4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%), Universität Hamburg
Bewerbungsfrist: 15.01.2017
Im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit der Fakultät für Geisteswissenschaften sind zum 01.04.2017
4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%)
gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden.
Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Das Graduiertenkolleg erforscht Prozesse des Austausches zwischen den Konfessionen in der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), wobei neben dem deutschen Sprachraum auch europäische und außereuropäische Kontexte in den Blick genommen werden sollen (insbesondere Italien, England, griechisch-orthodoxer Raum, Südamerika, China). Besonderes Interesse gilt im Rahmen der zu fördernden Promotionsvorhaben theologischen, politischen, literarischen und künstlerischen Phänomenen, die die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen in die eine oder andere Richtung überwölben (interkonfessionell) oder die ihnen gemeinsam sind (transkonfessionell). Erwartet wird zudem Offenheit für medienhistorische Fragestellungen, die darauf zielen, nicht nur zu analysieren, wie sich heterogene konfessionelle Konzepte in unterschiedlichen Artefakten niedergeschlagen haben, sondern exemplarisch zu erkunden, wie Literatur, Bühne, Malerei, Bildhauerei und geistliche Musik theologische Vorgaben nicht nur dokumentieren, sondern zugleich variieren und multimedial rezipierbar machen. Weitere Informationen zur Konzeption des Graduiertenkollegs sind zu finden unter:
http://www.gwiss.uni-hamburg.de/de/einrichtungen/graduiertenschule/interkonfessionalitaet.html
Aufgaben:
Wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms.
Aufgabengebiet:
Anfertigung einer Dissertation in einem der beteiligten Promotionsfächer zu einem Thema, das interkonfessionelle Konstellationen der Frühen Neuzeit ins Zentrum des Interesses rückt. Teilnahme am strukturierten Studienprogramm und den Veranstaltungen des Kollegs. Die Promotionen werden an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Kollegiat/innen haben Präsenzpflicht in Hamburg. Bewerbungen von Personen, die beabsichtigen, ihr Promotionsprojekt in einem kürzeren Zeitraum abzuschließen, sind willkommen.
Einstellungsvoraussetzungen:
Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der beteiligten Fächer (Evangelische oder Katholische Theologie, Germanistik, Anglistik, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik/Neogräzistik, Latinistik, Lateinamerikanistik, Judaistik, Sinologie, Historische Musikwissenschaft, Kunstgeschichte), Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit sowie Teamfähigkeit.
Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Bewerbungen (Exposé des Promotionsvorhabens [max. 6 Seiten], Curriculum vitae, Abschlusszeugnisse, zwei Referenzen) sind in Papierform und elektronisch (in einer einzigen PDF-Datei) bis zum 15.01.2017 an den Sprecher des Graduiertenkollegs zu richten:
Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg 2008 "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit", Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Schlüterstr. 51, D 20146 Hamburg, anselm.steiger@uni-hamburg.de; die PDF-Datei bitte auch an die Koordinatorin des Graduiertenkollegs Sabine Ledosquet sabine.ledosquet@uni- hamburg.de senden.
"Maimonides Centre for Advanced Studies - Jewish Scepticism", Hamburg
Deadline: 20.09.2016
Faculty/Department: Humanities/Philosophy
Seminar/Institute: Institute for Jewish Philosophy and Religion
Pending approval of external funding Universität Hamburg invites applications for a Research Associate for the project "Maimonides Centre for Advanced Studies - Jewish Scepticism" in accordance with Section 28 subsection 3 of the Hamburg Higher Education Act (Hamburgisches Hochschulgesetz, HmbHG). The position commences on 01.01.2017.
It is remunerated at the salary level TV-L 14 and calls for 39 hours per week.
The fixed-term nature of this contract is based upon Section 2 of the Academic Fixed-Term Labor Contract Act (Wissenschaftszeitvertragsgesetz, WissZeitVG). The term is fixed to 28.02.2019.
The University aims to increase the number of women in research and teaching and explicitly encourages women to apply. Equally qualified female applicants will receive preference in accordance with the Hamburg Equality Act (Hamburgisches Gleichstellungsgesetz, HmbGleiG).
Responsibilities:
Duties include academic services in the project named above. Research associates can also pursue independent research and further academic qualifications.
