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VJD Newsletter
(1-11-2018) |
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WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN / WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER
Deadline: 16.11.2018
Am Sonderforschungsbereich 933 „Materiale Textkulturen“ der Universität Heidelberg ist ab 1. Januar 2019
die Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiters (E 13 100%) im Teilprojekt B04 (Judaistik/Jüdische Studien) zu besetzen.
In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab 1. Juli 2011 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Kooperationspartner: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) eingerichteten
Sonderforschungsbereich (SFB) 933 „Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in
non-typographischen Gesellschaften“ erforschen Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die materiale Präsenz des Geschriebenen in verschiedenen Praxisfeldern solcher Gesellschaften, in denen
keine Verfahren
der massenhaften Produktion und Distribution von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet sind („nontypographisch“). Darauf basierend werden diejenigen Rezeptionspraktiken dargestellt, deren Vollzug
am Geschriebenen aufgrund seiner materialen Präsenz wahrscheinlich ist. Die so ermittelten ‚materialen
Textkulturen‘ non-typographischer Gesellschaften werden schließlich systematisch beschrieben und mit denjenigen typographischer Gesellschaften kontrastiert.
Die im SFB 933 „Materiale Textkulturen“ zu leistende Grundlagenforschung an schrifttragenden Artefakten insbesondere des zirkum-mediterranen Raums erfolgt in einem konzeptionellen Rahmen, der aus
rezenten kulturtheoretischen Ansätzen entwickelt wurde (insb. der material turn und die Praxeologie). Langfristig soll dadurch ein neuartiges methodisches Instrumentarium zur Analyse von
schrifttragenden Artefakten in den textinterpretativen Kulturwissenschaften etabliert werden.
Hierfür sucht das Teilprojekt B04 im SFB 933 „Materiale Textkulturen“ eine herausragend qualifizierte Wissenschaftlerin/einen herausragend qualifizierten Wissenschaftler (Post)-Doc), die/der bereit
ist, ihre/seine fachspezifischen Kompetenzen in das TP B04 einzubringen.
Die Voraussetzungen für die Besetzung der Stelle sind:
- Eine abgeschlossene Dissertation oder Master (oder Äquivalent) in Judaistik/Jüdische Studien
- Sehr gute Hebräisch- und Aramäischkenntnisse
- Fundierte Kenntnisse in den Kultur- und/oder Literaturtheorien, die für den SFB relevant sind
- Erfahrung mit Projektforschung
- Teamfähigkeit
Zu Ihren Aufgaben gehören:
- Wissenschaftliche Weiterentwicklung des Teilprojektes
- Konzeption und Beginn einer Habilitationsschrift im Rahmen des SFB 933
- Kommunikation der Forschung und ihrer Ergebnisse in den SFB 933 sowie in den Lehr- und
- Forschungsbetrieb der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
- Mitarbeit in den interdisziplinären Arbeits- und Theoriegruppen des SFB
- Wissenschaftliche Vorbereitung von und Mitarbeit an Konferenzen und Workshops des Teilprojektes
Dem Teilprojekt ist eine studentische Hilfskraft mit ca. 25 Stunden / Monat (ungeprüft) zugeordnet.
Die Vergütung erfolgt nach TV-L (E13). Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Stelle ist befristet vom 1. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019, dem regulären Ende der aktuellen Projektphase des
SFB.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 16. November 2018 und zwar per E-Mail zu senden an: hanna.liss@hfjs.eu. Wir bitten um Verständnis, dass per Post eingegangene Bewerbungsunterlagen nicht
zurückgesandt werden.
Die Universität Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in den Bereichen an, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung
gebeten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. |
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Jewish Architects – Jewish Architecture? (Hamburg, 6-8 Nov 18)
Warburg-Haus/Institut für die Geschichte der deutschen Juden/Hafen City University, Hamburg, November 6 - 08, 2018
Anmeldeschluss: 29.10.2018
Jewish Architects – Jewish Architecture?
4th International Congress on Jewish Architecture
A joint project of the Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, and the Bet Tfila – Research Unit for Jewish Architecture, Braunschweig/Jerusalem
The international congress “Jewish Architects – Jewish Architecture?” aims to re-examine the biographies of Jewish architects from the 19th century up to the present day from an international
perspective. It will deal with the question whether and to which degree Jewish self-definition and the perception of “Jewishness” by a non-Jewish environment has influenced and still influences the
life and works of Jewish architects all over the world. During the last decades, multifaceted research on Jewish architects has been conducted, however focusing primarily either on certain persons
and their oeuvre or on limited regions.
