. "Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, so möge meine rechte verdorren", heißt es in den Psalmen, und wir richten uns beim Gebet immer nach Jerusalem aus.
Um 1000 vor unserer zeitrechnung machte König David Jerusalem zu seiner Hauptstadt, sein Sohn Salomon errichtete dort den ersten Tempel. Unter König Hiskia wurde der Jerusalemer Tempel schließlich zur zentralen Kult- und Wallfahrtsstätte Israels. Die Stadt entwickelte sich also früh zum mittelpunkt der Verehrung Gottes, und so war es auch zur zeit Jesu: Der herodianische Tempel war Gottes Wohnung bei seinem Volk und zentrum des sozialen Lebens.
Doch im Jahr 70 nach Christus nahmen die römer Jerusalem ein und zerstörten den Tempel mit dem Allerheiligsten. Für die jüdische bevölkerung bedeutete die eroberung den endgültigen Verlust politischer Autonomie. Viele verließen die Stadt.
Obwohl der Großteil der Juden heute in der Dia spo ra lebt, riss die Verbindung zu Jerusalem nie ab. Der Wunsch "Nächstes Jahr in Jerusalem!" bringt eine Sehnsucht zum Ausdruck, die sich über zwei Jahrtausende erhalten hat.
Doch Jerusalem wurde später auch Sehnsuchtsstätte für Christen und muslime. Im alten Opferkult Israels waren auch sie, die anderen, bereits mitgedacht. Und nach dem Propheten Jesaja sollen alle Völker am ende der Tage nach Jerusalem ziehen, um dort das endgültige Friedensreich zu empfangen. Das gilt insbesondere auch für die Christen, für die der Jude Jesus hier wirkte, hier gekreuzigt und begraben wurde, schließlich auferstanden ist. Doch zunächst entstand ein mächtiger zwist zwischen Juden und Christen um den wahren Glauben. Später war Jerusalem Hauptstadt des christlichen Kreuzfahrerstaats. Auch christliche ritterorden heute führen ihren Ursprung auf dieses Königreich zurück. Und evangelikale Christen halten "die heilige Stadt Jerusalem" immer noch für ihre "spirituelle Hauptstadt". So ist die amerikanische Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ebenso die einlösung eines Wahlversprechens, das US-Präsident Donald Trump vorrangig seiner evangelikalen Wählerschaft gemacht hat. Und der Islam? Für einen historischen moment stand Jerusalem auch an der Wiege dieser religion. Daran erinnern der Felsendom und die Al-Aksa-moschee aus dem 7. Jahrhundert. Nach islamischer Tradition soll mohammed vom Tempelberg aus die Himmelfahrt und seine begegnung mit Jesus und den früheren Propheten des Judentums unternommen haben.
Die muslime beteten allerdings nur 14 Jahre in richtung Jerusalem, bevor der Prophet im Jahr 624 die Kaaba in mekka zum Ort der Ausrichtung des Gebets machte. Doch fast 13 Jahrhunderte lang stand Jerusalem unter islamischer Herrschaft. 1917 erklärte sich Großbritannien schließlich einverstanden, eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes zu errichten. Der Völkerbund machte die briten zur Mandatsmacht, und 1920 wurde Jerusalem Hauptstadt. Seither nimmt die einwanderung von Juden aus aller Welt stetig zu. Im Judenstaat von 1896 klagt Theodor Herzl: "Vergebens sind wir treue und an manchen Orten sogar überschwängliche Patrioten, vergebens bemühen wir uns, den ruhm unserer Vaterländer in Künsten und Wissenschaften, ihren reichtum durch Handel und Verkehr zu erhöhen." Die Schoah hat Herzls Klage grausam bestätigt: erst die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates könne den Juden Gleichberechtigung unter den Nationen gewähren.
Deshalb beschlossen die Vereinten Nationen 1947, einen vorwiegend jüdischen und einen palästinensischen Staat zu schaffen - mit Jerusalem als internationaler Stadt und mit gleichberechtigtem zugang zu den heiligen Stätten. Nach dem Sieg im Unabhängigkeitskrieg machte Staatsgründer David ben-Gurion Jerusalem 1950 zur Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel. Jordanien annektierte daraufhin das Westjordanland und Ostjerusalem. Im Sechstagekrieg 1967 erlangte Israel erneut die Souveränität über ganz Jerusalem und stellte den allgemeinen, ungehinderten zugang zu den heiligen Stätten sicher. Juden konnten nun endlich wieder an der Westmauer des herodianischen Tempels beten.
Das Heilige ist aber auch gefährlich. Im Vorhof Jerusalems gibt es viele, die sich ohne rücksichtnahme auf die jeweils andere religion zum Heil drängeln. Wie bringt man sie zusammen? In Altneuland, einem roman von der zukunft Jerusalems, hatte Theodor Herzl 1902 eine Friedensvision: "es gab da Pilgerhäuser für die Gläubigen aller bekenntnisse. Christen, mohammedaner und Juden. ein gewaltiges Viereck nahm der Friedenspalast ein, in welchem die internationalen Kongresse von Friedensfreunden und von Gelehrten aller Wissenszweige abgehalten wurden. Die Altstadt war überhaupt ein internationaler Ort, welcher allen Völkern als eine Heimat erscheinen musste. Denn hier waren auch alle Formen der Hilfe versammelt: Glaube, Liebe, Wissenschaft." Diese Vision hält der Gründervater des zionismus für alle Gläubigen bereit. So könnte es werden. Nur wann?
Susanne Plietzsch / Armin Eidherr (Hrsg.) unter Mitarbeit von Sebastian Hartmann: Durchblicke. Horizonte jüdischer Kulturgeschichte
ISBN: 978-3-95808-021-8
Preis: 24,00 EUR
Info:hier
Jasmina Huber: Wieviel Wandel verträgt eine Tradition? Gesang und Gebet der jüdischen Gemeinde Belgrad in den Herausforderungen der Gegenwart.
ISBN: 978-3-487-15604-0
Preis: 98,00 EUR
Info:hier
Christina von Braun / Micha Brumlik (Hrsg.): Handbuch Jüdische Studien
ISBN: 978-3-825-28712-2
Preis: 29,99 EUR
Info:hier