Specific Duties:
The successful applicant will be responsible for the publication series of the Maimonides Centre for Advanced Studies and conduct research within the field of (Jewish) Scepticism.
Requirements:
A university degree in a relevant subject plus doctorate.
Furthermore the following skills and work experience are required:
- Native English language skills.
- The knowledge of additional languages relevant for the project, such as Hebrew, French, Italian, Latin, Greek or Arabic, is desirable.
- Experience in publishing and editing scientific publications (monographs, text editions, etc.).
- Profound knowledge in (Jewish) philosophy. The applicant's research should be directly con- nected to a field relevant to the Maimonides Centre's research focus.
Applicants not proficient in German are expected to acquire proficiency in due time.
Severely disabled applicants will receive preference over equally qualified non-disabled applicants.
For further information, please contact Maria Wazinski, M.A. (maria.wazinski@uni-hamburg.de or +49 - (0)40 - 42838 - 8605 or consult our website at
https://www.maimonides-centre.uni-hamburg.de/en.html
Applications should include a cover letter, curriculum vitae, and copies of degree certificate(s), a publication list and two recommendation letters. The application deadline is 20.09.2016.
Please send applications to:
Interviews will be held in October 2016.
Juden und Christen in Bayern, Böhmen und Österreich (1349-1648), 12.09. - 14.09.2016, Regensburg
Aus der Perspektive der Global History werden Beziehungsnetzwerke zwischen verschiedenen Völkern, Ländern und Zivilisationen untersucht, die die Begrenzungen durch nationale Geschichten auf wirtschaftlichen, politischen und verschiedenen kulturellen Bereichen überwinden. Diese Konzeption soll auf der Ebene der Geschichte der Juden und Christen in drei benachbarten und wichtigen Großregionen erprobt werden. Die Konferenz beabsichtigt, die verschiedenen miteinander verflochtenen Lebenswelten der Juden in Bayern, Böhmen und Österreich näher zu betrachten. Die zeitliche Eingrenzung der Untersuchung ergibt sich durch die Zäsuren der Judenverfolgungen während des Schwarzen Todes und dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Methodisch setzt die Tagung bei den Migrationen der Juden an, die zumeist durch Vertreibungen, Verfolgungen, Flucht sowie durch rechtliche und religiöse Bindungen bedingt waren. Daneben konnten wirtschaftliche und persönliche Motive sowie die Lehre und Mobilität von jüdischen Gelehrten entscheidend sein. Des Weiteren stehen die Interaktionen und Netzwerke im Fokus, die auf politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geistig-religiösen Ebenen zwischen Juden sowie zwischen Juden und Christen zu untersuchen sind.
Die Vortragsthemen sind in drei Sektionen unterteilt: Politische Rahmenbedingungen und Wendepunkte - Wirtschaftliche Verflechtungen - Gelehrte Beziehungen und ihre Implikationen. Sie ergeben sich aus der Bearbeitung von christlichen und jüdischen Quellen mit ihren unterschiedlichen Sprachen und Perspektiven. Erst in der Zusammenschau - und damit in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Referenten aus Deutschland, Tschechien, Österreich und Israel - wird ein vollständiges Bild der unterschiedlichsten Beziehungen erreicht.