The conference emphasizes the need to provide a more extensive view, drawing comparisons between different times and regions – from late the 18th century to present days, in Europe, America, Israel
and other countries. A new focus will be set on biographic networks, on the cultural and economic preconditions for Jews in the professional field of architecture, and on the role of Jewish
women-architects. This will also lead to the question of defining “Jewishness” in architecture as based on respective contemporary perspectives.
The congress intends to examine the subject in different methodological ways. Architectural and art historians are invited as are historians and scholars from other fields to contribute to the
debate, herewith developing new and trans-disciplinary approaches to Jewish culture and history.
Contact and registration
For further information on the program, please, contact Ulrich Knufinke: Ulrich.knufinke@igdj-hh.de
For questions of organisation and registration, please, contact Beate Kuhnle: geschaeftszimmer@igdj-hh.de
Registration is possible until October 29.
Instead of a conference fee, we kindly ask for a little donation during the conference.
Conference venues
November 6: Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
November 7: Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
November 8: Hafen City University, Überseeallee 16, 20457 Hamburg |
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CfP: Tagung des Verbands der Judaisten in Deutschland
26.–27. Februar 2019, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Die 72 Sprachen der Tora – Jüdische Übersetzungen der Bibel
Deadline: 01.11.2018
Die Geschichte der jüdischen Bibelübersetzungen, die in Form von niedergeschriebenen Texten zu uns gekommen sind, beginnt mit der Septuaginta, der Übersetzung der Tora ins Griechische für die
hellenisierte jüdische Bevölkerung Alexandriens (Ägypten) Mitte des 3. Jhs. v.u.Z. Sie lässt sich über die Targume für die aramäischsprachigen Juden, die Revisionen der Septuaginta, die
syrisch-aramäische Peschitta aus dem 1. Jh. n.d.Z., die judäo-arabischen Übersetzungen sowie die Übertragungen in sämtliche jüdische Sprachen über das Mittelalter bis in die Gegenwart
verfolgen.
Die Erforschung jüdischer Bibelübersetzungen ist eng verwoben mit den Entwicklungen in den Philologien, der Judaistik, der Theologie, der Sprach- und Literaturwissenschaft. Ziel der Tagung ist es,
etablierte Forscher und Nachwuchswissenschaftler, die unterschiedliche Ansätze und Fragestellungen in Bezug auf jüdische Bibelübersetzungen aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen verfolgen,
miteinander in Kontakt zu bringen, einen Impetus für die weitere Forschung zu geben und mögliche Forschungskooperationen anzustoßen. Als Sprecher zugesagt haben David Bunis, Willem Smelik, Moshe
Taube, Ronny Vollandt und Irene Zwiep.
Themen können sein:
- Form und Funktionen von Bibelübersetzungen
- die Fragen nach der besonderen Sprachvarietät von Bibelübersetzungen aufgrund ihres Mimesis-Charakters in Bezug auf den Ausgangstext
- sprachliche und kulturelle Adaptions- und Modernisierungsprozesse, die sich an Bibelübersetzungen ablesen lassen
- der Einfluss der jeweiligen Bibelübersetzungen auf die Zielsprache
- der eher konservative Charakter von Bibelübersetzungen bzw. Brüche mit den jeweiligen Traditionen
- vergleichende Studien zu verschiedenen Übersetzungen einzelner biblischer Bücher
Abstracts für Vorträge (20 Min., auf Deutsch oder Englisch) zu philologischen, linguistischen, kultur- und religionswissenschaftlichen Themen und Fragestellungen sind willkommen. Wir ermutigen
besonders Doktoranden und Postdoktoranden, ihre Forschungsthemen einem breiteren Publikum vorzustellen. Es ist auch möglich, Sitzungen mit mehreren Vorträgen (mit Abstracts für die einzelnen
Vorträge) vorzuschlagen. Bitte senden Sie die Abstracts (max. 300 Wörter) bis zum 1. November 2018 an jiddisch@hhu.de .
Organisation:
Prof. Dr. Marion Aptroot, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Dr. Saskia Dönitz, Goethe Universität, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Ronny Vollandt, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
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Newsletter des Verbandes der Judaisten in Deutschland e.V. (http://judaistik.eu)
verantwortlich: Giuseppe Veltri (Vorsitz), Ronny Vollandt (Vorstand), Andreas Lehnardt (Schatzmeister), Saskia Dönitz (Vorstand), Walter Homolka (Vorstand)
IBAN: DE56 6808 0030 0490 2713 00
Redaktion: Dennis Fellhauer (dennis.fellhauer@freenet.de)
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