WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN/ WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER, Universität Heidelberg, ab 01.09.2016
Bewerbungsfrist: 30.06.2016
Am Sonderforschungsbereich 933 "Materiale Textkulturen" der Universität Heidelberg ist ab 1. September die Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (E 13 100%) im Teilprojekt B04 (Judaistik/Jüdische Studien) zu besetzen.
In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab 1. Juli 2011 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Kooperationspartner: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) eingerichteten Sonderforschungsbereich (SFB) 933 "Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften" erforschen Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die materiale Präsenz des Geschriebenen in verschiedenen Praxisfeldern solcher Gesellschaften, in denen keine Verfahren der massenhaften Produktion und Distribution von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet sind ("non-typographisch"). Darauf basierend werden diejenigen Rezeptionspraktiken dargestellt, deren Vollzug am Geschriebenen aufgrund seiner materialen Präsenz wahrscheinlich ist. Die so ermittelten "materialen Textkulturen" non-typographischer Gesellschaften werden schließlich systematisch beschrieben und mit denjenigen typographischer Gesellschaften kontrastiert.
Die im SFB 933 "Materiale Textkulturen" zu leistende Grundlagenforschung an schrifttragenden Artefakten insbesondere des zirkum-mediterranen Raums erfolgt in einem konzeptionellen Rahmen, der aus rezenten kulturtheoretischen Ansätzen entwickelt wurde (ibs. der material turn). Langfristig soll dadurch ein neuartiges methodisches Instrumentarium zur Analyse von schrifttragenden Artefakten in den text-interpretativen Kulturwissenschaften etabliert werden.
Hierfür sucht das Teilprojekt B04 im SFB 933 "Materiale Textkulturen" eine herausragend qualifizierte Wissenschaftlerin / einen herausragend qualifizierten Wissenschaftler (Post-Doc), die / der bereit ist, ihre / seine fachspezifischen Kompetenzen in das TP B04 einzubringen. Eine thematische Neuausrichtung entweder auf die jüdische Antike oder die spätmittelalterliche Periode ist dabei gewünscht.
Die Voraussetzungen für die Besetzung der Stelle sind:
- Eine abgeschlossene Dissertation in Judaistik / Jüdische Studien
- Sehr gute Hebräisch- und Aramäischkenntnisse
- Fundierte Kenntnisse in den Kultur- und/oder Literaturtheorien, die für den SFB relevant sind
- Erfahrung mit Projektforschung
- Teamfähigkeit
Zu Ihren Aufgaben gehören:
- Wissenschaftliche Weiterentwicklung des Teilprojektes
- Konzeption und Beginn einer Habilitationsschrift im Rahmen des SFB 933
- Kommunikation der Forschung und ihrer Ergebnisse in den SFB 933 sowie im Lehr- und Forschungsbetrieb der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
- Mitarbeit in den interdisziplinären Arbeits- und Theoriegruppen des SFB
- Wissenschaftliche Vorbereitung von und Mitarbeit an Konferenzen und Workshops des Teilprojektes
- Mithilfe bei der Ausarbeitung der wissenschaftlichen Teile des zweiten Fortsetzungsantrages für die dritte Förderperiode
Dem Teilprojekt ist eine studentische Hilfskraft mit ca. 25 Stunden / Monat (ungeprüft) zugeordnet.
Die Vergütung erfolgt nach TV-L (E13).
Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Stelle ist befristet zum 30.06.2019; im Falle der Weiterförderung des SFB 933 und des TP B04 ist sie bis zum 30.06.2023 verlängerbar.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 30. Juni 2016 und zwar per E-Mail zu senden an:
Frau Prof. Dr. Hanna Liss: hanna.liss@hfjs.eu
Wir bitten um Verständnis, dass per Post eingegangene Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Die Universität Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in den Bereichen an, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.
Postdoc Stipendium Jüdisches Museum Berlin
Bewerbungsfrist: 31.07.2016
Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, den Veranstaltungen und der pädagogischen Arbeit ist das Museum ein lebendiger Ort der Reflexion über jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Seine 2012 gegründete Akademie widmet sich aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte setzt die Akademie bislang in den Themenfeldern "Migration und Diversität" und "Jüdisch-Islamisches Forum".
Das Jüdische Museum Berlin - bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts -
sucht zum 1. Oktober 2016
einen W. Michael Blumenthal Fellow Postdoc (m/w)
Das Postdoc Fellowship-Programm richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten, die zum Zeitpunkt des Förderbeginns bereits eine Promotion oder eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation abgeschlossen haben und nun eine weitere wissenschaftliche Arbeit planen.
Der Gegenstand der Arbeit muss dem Themenfeld "Jüdisch-Islamisches Forum" zuzuordnen sein. In Betracht kommen beispielsweise Arbeiten zur Geschichte der Juden im arabisch-muslimischen Raum, zur sephardischen Geschichte und Kultur, Debatten und Dialoge zur historischen und aktuellen Situation im Nahen Osten und zu den gegenwärtigen Verhältnissen zwischen Juden und Muslimen außerhalb und innerhalb Israels sowie vergleichende religionswissenschaftliche Fragen aus jüdischer Perspektive.
Das Stipendium wird zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr gewährt. Auf Antrag kann die Stiftung Jüdisches Museum Berlin die Förderung um ein Jahr verlängern. Das Stipendium endet spätestens nach zwei Jahren.