Montag, 12. September 2016
10:00 Uhr: Eröffnung - Begrüßung durch einen Vertreter der Stadt Regensburg
10:10 Uhr: Introduction into the Topic of the Conference
Prof. Dr. Eva Haverkamp, München
I. Political Frameworks and Turning Points
Moderation: Dr. Hubertus Seibert, München
10:30 Uhr: Jüdische Gemeinden in Böhmen und Mähren - zu den Möglichkeiten der Erforschung von Tätigkeit und Migration der Juden in den Böhmischen Ländern im späten Mittelalter
Dr. Eva Dolezalová, Prag
11:30 Uhr: The Four Kingdoms of Daniel: Migration and Transformation of the Motive in Sixteenth Century Jewish and Protestant Historiography
Dr. Pavel Sládek, Prag
12:30 Uhr: Lunch
14:00 Uhr: Eger - Eine jüdische Gemeinde im Spannungsfeld von Bayern, Böhmen und Reich während des 14. Jahrhunderts
Dr. Jörg Müller, Trier
15:00 Uhr: Friend or Enemy? Entwined Relationships between Bohemia and Regensburg in the Late 15th Century
Sophia Schmitt, München
15:45 Uhr: Die Vertreibung der Regensburger Juden (1519) - Reaktionen aus Bayern und Österreich
Veronika Nickel, München
19:00 Uhr: Keynote Talk by Prof. Dr. Israel Yuval, Jerusalem: Wer ist Jude? Religion oder Nation
Location: Historischen Reichssaal des Alten Rathauses - in Kooperation mit der Stadt Regensburg,
Begrüßung: Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister der Stadt Regensburg
Einführung durch Prof. Dr. Eva Haverkamp
Dienstag, 13. September 2016
II. Economic Interrelationships
Moderation: Prof. Dr. Sabine Ullmann, Eichstätt
8:30 Uhr: Bayerische Klöster und österreichische Juden - die österreichischen Besitzungen bayerischer Klöster und ihre Judenkontakte
Dr. Birgit Wiedl, St. Pölten
9:30 Uhr: "Ich Zaecherl der jud von Wienn, buerger zu Regenspurch". Die Regensburger Verbindungen der österreichischen jüdischen Elite im Spätmittelalter
PD Dr. Eveline Brugger, St. Pölten
10:30 Uhr: Coffee break
11:00 Uhr: Prager Juden im Netzwerk des europäischen Fernhandels. Handelsbeziehungen zu Bayern und Österreich im 16. Jahrhundert
Dr. Marie Bunatová, Prag
12:00 Uhr: Lunch
III. Relationships among Scholars
Moderation: Prof. Dr. Stefan Rohrbacher, Düsseldorf
13:15 Uhr: The Three Faces of a Jewish Scholar: The Jewish Community of Prague and the Intellectual Landscape of Late-Medieval Ashkenaz
Dr. Milan Zonca, Prag
14:15 Uhr: Jewish Customs - Christian Visual Interpretation: An Austrian-Hebrew Prayer Book and its 15th Century Patron
Prof. Dr. Sarit Shalev-Eyni, Jerusalem
15:00 Uhr: Coffee break 15:30 Uhr Jewish Language Contacts: Selected Hydronyms of Bohemia, Bavaria and Austria in the Medieval and Early Modern Hebrew Literature
Dr. Lenka Ulicná, Olmütz & Daniel Polakovic, Prag
16:30 Uhr: Letters to the Rabbis: Jewish-Christian Scholarly Relations at the Turn of the 16th Century
Dr. Ilona Steimann, München
17:30 Uhr: Stadtführung für die Teilnehmer der Tagung
Matthias Freitag
Mittwoch, 14. September 2016
Continuation:
Moderation: PD Dr. Lucia Raspe, Frankfurt/Main
9:00 Uhr: "Almost a Christian": Uncertainties and Decisive Factors on the Threshold of Baptism in Late Medieval Regensburg
Ahuva Liberles Noiman, Jerusalem
10:00 Uhr: From Judaism to Christianity and Back: The Story of a Seventeenth Century Convert
Dr. Yaacov Deutsch, Jerusalem
11:00 Uhr: Coffee break
11:30 Uhr: Moravia, Austria, and Bavaria: Landmarks on the Way of an Itinerant Preacher, Refugee of the Riots of Mid-Seventeenth-Century Europe, according to his Unpublished Autobiography
Prof. Dr. Elchanan Reiner, Tel Aviv
12:30 Uhr: Zusammenfassung (und Schlussdiskussion)
Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Düsseldorf
ca. 14:00 Uhr: Ende der Tagung
Kontakt:
Prof. Dr. Eva Haverkamp (eva.haverkamp@lrz.uni-muenchen.de) und
Dr. Hubertus Seibert (seibert@lmu.de)
Serenissima and Ashkenaz. The Venetian Ghetto in European History and Culture. International Conference, 04.12. - 07.12.2016, Venice
We will explore the relationship between the Ghetto and the city of Venice and other locations of the Jewish diaspora. Rites and rabbinic institutions will be discussed as well as intellectual influences and cultural transfer.
The focus is set on the Ghetto and its main personalities from the fifteenth to the seventeenth centuries, with particular attention to the influence they exerted on Jewish culture across Europe, and, above all, on the Berlin Haskalah.