Die Stipendienvergabe erfolgt nach Maßgabe der Richtlinie für die Vergabe von Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Stiftung Jüdisches Museum Berlin vom 19. Februar 2016 (Richtlinie).
Der Stipendiat bzw. die Stipendiatin erhält eine monatliche Grundförderung in Höhe von 1.900 Euro zuzüglich einer Forschungskostenpauschale, die sich auf 300 Euro pro Monat beläuft. Nach Maßgabe der Richtlinie kommen Zuschläge für Familie und Kinder in Betracht. Ein Rechtsanspruch auf das Stipendium besteht erst dann, wenn die Stiftung und der Stipendiat / die Stipendiatin hierüber einen Vertrag abgeschlossen haben.
Ein Stipendium darf nicht erhalten, wer für denselben Zweck eine andere Förderung aus öffentlichen oder von öffentlichen Mitteln geförderter Einrichtungen erhält oder erhalten hat.
Anforderungen
- Promotion, mindestens mit der Gesamtbewertung magna cum laude, bzw. eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation mit einer vergleichbaren Gesamtbewertung, die zum Zeitpunkt des Förderbeginns abgeschlossen wurde und die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen soll
- Anschreiben (maximal 2 Seiten), aus dem die Motivation für das Vorhaben hervorgeht, und eine Erläuterung, warum die wissenschaftliche Arbeit im o.g. Themenfeld einen wichtigen Beitrag für die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museum Berlin leisten kann
- Ein Exposé (maximal 5 Seiten) zum geplanten Forschungsvorhaben mit korrespondierendem Zeitplan
- Weitere Unterlagen (Promotionszeugnis, Hochschulabschluss, ggf. Referenzen, Lebenslauf und eine Liste wissenschaftlicher Publikationen etc.)
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen sind schriftlich mit vollständigen Unterlagen, gern auch in elektronischer Form, bis zum 31. Juli 2016 zu richten an (es gilt das Datum des Eingangs, bei postalischer Übermittlung gilt das Datum des Poststempels):
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Herr Jakim Amstelveen,
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin,
E-Mail: j.amstelveen@jmberlin.de.
Nähere Auskünfte zum Ausschreibungsverfahren erteilt Ihnen gern Herr Jakim Amstelveen unter der Rufnummer 030-25993-521
E-Mail: j.amstelveen@jmberlin.de.
English Version
The Jewish Museum Berlin numbers among the foremost European museums since its opening in 2001. The museum´s exhibitions, collections, events and educational programs mark it as the major institution for the presentation of and reflection on the history and culture of Jews in Germany. The Academy of the museum was founded in 2012 and is dedicated to current social and political issues. The primary thematic focus of the Academy´s program is devoted to "Migration and Diversity" and a "Jewish-Islamic Forum."
The Jewish Museum Berlin
- a foundation regulated by public law -
is accepting applications for
a W. Michael Blumenthal Postdoc (m/f)
from October 1, 2016
The postdoctoral fellowship program is aimed at candidates who will have completed their doctorate or an equivalent academic qualification by the time the scholarship begins and who are planning further academic research.
The candidate´s subject area should fall within the framework of the "Jewish-Islamic Forum", which includes the history of Jews in the Arab-Muslim world, Sephardic history and culture, debates and dialogs on the historical and current situation in the Middle East and on current relations between Jews and Muslims both within and outside Israel, as well as questions addressing comparative religion from a Jewish perspective.
The scholarship will initially be granted for the period of one year, with the possibility of a maximal extension for one further year. The scholarship will be awarded in accordance with the "Richtlinie für die Vergabe von Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Stiftung Jüdisches Museum Berlin" (Directive for the granting of academic scholarships by the Jewish Museum Berlin Foundation) from February 19, 2016
The scholarship holder will receive a basic monthly stipend of 1900 Euros plus a research expense allowance of 300 Euros per month. The directive stipulates that supplements for family and children shall be provided where appropriate. A legal claim to the scholarship only exists when the Foundation and the scholarship recipient have entered into a contractual agreement. Scholarships may not be granted to applicants who are receiving or have received public funds or are sponsored by institutions subsidized by public funds for the same purpose. Requirements
- Doctorate with a minimum overall evaluation of magna cum laude or an equivalent academic qualification with a similar evaluation, completed by the beginning of the scholarship period and dating back no more than two years
- Cover letter (maximum 2 pages) explaining the motivation for the project and how this proposed project can offer an important contribution to the Academy of the Jewish Museum Berlin
- Synopsis (maximum 5 pages) of the proposed research project with a corresponding time schedule
- Supporting documents (doctoral certificate, college degree, references where applicable, résumé, and a list of academic publications etc.)
The Jewish Museum Berlin Foundation ensures the equality of women and men in accordance with the German Equal Opportunities Act.
Disabled applicants will be given preferential treatment if qualifications and personal suitability are equal.
Applications and along with all required additional documents, must be sent by post or in electronic form by July 31, 2016 (date of the postal stamp for applications sent by post) to:
Jewish Museum Berlin Foundation
Herr Jakim Amstelveen
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Email: j.amstelveen@jmberlin.de
Please note that all submitted application documents will not be returned. We thus request that only reproductions be sent, without an application folder. The documents will be kept for two months following the end of the application procedure and thereafter destroyed.