Several scholars have argued that the Italian and Berlin Haskalah not only show general similarities, but even a veritable cause-and-effect relationship may be found between them. In fact, it is safe to say that many early maskilim have followed in the footsteps of Jewish Italian intellectuals coming from the Venetian Ghetto, such as: Simone Luzzatto - Rabbi and philosopher-, Leon Modena - author of an account of Jewish customs and rituals (´Historia de´ riti hebraici´, 1637)-, and many others.
This conference is the final celebration at the end of a year of numerous activities that marked the 500 years existence of the Ghetto. A variety of research institutions join forces in a collaborative concluding commemoration. The initiators are the Associations for Jewish Studies and of Judaic Scholars in Germany together with the Abraham Geiger College and the School of Jewish Theology at the University of Potsdam, thereby representing diverse perspectives on the Jewish life. In this endeavor we are united with the Centre for Jewish Studies Berlin-Brandenburg and cherish our cooperation in this important celebration. We thank our magnificent local partners for their extraordinary contribution on this occasion, especially the Università Ca´Foscari di Venezia and the Centro Tedesco di Studi Veneziani.
Speakers
Rafael Arnold: On the Relation between Leon Modena and Abraham Geiger
Giulio Busi: The Ghetto of Venice and the Qabbalah
Bernard Cooperman: Venice and Other Ghettos: The Purpose and Impact of Spatial Segregation Policy
Cristiana Facchini: Crossing the Borders. The Story of Sara between Memory and Space
Jonathan Karp: Ghetto Economics and Jewish Emancipation
Alexander von Kienlin / Ulrich Knufinke: The Venetian Synagogues and their Architectonic Impact History
David Malkiel: Gentile Wine in Renaissance Venice
Asher Salah: An Unknown Figure of Venetian Haskalah: Marco Navarra and his ´Lettere Orientali´
Emile Schrijver: Italian influences on Ashkenazic Book Production since the Invention of Printing
Giuseppe Veltri: Why Venice?
Gadi Luzzatto Voghera: The Venetian Ghetto in the XIX and XX centuries
Registration and further information: http://serenissima.online/
XIX. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland, 12.09. - 14.09.2016, Düsseldorf
veranstaltet von dem Lehrstuhl für Jiddistik, Universität Trier und dem Lehrstuhl für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Haus der Universität / Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Montag, 12. September
Haus der Universität, Schadowplatz 14
Ab 12:30 Uhr Anmeldung
13:45-14:00 Begrüßung
Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Prorektorin für Internationales, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
14:00-15:30
Marianne Windsperger, Universität Wien
Buchgeschichten in der jiddischen Literatur (D)
Yael Levi, Hebrew University Jerusalem
Yidishe prese in di fareynikte shtotn, 1913-1918: Yidish, hebreish un english (J)
Marina Shcherbakova, Universität Heidelberg
Jiddischkeit in der Ausstellung des Mendele-Mojcher-Sforim Ersten Ukrainischen Museums der jüdischen Kultur (D)
16:00-17:00
Iveta Leitane, Universität Bonn
Hermann Cohen in philosophischer Essayistik auf Jiddisch (D)
Lilian Türk, Universität Hamburg
Jiddisch als Sprache religionsphilosophischer Schriften (D)
17:00-17:30
Ausstellungseröffnung
Serge Stommels & Albert Lemmens, Nijmegen
Ryback - Grafiken
19:30
Rafi Goldwaser, LufTeater, Strasbourg
Ayznbangeshikhtes. Monologn (Vorstellung auf Jiddisch, Übersetzung wird im Hintergrund projiziert)