For further information on the application procedure, please contact Mr. Jakim Amstelveen at +49- (0)30- 25993 521 or by email at j.amstelveen@jmberlin.de
Masterstudiengang: Jüdische Philosophie und Religion, Universität Hamburg
Bewerbungszeitraum: 01. Juni - 15. Juli 2016
Profil und Studiengang
Das Institut für Jüdische Philosophie und Religion bietet den Studierenden ein Masterprogramm, das in der deutschen Forschungslandschaft einzigartig ist.
Thematisch deckt der Studiengang ein breites Spektrum der jüdischen Philosophie und Religion von der Antike bis zur Gegenwart ab. Linguistisch bildet die Erweiterung und Vertiefung von Sprachkompetenzen des Hebräischen einen besonderen Schwerpunkt. Ziel sind die eigenständige Arbeit mit originalsprachlichen Quellen und eine intensive Auseinandersetzung mit zentralen Themen der jüdischen Philosophie und Religion von der Antike bis in die Gegenwart.
Das internationale Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet eine vielfältige Auswahl an Kursen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch unterrichtet werden. Es werden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Jüdische Religionsgeschichte.
- Jüdische Philosophie zwischen arabischer und lateinischer Philosophie.
- Jüdische Mystik (Kabbala und Chassidismus).
- Skepsis im Judentum der Renaissancezeit.
- Moderne jiddische Literatur.
Als Teil des Fachbereichs Philosophie ist unser Lehrangebot mit dem des Philosophischen Seminars der Universität Hamburg eng verknüpft.
Darüber hinaus bieten regelmäßige Konferenzen und Workshops den Studierenden die Möglichkeit, mit international führenden Judaistinnnen und Judaisten in Kontakt zu treten und Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Forschung zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit, während des Studiums einen Auslandsaufenthalt während des dritten Fachsemesters zu absolvieren.
Das Umfeld
Das 2014 gegründete Institut für jüdische Philosophie und Religion zählt derzeit zu den dynamischsten Zentren für Jüdische Studien und Judaistik im deutschsprachigen Raum. Das Institut profitiert nicht nur von den in Hamburg ansässigen etablierten Forschungseinrichtungen wie beispielsweise dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden und seiner Sammlung an Judaica, oder von einer der weltweit umfangreichsten Sammlungen hebräischer Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. An das Institut sind außerdem mehrere von der DFG geförderte Forschungsprojekte angesiedelt: Im Oktober 2015 wurde das Maimonides Centre for Advanced Studies - Jewish Scepticism (MCAS-JS) eröffnet, an dem international renommierte Forscherinnen und Forscher die Verbindung von Judentum und Skepsis in ihren religiösen, philosophischen und kulturellen Aspekten ergründen. Das Maimonides Centre veranstaltet regelmäßig reading evenings, dialectical evenings, Workshops, internationale Konferenzen und Vortragsreihen, an denen unsere Studierenden teilnehmen können. Des Weiteren befasst sich die Forschungsgruppe PESHAT (Premodern Philosophic and Scientific Hebrew Terminology) mit der Entwicklung philosophischer und wissenschaftlicher Terminologie des vormodernen Hebräisch in seinem kulturellen und historischen Kontext.
Alle Projekte bieten den Studierenden vielseitige praktische Möglichkeiten, einen Leistungsnachweis außerhalb des regulären Curriculums zu erhalten.
Vorzüge des Studiums in Hamburg
- Studium in einer pulsierenden Hafenstadt.
- Breites Kursangebot zu Themen der jüdischen Philosophie und Religion.
- Sprachunterricht in kleinen Gruppen.
- Enger Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden.
- Zahlreiche Konferenzen und Workshops mit internationalen Forschenden.
Mögliche Berufsfelder
Der Masterstudiengang befähigt zu einer Vielzahl von Tätigkeiten, u.a. zur Forschung an Hochschulen und zur Unterrichtstätigkeit, zur wissenschaftlichen Bibliotheksarbeit, insbesondere in Handschriftenabteilungen oder Spezialsammlungen, zur Beschäftigung an Museen, in NGOs und anderen nationalen und internationalen Organisationen, in politischen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, im Journalismus und im Verlagswesen.
Zugangsvoraussetzungen
- Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss an einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
- Kenntnisse des Modernhebräischen auf dem Niveau der Ulpan Stufe Beth (Hebräisch 2) oder Äquivalent.
- Sprachkenntnisse des Englischen auf B2-Niveau oder Äquivalent.
Studienbeginn: jeweils zum Wintersemester.
Regelstudienzeit: 4 Semester.
Bewerbung: 01. Juni bis 15. Juli 2016 über das Campus Center:
https://www.uni-hamburg.de/campuscenter/bewerbung/master.html
Kontakt: Sekretariat.Judaistik@uni-hamburg.de
Postanschrift:
Institut für Jüdische Philosophie und Religion
Schlüterstrasse 51, 5. OG
20146 Hamburg
Weitere Informationen:
https://www.philosophie.uni-hamburg.de/jewish-philosophy.html
The Vilnius Yiddish Summer Program 2016, 17.07. - 12.08.2016, Vilnius University
The VILNIUS YIDDISH INSTITUTE is the first Yiddish center of higher learning to be established in post Holocaust Eastern Europe. It is an integral part of the four-century-old Vilnius University, situated in the heart of the magnificently restored Old City, in a thriving new democracy. The Institute is dedicated to preserving the centuries-old heritage of Yiddish language and culture through teaching and scholarly research of the highest quality. Further, through intensive instruction by an outstanding international faculty the Institute aims to foster genuine literacy in Yiddish among new generations of students from Europe, the Americas, and beyond, and to train young new teachers and scholars in the field. Finally, inspired by its unique location in Vilna, the once fabled "Jerusalem of Lithuania," the Institute cherishes the hope of nurturing new cultural contributions in Yiddish.