Einführung: Efrat Gal-Ed, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Dienstag, 13. September
Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek
9:30-11:00
Malin Drees, Ruhr-Universität Bochum
Erinnerungskultur und Repressionserfahrung. Jüdisch-christlicher Dialog im Rhein-Donau-Zyklus des Mayse-bukh, Basel 1602 (D)
Evi Michels, Karlsruhe
Jiddische Toledot Yeshu-Handschriften aus Amsterdam (D)
Oren Roman, Haifa University
Yudisher shtam un di hebreishe Akeyde-slikhes (J)
11:30-13:00
Aya Elyada, Hebrew University Jerusalem
Die Übertragung jiddischer Volkssagen im Deutschland des 19. Jahrhunderts: Der Fall Abraham M. Tendlaus (D)
Daria Vakhrushova, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Iberkalitshn, iberdikhtn, ibershafn: Übersetzung ins Jiddische zwischen 1900 und 1930 (D)
Kees van Hage, Amsterdam
"Hodl un di nodl": eine Fabel von Elieser Steinbarg und ihre Übersetzung (D)
14:30-16:00
Alina Molisak, Universität Warschau
Polnisch-jüdische Kontakträume im Großstadtraum (D)
Sabrina Worch, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
"... alles auf Sand gebaut" - Zur Darstellung Lódzs in Israel J. Singers Di brider Ashkenazi (D)
Magdalena Gebeßler, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Israel Joshua Singers Di brider Ashkenazi und Maria Dobrowskas Noce i dnie. Ein Vergleich zweier Familienromane (D)
16:30-17:30
Szonja Ráhel Komoróczy, Eötvös Lórand Universität, Budapest
Yidisher teater in Transilvanie (J)
Corina Petrescu, University of Mississippi
Das Jüdische Staatstheater Bukarest im Blickwinkel der Securitate in den 1970er Jahren (D)
18:30 gemeinsames Abendessen
Mittwoch, 14. September
Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek
9:30-11:00
Simon Neuberg, Universität Trier
Der verter-oytser fun Kav-hajoser (J)
Heike Tröger, Universität Rostock
Jiddisches im handschriftlichen Nachlass von Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815) (D)
Lenka Uliná, Palacký-Universität Olomouc
Judendeutsch in Böhmen und Mähren: Texte und Inschriften in Judendeutsch aus den Sammlungen des Jüdischen Museums in Prag (D)
11:30-13:00
Ohad Kohn, Tel Aviv University
Eine deutsch-jiddische mayse: Der Einfluss des Jiddischen auf die poetische Sprache Paul Celans (D)
Pawel Mecner, Universität Stettin
Die satzfinale Subjektposition im Jiddischen. Versuch einer Systematisierung (D)
Lea Schäfer, Philipps-Universität Marburg
Laienurteile zum Jiddischen (D)
14:00-15:00
Beruriah Wiegand, University of Oxford
"Farvos di gendz hobn geshrign" - Bashevises verk tsvishn mistitsizm un skeptitsizm (J)
Anna Rozenfeld, Universität Warschau
Der koyekh fun yidishn vort un lid. Diana Blumenfeld un Yonas Turkov (J)
15:30-16:30
Bart Wallet, Vrije Universiteit Amsterdam
Lukhyes: jiddische Taschenkalender aus den Niederlanden I (D)
Marion Aproot, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Lukhyes: jiddische Taschenkalender aus den Niederlanden II (D)
Anmeldungen:
Tel.: 0211/81-13228
Teilnahmegebühr 20€, auf dem Symposium zu entrichten
Deutsch-jüdische Bibelexegese: Theologische Perspektiven, 26.09. - 27.09.2016, Potsdam
Anmeldung bis zum 09.09.2016
26.09.2016
9.00 Uhr
TAGUNGSERÖFFNUNG mit Grußwort von
OPENING SESSION with Greeting from
Prof. Dr. Shani Tzoref
Bibelübersetzung und Kommentarwerk des liberalen Rabbiners Ludwig Philippson
Prof. Dr. Rüdiger Liwak (Potsdam)
Samuel David Luzzatto and Abraham Geiger on the Textual Criticism of the Bible: Continuity or Conflict?
Dr. Chanan Gafni (Jerusalem)
10.45 Uhr
"HASKALA IM DIALOG"/"HASKALA IN DIALOGUE"
Der Ewige. Moses Mendelssohn als philosophischer Tora-Übersetzer und -Exeget
apl. Prof. Dr. Christoph Schulte (Potsdam)
Juda Jeitteles und Juda Leib ben Ze´eb als Exegeten der Aufklärung
Prof. Dr. Hannes Bezzel (Jena), Dr. Louise Hecht (Potsdam), Dr. Grit Schorch (Jena/Tel Aviv)
13.15 Uhr
BIBEL UND DEUTSCH-JÜDISCHE IDENTITÄT
BIBLE AND GERMAN-JEWISH IDENTITY
Zur Rolle der Hebräischen Bibel im Bildungskonzept der Berliner Haskala
Dr. Uta Lohmann (Hamburg)
Bible Translation and the Ideological Fracture of German Judaism
Prof. Dr. Michah Gottlieb (New York)
15.00 Uhr
AN DIE QUELLEN: Parallele Workshops
GOING TO THE SOURCES: parallel workshops
WORKSHOP 1A:
"Songs of the Nation": Maskilic Readings of Psalms in Sefer Zemirot Israel
Dr. Yael Sela-Teichler ( Jerusalem )
WORKSHOP 1B:
Reworking Jewish Identity: Herxheimer, Philippson, and Graetz on Psalms 50 and 51
Dr. Alexandra Zirkle (Chicago)
15.45 Uhr
WORKSHOP 2A:
The Biblical Politeia: Martin Buber�s Political Exegesis of the Bible
Yemima Hadad, M.A. (Potsdam)
WORKSHOP 2B:
"Die Humanität gegen den Fremdling ist das ceterum censeo der Tora." Benno Jacob (1862-1945) zu Levitikus 19
Hans-Christoph Aurin, M.A. (Berlin)
20.00 Uhr
ABENDVORTRAG/EVENING LECTURE
Centrum Judaicum (Oranienburger Straße 28/30; 10117 Berlin)
Missing in Translation: The Fate of the Talmud in the Struggle of German Jewry for Equality and
Integration
Prof. Dr. Ismar Schorsch (New York)
27.09.2016
9.30 Uhr
DIE BIBEL IN DER JÜDISCHEN ERZIEHUNG
THE BIBLE IN JEWISH EDUCATION
Ordnungen religiösen Wissens:
Die Bibel in jüdischen Religionslehrbüchern des 19. Jahrhunderts
Dr. Kerstin von der Krone (Washington, D.C.)
Kinderbibeln als Mittel jüdischer Bibelauslegung
Dr. Dorothea Salzer (Potsdam)
11.15 Uhr
DIE BIBEL IM JÜDISCH-PROTESTANTISCHEN DISKURS
THE BIBLE IN JEWISH-PROTESTANT DISCOURSE
Salomon Herxheimers Bibelwerk und die protestantische Pentateuchkritik
Dr. Klaus Herrmann (Berlin)
Orientalische Poesie als "schönes Ganzes"?
Zur Auseinandersetzung jüdischer Bibelübersetzer um 1800 mit protestantischer Theologie und klassizistischer Ästhetik
Kathrin Wittler, M.A. (Berlin)
13.45 Uhr
BIBELWISSENSCHAFT: TRADITION UND WISSENSCHAFT
BIBLICAL STUDIES: TRADITION AND SCIENCE
"Die niedere Kritik" � Das Studium der Masora zwischen Bibelwissenschaft und Wissenschaft des Judentums
Prof. Dr. Hanna Liss (Heidelberg)
Die Priorität der Propheten in der Bibelwissenschaft des 19. Jh.
Prof. Dr. Susanne Plietzsch (Salzburg)
15.30 Uhr
DEUTSCH-JÜDISCHE BIBELWISSENSCHAFT: GESCHICHTE UND ZUKUNFT EINER DISZIPLIN
GERMAN-JEWISH BIBLESCHOLARSHIP: HISTORY AND FUTURE OF A DISCIPLINE
PODIUMSDISKUSSION/PANEL DISCUSSION
Prof. Dr. Shani Tzoref (Potsdam), Prof. Dr. Rüdiger Liwak (Potsdam), Prof. Dr. Hanna Liss (Heidelberg)
17.00 Uhr
ENDE DER VERANSTALTUNG/END OF EVENT
Tagungsbüro:
Daniel Vorpahl
E-Mail: vorpahl@uni-potsdam.de
Tel.: +49 (0) 331 9774360
Interessenten melden sich bis zum 09.09.2016 an
Die Tagung ist kostenfrei.
Museums and Their Publics at Sites of Conflicted History, 13.03. - 15.03.2017, Warsaw
Deadline: 15.09.2016
Museums of history face a particular challenge in societies that have experienced conflict and violence in recent memory, radical geopolitical and ideological change, and socio-economic and technological challenges. Multiple and rival historical perspectives characterize the dynamics of public memory in these societies. Differing narratives of the past are told either in parallel, or appear in open conflict with each other, while memories still hidden and silent await their midwives for their public articulation at the right juncture.