Offering four levels of intensive language instruction:
YIDDISH I: for beginners
YIDDISH II: intermediate
YIDDISH III: higher intermediate
YIDDISH IV: advanced
Apply here: http://judaicvilnius.com/index.php/programs/summer-program/application-form-and-further-information
Cross-Cultural Dialogues in Early Modern Europe, 30.06.2016, Frankfurt am Main
A dialogue between long-standing friends and colleagues;
a dialogue with antiquity in the spirit of the "Renaissance";
a dialogue between contemporary readers and pre-modern texts;
and, finally, a dialogue between Christians and Jews in early modern Europe
with
ANTHONY GRAFTON, Henry Putnam University Professor of History, Princeton University
DAVID RUDERMAN, Joseph Meyerhoff Professor of Modern Jewish History, University of Pennsylvania
Donnerstag, 30.06.2016, 18-20 Uhr, IG 311, IG-Farben-Haus, Campus Westend
Re-Framing American Jewish History and Thought: New Transnational Perspectives, 20.07. - 22.07.2016, Potsdam and Berlin
Wednesday, July 20, 2016, Potsdam, Neues Palais, Hs. 8, 060/61 (Foyer AudiMax)
2.00 pm Welcome
Elisabeth Gallas, Anton Hieke, David Jünger, Ulrike Kleinecke, Markus Krah: Conference Organizers´ Welcome
Oliver Günther (President University of Potsdam): Greeting
Walter Homolka (Director School of Jewish Theology): Greeting
2.30 pm Introduction
Gary P. Zola (Cincinnati): Toward a Transnational Research Agenda on American Jewry
Markus Krah (Potsdam): The (Sorry) State of the Field of Transnational American Jewish Studies
3.00 pm Roundtable: Transnational Perspectives on American Jewish History and Thought
Tobias Brinkmann (University Park, PA): Locating ´Germany´ in American Jewish History and Memory
Eli Lederhendler (Jerusalem): Lost and Found: Modern Jewish Historians´ Assessments of Pan-Jewish Communities
Miriam Rürup (Hamburg): Transcending Nationality: Statelessness and World Citizenship in 20th -Century Jewish/ Non-Jewish Relations
Cornelia Wilhelm (Munich): From Community and Place to Network and Space: The Transnational Dimension of Immigration in American Jewish History
Chair: Markus Krah (Potsdam)
4.30 pm Coffee break
5.00 pm Panel I: Re-Positioning 19th -Century Jewish America
Janice Rothschild Blumberg (Atlanta): An American Rabbi´s Advice to Herzl: Rabbi ´Alphabet´ Browne and Zionism in America
Richard Frankel (Lafayette): Understanding the Rise of Modern American Antisemitism in the Context of Late-Nineteenth-Century Globalization
Anton Hieke (Bobbau): The Maimonides Library and American-German Bildung
Chair: Gary Zola (Cincinnati)
6.30 pm Reception (Hs. 9, Eastern Terrace, one floor up)
8.00 pm Conference Dinner (Restaurant ´Waage´, Am Neuen Markt 12, Potsdam, by invitation)
Thursday, July 21, 2016 - Potsdam Graduate School, Am Kanal 47 (4 th floor)
9.00 am Panel II: Transnational Encounters in Religion and Theology
Jörg Jehoschua B. Ahrens (Lucerne): American Impact on the Beginnings of Jewish-Christian Dialogue in Continental Europe after World War II
Dana Evan Kaplan (Mobile, AL): The Transnational Influences behind the Theological Shifts and Transformations in American Reform Judaism on the Crabgrass Frontier, 1935-1975
Claire Maligot (Paris): American Jewish Contributions to the Second Vatican Council, 1960-1965
Chair: Ulrike Kleinecke (Lucerne)
10.45 am Coffee break
11.00 am Panel III: Re-Framing German-Jewish Thought in America
Martina Steer (Wien): Entangled Memories: Moses Mendelssohn as Jewish lieu de mémoire in the United States
George Y. Kohler (Ramat Gan): Steven Schwarzschild as a Reader of Hermann Cohen
Hans-Michael Haußig (Potsdam): Abraham Joshua Heschel and his Relation to Religious Studies (Religionswissenschaft) in Europe
Chair: David Jünger (Berlin)
12.30 pm Lunch
1.30 pm Panel IV: American Echoes of Weimar Germany
Philipp von Wussow (Frankfurt): A ´Weimar Jew´ in America? Leo Strauss and the Emergence of a Counter-Counterculture
Herbert Kopp-Oberstebrink (Berlin): Bridging the Abyss: Jacob Taubes´s Endeavors of ´Understanding the Religious Dimension´ within the Context of American Jewish Intellectuals
Merel Leeman (Amsterdam): Rewriting America: George Mosse and Peter Gay´s Émigré Perspectives
Chair: Mirjam Thulin (Mainz)
2.30 pm Coffee break
2.45 pm Panel V: American Jewish Politics and the Post-Holocaust Jewish World
Daniel Soyer (New York): Jewish Transnational Concerns and the New York Electoral Left in the World War II Era
Constance Paris de Bollardière (Paris): American Bundists of the Jewish Labor Committee in Immediate Postwar France, 1944-1948
Sonja Pilz (Potsdam): Holocaust Remembrance in German and North American Jewish Memorial Prayers: A Window onto Two Jewish Identities and Theologies
Chair: Anton Hieke (Bobbau)
4.30 pm Coffee break
4.45 pm Transfer to Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Sophienstr. 22a, Berlin
6.00 pm Keynote Lecture
Michael A. Meyer (Cincinnati): Looking Back: American Jews Relate to their Places of Origin
Friday, July 22, 2016 - Potsdam, Neues Palais, Hs. 8, 060/61 (Foyer AudiMax)
9.30 am Panel VI: Cultural Reflections of Jewish Transnationalism
Cristina Spinei (Iasi): Sholem Aleichem´s Expressions of Jewish Transformations through the Encounter with a New World
Klara Szlezak (Passau): Photography and the Negotiation of a Transnational Jewry in Maurice Fishberg´s The Jews (1911)
Jesper Reddig (Münster): Re-Framing the ´Nation of Immigrants´ and the ´Einwanderungsland´ in U.S.- and German-Based Post-Soviet Jewish Literature: Yelena Akhtiorskaya and Olga Grjasnowa
Lars-Frederik Bockmann (Berlin): The Material Unconscious: On the Reinterpretation of American Pop Cultural Archives as Transnational Jewish Memory in the Novels of Michael Chabon
Chair: Elisabeth Gallas (Leipzig)
11.30 am Coffee break
11.45 am Concluding Discussion: Looking at American Jewry from the Outside and from Within
Christian Wiese (Frankfurt): Blind Spots of German Academia?
Zohar Segev (Haifa): The Perspective from Zion to America
Gary P. Zola (Cincinnati): What Can American Jewish Studies Learn from Europe?
Chair: Sarah Panter (Mainz)
1.00 pm End of Conference
Jüdische Sprachen, Jüdische Kulturen: Neue Perspektiven in der judaistischen Forschung, 12.07. - 14.07.2016, München
Tagungsprogramm
Dienstag, 12. Juli 2016
Ort: LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, 1. Obergeschoss, Senatssaal (E 110)
Ab 17.30
Registrierung
18.00
Grußworte
Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Martin Lehnert
Erster Vorsitzender des Verbands, Prof. Dr. Giuseppe Veltri (Universität Hamburg)
Generalkonsul des Staates Israel, Dr. Dan Shaham (München)
Festvortrag: Prof. Dr. Benjamin Hary (New York University): What Characterizes A Jewish Language Variety?
19.30
Empfang
Mittwoch, 13. Juli 2016
Ort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Südliches Schloßrondell 23, 80638 München
10.00-11.00
Panel I: Hebräisch (Chair: Hanna Liss)
Giuseppe Veltri (Universität Hamburg)
Unübersetzbarkeit der hebräischen Sprache? Skeptische Sprachphilosophien und der griechische Prolog zum Weisheitsbuch des Ben Sira
Viktor Golinets (Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg)
Biblisch-Hebräisch ist nicht nur tiberiensisch: Die neun Dialekte des Biblisch-Hebräischen
11.00-11.30
Kaffee-Pause
11:30-12.30
Panel II: Samaritanisches Hebräisch (Chair: Loren Stuckenbruck)
Leopold Wildenauer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Zur Sprachentwicklung bei den Samaritanern zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert: Taschkilim der Pentateuchmanuskripte
Stefan Schorch (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Erneuerung aus der Tradition: Das Samaritanische Neuhebräisch
12.30-14.00
Mittagessen
14.00-15.00
Panel III: Judaeo-Griechisch (Chair: Mirjam Thulin)
Saskia Dönitz (Freie Universität Berlin/ Goethe Universität Frankfurt)
Aristoteles, die Septuaginta und seidene Kleider - die griechische Sprache bei den byzantinischen Juden
Julia Krivoruchko (University of Cambridge)
Judaeo-Greek among the dialects and sociolects of post-Hellenistic Greek
15.00-15.30
Kaffee-Pause
15.30-16.30
Panel IV Jüdische Sprachen im islamischen Herrschaftsgebiet (Chair: Ronny Vollandt)
Ludwig Paul (Universität Hamburg)
Das Jüdischpersische: Sprache, Dialekt, Soziolekt?
Mohamed Ahmed (Freie Universität Berlin)
Judaeo-Arabic in Modern Hebrew Texts: A Lexicological Study
16.30-17.30
Panel V: Judaeo-Spanisch (Chair: Andreas Brämer)
Elisabeth Güde (LMU, München)
Judezmo in zeitgenössischen literarischen Texten aus der Türkei und Frankreich
Michael Studemund-Halévy (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
Judezmo, Ladino und Hakitia - drei jüdische Diasporasprachen
17.30-18.00
Pause
18.00
Chair: Nathanael Riemer
Lucia Raspe
Aschkenas anderthalb: Jiddisch in Italien, 1400-1600
20.30
Abendessen
Donnerstag, 14. Juli 2016
Ort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Südliches Schloßrondell 23, 80638 München
10.00-11.00
Panel VI: Jiddisch/ Jüdisch-Deutsch (Chair: Marion-Aptroot)
Lea Schäfer, (Philipps-Universität Marburg)
Literarische Funktionen des Westjiddischen (18. - 20. Jahrhundert)
Esther Jahns (Universität Potsdam)
Sprechen Juden im heutigen Deutschland eine eigene jüdische Sprache?