Divided memories are characteristic of post-communist Europe and in other regions that have experienced totalitarian regimes, wars, mass violence (ethnic cleansing, population transfers), radical border changes, and other disruptions. The present day brings additional tensions: liberal democratic societies in the West are called on to respond to global crises, the massive population shifts that ensue, and creation of new national and ethnic minorities within multinational and ethnonational states. In some societies, attempts at expanding democracy and human rights, through such mechanisms as truth and reconciliation commissions, bring new waves of difficult knowledge into public circulation, challenging long-held national narratives enshrined both on the walls of major museums and in the minds of many visitors.
The purpose of this conference is to explore these issues in relation to the changing character and role of museums today. POLIN Museum of the History of Polish Jews in Warsaw is a prime site for such a conference, given the complex history it presents. While seeking to offer an authoritative historical account, without it being authoritarian, museums such as POLIN offer an open narrative in multiple voices and invite the public to play an active part in interpreting historical processes and events. The exhibition itself, using a variety of media, offers an experience that is at once thought provoking, sensory, emotional, and memorable. Projects and events such as performances, workshops, debates, and lectures invite the public to add their experiences and voices. Curating historical narratives is thus a collaborative, inclusive, and dynamic process.
Museums have a responsibility to those whose story they tell, as well as to their publics and stakeholders. As institutions of public history, they aim to build lasting relationships with their audiences, both local and international. This is especially important in post-communist and post- conflict societies, where museums can play important roles in building a robust civil society and in bringing history - and historical debate - into the public domain.
The conference will explore the role of museums in negotiating new public histories in societies in transition, as old narratives and historical policies are questioned and stories once silenced are given voice. Of special interest is how the historical narratives constructed in museums help to shape new social relations in a dynamically changing present.
Scholars in various disciplines (anthropology, sociology, history, memory studies, museology, art history, and political science, among others) and museum professionals, including curators and museum educators, are invited to discuss the role of museums in negotiating contested histories in relation to their publics.
Send abstracts, maximum 300 words, and short bio to: GEOP@polin.pl
We invite individuals and institutions to propose three-day research workshops to be held at POLIN Museum on topics related to the history and culture of Polish Jews, including new perspectives on public history, museums, and cultural memory. We especially encourage interdisciplinary and comparative approaches.
GEOP covers half of the costs of organization (travel, accommodation, and meals). We also offer venues and organizational support before and during the workshops. We will support up to four workshops a year.
Please note that topics dealing with periods prior to the Holocaust are strongly encouraged.
Preference will be given to workshops that lead to an outcome, for example:
- Publication (articles, special issue of a journal, online publication, book)
- Conference
- Course or curriculum in Polish-Jewish studies
- Exhibition or related public history project at POLIN Museum and/or elsewhere in cooperation with POLIN Museum
- We encourage proposals on the legacy of Ludwik Zamenhof on the 100th anniversary of his death.
Proposals for workshops should contain:
- Short biography of the workshop facilitator
- Workshop topic and its contribution to the field (up to 2000 words)
- Suggested workshop dates and description of each day of the workshop
- Proposed workshop participants (up to 20, with at least 5 confirmed, we are kindly asking to include international participants),
- List of institutional partner(s) and their contribution (at least one Polish partner in addition to POLIN Museum is required)
- Deadline for applications for 2017 workshops: September 30, 2016.
Decisions will be announced by October 20, 2016.
Submit proposals to: GEOP@polin.pl
For more information, email: GEOP@polin.pl
http://www.polin.pl/en/research-collections-research-global-education-outreach-program/call-for-applications-research-workshops
Riemer, Nathanael (Hrsg.): Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums
Während den Materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwird, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren Anfängen. Bislang standen überwiegend wertvolle Einzelstücke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.
Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere Zugänge zur jüdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine Beiträge rücken vor allem die Alltagskultur der jüdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlägt sich die von lokalen Traditionen geprägte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen über Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die Materialität des jüdischen Hauses werden Aspekte der Ritualbäder (Mikwen) erörtert, die das jüdische Familienleben überhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus (Judaica), besonders jedoch Thorawickelbänder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für jüdische Friedhöfe und ihre Grabsteine - keine anderen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annähernd erhalten.
Verlag: Harrassowitz Verlag
ISBN: 978-3-447-10608-5
Preis: 29,80 Eur[D] / 30,70 Eur[A]