11.00-11.30
Kaffee-Pause
11:30-12.30
Panel VII (Chair: Michael Brenner)
Andreas Lehnardt (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
"Es ist der Kippe erlaubt, Kaffee und Kochen auszugeben." Jüdisch-deutsche Dokumente aus Genisa-Funden
Anna Sierka (LMU, München)
"Hutrin", "Kostur", "Postilus" - die Heteroglossia in hebräischen Berichten zu den Gezerot Tah ve-Tat (1648-49)
Schlussworte (Ronny Vollandt)
12.30-14.00
Mittagessen
14.00-16.00
Mitgliederversammlung
26. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth - Gesellschaft, 1. - 2.07.2016, Sulzbach Rosenberg
Thema: Vater und Sohn Helmont: Alchemie, Kabbala, Seelenwanderung
Ort: Großer Rathaussaal, Luitpoldplatz 25, Sulzbach Rosenberg
Vorträge
Kabbala
Yossi Chajes (Haifa):
The Kabbalistic Trees of Kabbala denudate
Dr. Patrick B. Koch (Universität Hamburg):
Die Attribute der Gottheit: Helmont und die Kabbala
Dr. Elke Morlok (Mainz):
Van Helmonts zweihundert Fragen zur Seelenwanderung - Versuch einer Antwort
Prof. Dr. Gerold Necker (Universität Halle):
Seder Olam Sive Ordo Seculorum - eine kabbalistische Zeitrechnung aus dem Jahre 1693
Hermann E. Stockinger (Wien):
F.M. Helmonts Seelenwanderungslehre im Kontext der Metempsychose-Diskussion in der Frühen Neuzeit
Medizinisches / Alchemie
Prof. Dr. Antonio Cleruzio (Universität Rom):
Helmontian iatrochemistry in 17th-century Italy
Dr. Sietske Fransen (Cambridge):
The wandering hermit about the philosopher of fire: Jan Baptista van Helmont through the eyes of his son
Dr. Kathrin Pfister (Universität Heidelberg):
"Die güldene Lehre handgreiflich dargestellet" - Joachim Polemanns Verteidigungsschrift "NovumLumen Medicum" (1659) zu J.B. van Helmont
Prof. Dr. Ernst Rohmer (Universität Regensburg):
Pharmazeutisches Wissen in Hohbergs "Lust- und Artzeney-Garten des Königlichen Propheten Davids" (1675)
Dr. Sabine Schlegelmilch (Universität Würzburg):
Der Mensch als kleine Welt. Das Körperbild des Franciscus Mercurius van Helmont
Dr. Guido Giglioni (Warburg-Institut, London):
Uterine imagination, sexual appetite and the transmission of sin in Jan Baptiste van Helmont´s theory of generation
Prof. Rosemarie Zeller (Basel):
Knorr von Rosenroths Übersetzung von Helmonts Artznei-Kunst znd die Funktion des Titelkupfers
Anmeldungen zur Teilnahme möglich bei:
Johannes Hartmann, Stadtarchiv / Geschäftsführer Knorr von Rosenroth-Gesellschaft
Postfach 1254
92230 Sulzbach-Rosenberg
Besuchsadresse:
Kunst-Fischer-Gasse 17
e-mail: stadtarchiv@sulzbach-rosenberg.de
Tel. 0049 / (0)9661 / 87768-21, Fax -20
Simon Dubnow Institute Annual Conference 2016, 4. - 5.07.2016, Leipzig
Simon Dubnow Institute Annual Conference 2016
Empire - Community - Self
Eastern European Jewry between Imperial Powers
Simon Dubnow Institute for Jewish History and Culture at Leipzig University; Organizers: Svetlana Natkovich (Simon Dubnow Institute), Israel Bartal (The Hebrew University of Jerusalem), Semion Goldin (The Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry, The Hebrew University of Jerusalem) 04.07.2016-05.07.2016, Leipzig, Simon Dubnow Institute, Goldschmidtstraße 28, 04103 Leipzig
Following the three partitions of the Polish-Lithuanian Commonwealth (1772, 1793, and 1795), the Eastern European Jewish community found itself torn between three expanding imperial powers - the Russian Empire, Habsburg Austria, and the Prussian Kingdom. A community with common religious, economic, and administrative background was arbitrarily divided, and subjected to different systems of governance, culture, and population management. This situation created "laboratory conditions" for the examination of relationships between hegemony and minority, state and community, sovereign power and subject, law, self-perceptions and the practice of everyday life. In all three political frameworks, Jews functioned as a target population upon which new technologies of power were tested and imposed. On the one hand, they played a pivotal role as a foil in the formation of consciousness of the dominant groups of population; on the other, they were shaped both as community and individuals by the distinct set of cultural, administrative, and economic conditions created by each political system. The aim of the conference is to pinpoint the network of interactions between the imperial powers and the evolving patterns of Jewish communal and individual identification. Papers presented in it seek to examine one or several sides in the triangle of relations between power, community, and individuals in the Eastern and Central European Jewish context.
The conference is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and supported by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry, The Hebrew University of Jerusalem.
The conference is free and open to the public. But to keep track of numbers, people interested in attending should register by emailing Svetlana Natkovich (natkovich@dubnow.de)
Monday, 4 July 2016
10:00 Registration
10:30 Welcome and Introduction
Raphael Gross (Leipzig)
Svetlana Natkovich (Leipzig)
10:45 Imperial Encounters: Political Boundaries and Cultural Diffusion
Chair: Zohar Shavit (Tel Aviv)
Paul Reitter (Columbus, Oh.)
Salomon Maimon´s Multinationalism: From the Pre-Partition Polish Commonwealth to the Prussian Kingdom
Israel Bartal (Jerusalem)
Changing Loyalties: Jewish Enlightenment and the Imperial Experience
David Schick (München)
Two Lives under Tsar and King Compared: The Biographies of Markus Silberstein and Eduard Lasker
12:15 Lunch Break
13:30 Imperial Politics and Jewish Self-Understanding
Chair: Markus Kirchhoff (Leipzig)
Alexey Miller (Saint Petersburg)
Imperial Russia´s Jewish Policies before the Advance of Modern Antisemitism in the 1870s
Yaacov Shavit (Tel Aviv)
"This Liberation Was Wrought by a Decree of Reign-King":
Nineteenth-Century East-European Jewish Historians Interpret Russian History
Semion Goldin (Jerusalem)
Russian Liberal Imperialism and the "Jewish Question": Petr Struve, Simon Dubnov and Vladimir (Zeev) Jabotinsky in Russian Imperial Context
15:00 Coffee Break
15:15 Law and Order: Legal Conditions and Jewish Identifications
Chair: Jürgen Heyde (Leipzig)
Rachel Manekin (Maryland)
The Austrian Legislator and Jewish Divorce Laws: From Rejection to Accommodation
Yvonne Kleinmann (Halle/Saale)
Jewish Communities and Imperial Administration: Interactions on the Legal Level during the Nineteenth-Century
Ofer Dynes (Cambridge, Mass.)
Tales of Jurisdiction: Polish Jews and the Concept of Imperial Law, 1811-1848
16:45 End of First Day
Tuesday, 5 July 2016
9:15 Between Class and Nation
Chair: Robert Zwarg (Leipzig)
ChaeRan Y. Freeze/Gregory L. Freeze (Waltham, Mass.) Becoming Russian Aristocrats: The Poliakovs in Imperial Russia
Svetlana Natkovich (Leipzig)
"What is Permissible for Jupiter is not Permissible for an Ox": Haskalah as a Class Phenomenon
Alex Valdman (Beer Sheva)
A Nationalist-Integrationist Elite? Self-Perception, Practice, and Ideology of the Jewish-Russian Intelligentsia
10:45 Coffee Break
11:15 Dwellers, Settlers, Citizens, and Patriots: Placing Jews in Imperial Spaces
Chair: Nicolas Berg (Leipzig)
Cornelia Aust (Mainz)
Local, Regional, Transnational: The Jewish Economic Elite in Early Nineteenth-Century Warsaw
Dimitry Shumsky (Jerusalem)
Local Patriotism and Jewish Nationalism in the Late Russian Empire: The Case of Vladimir Jabotinsky´s Odessan Identity
Philipp Nielsen (Berlin)
Representatives of "the Germanic Idea" and "Bulwarks against Russiandom": Eastern Europe´s Rural Jews in the German(-Jewish) Imagination during the First World War
12:45 Lunch Break
14:00 Sunset of Empires: Imperial Paradigms and Post-Imperial Conditions
Chair: Elisabeth Gallas (Leipzig)
Dina Gusejnova (Sheffield)
The Status of the Jews during the Negotiations at Brest-Litovsk, 1917-1918
Roy Greenwald (Beer Sheva)
Pogrom Literature and the Disintegration of the Self: The Case of L. Shapiro
Marina Mogilner (Chicago, Ill.)
Racializing Jewishness in the Post-Imperial Context: The ARA Relief Campaign in the Volga Region, Jewish Anthropometric Statistics and the Scientific Promise of Integration
15:30 Coffee Break
16:00 Concluding Panel
Constitutive Others: Jews and Imperial Discourses, Empires and the Formation of Modern Jewish Selves
Chair: Gregory L. Freeze (Waltham, Mass.)
Panelists: Marina Mogilner (Chicago, Ill.), Dina Gusejnova (Sheffield), Israel Bartal (Jerusalem)
17:30 End of Conference
Address:
Simon Dubnow Institute for Jewish History and Culture
at Leipzig University
Goldschmidtstraße 28
D-04103 Leipzig
Kongress "Synagoge and Museum", 21. - 23.11.2016, TU Braunschweig
Einsendeschluss: 29.07.2016
Seit der Antike und besonders seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 u.Z. sind Synagogen die zentralen Versammlungsorte jüdischer Gemeinschaften. Sie sind komplexe, vieldeutige Objekte von großer Aussagekraft für die religiösen, sozialen, ökonomischen und künstlerischen Entwicklungen der jüdischen Kultur und reflektieren zugleich deren Wechselwirkungen mit den umgebenden Kulturen. Seit dem Holocaust erlangten die historischen Synagogen zudem eine große Bedeutung als Kristallisationspunkte der Erinnerungskultur. Doch nicht erst seit dem Ende des Holocausts besteht ein kunst-, architektur- und allgemein kulturhistorisches Interesse an Synagogen und ihren Ausstattungen als Ausdruck der materiellen Kultur(en) des Judentums. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts setzte mit der Etablierung einer "jüdischen Volkskunde" die Dokumentation und museale Sammlung von Synagogen ein. Objekte der jüdischen religiösen und kulturellen Praxis wurden in Judaika-Sammlungen ebenso "musealisiert" wie ganze Synagogenausstattungen und manchmal sogar Teile ihrer Architektur.
Nach 1945 setzte sich die Beschäftigung mit Synagogen als kulturhistorische Exponate fort. Neben ihren Ausstattungsstücken kamen die jetzt "leeren" Bauwerke in den Fokus. Das historische Synagogengebäude wurde zum Museum erklärt, seine Substanz zum Exponat und zum Beleg unterschiedlichster Interpretationsmuster jüdischer Kultur und Geschichte. Die Rekonstruktion zerstörter Synagogen generiert eine weitere Gruppe von musealen Objekten.
Der Kongress widmet sich der ganzen Breite der Thematik sowohl mit theoretisch-historischen Reflexionen wie mit Untersuchungen von Fallbeispielen historischer und aktueller Praktiken musealer Dokumentation, Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Synagogen und ihren Ausstattungen. Angesprochen sind daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus den Feldern Kunst- und Architekturgeschichte, Museologie, Kulturwissenschaft, jüdische Studien und Judaistik, sowie aus Museen, Denkmalpflege und Restaurierung.
Mit diesem internationalen Call for Papers für 15minütige Vorträge und Posters für eine Posterpräsentation bietet der Kongress ausdrücklich auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Museen, Sammlungen und Initiativen ein Forum zur Vorstellung ihrer Projekte und Institutionen. Die Mitglieder des Academic Boards entscheiden mit den Organisatoren über die Annahme für einen Vortrag bzw. eine Posterpräsentation. Eine zeitnahe Publikation wesentlicher Ergebnisse der Tagung (Papers und ggf. Posters) soll 2017 in der Schriftenreihe der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa erfolgen. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Ob und in welcher Höhe Reise- und Übernachtungskosten übernommen werden können, hängt von der Bewilligung entsprechender Förderanträge ab.
Der Kongress wird gemeinsam von der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (Braunschweig/ Jerusalem) und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, in Zusammenarbeit mit dem Braunschweigischen Landesmuseum, Braunschweig, und dem Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. organisiert. Papers
Papers
Bitte senden Sie ein Abstract (max. 1500 Zeichen) für einen 15minütigen Vortrag und einen Kurz-CV (max. 500 Zeichen) in englischer Sprache bis zum 29. Juli 2016 an u.knufinke@gmx.de
Bitte senden Sie ein Poster (als PDF-Datei, max. 5MB) für die Teilnahme an der Posterpräsentation bis zum 30. September 2016 an u.knufinke@gmx.de
Kontakt
Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstraße 4
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 3912526
E-Mail: u.knufinke@gmx.de oder k.kessler@tu-bs.de
Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen (1790-1820), 17. - 20.05.2017, Halle
Einsendeschluss: 01.08.2016
Tagungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Historisches Waisenhaus
Mit dieser Tagung unter dem Titel Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen, 1790-1820 wird die Frage nach dem Verhältnis von Romantik und Religionen unter Berücksichtigung wissenschaftsgeschichtlicher Entwicklungen, der Künste und gesellschaftlich-sozialer Begegnungen im konfessionell differenten Alten Reich neu gestellt. Im Vordergrund stehen dabei nicht Rekonstruktionen romantischer Entwürfe, Projektionen und Konzeptionen von Religiosität, sondern konkret Formen, Foren und Funktionen der Auseinandersetzung und Begegnung mit den Religionen.
Dabei werden die Religionen (auch die den Romantikern "eigenen") nicht isoliert nebeneinandergestellt. Die Tagung will nicht "Romantik und Religion x" verhandeln, sondern sich insgesamt mit der Wirkmächtigkeit (agency) auseinandersetzen, die aus den vielfältigen Begegnungsformen der Religionen mit der Romantik (und vice versa) erwuchs. Religion soll demnach nicht als Wissensform, als Objekt und Gegenüber betrachtet werden, sondern als der Romantik inhärent. Gezeigt werden soll, wie Religionen sowohl durch die Romantik bestimmt, erfunden, geprägt und definiert wurden/werden, als auch wie umgekehrt die Religionen Gestalt und Gehalt dessen bestimmen und prägen, was romantisch genannt wurde/wird. Für die Tagung sind daher sowohl die romantischen und religiösen Außen- als auch Innenperspektiven von Belang. Thematisiert werden sowohl Texte bzw. Zeugnisse über Religion als auch Religiöses.
Die Themencluster der Tagung sind wie folgt strukturiert:
Das Gesuchte. Dazu zählen Wahrheit, Wahrheitsanspruch, das Göttliche oder das Exotische. Auf welcher Basis wird gesucht? Z.B. auf neuer konkurrenzieller, koexistenter Grundlage, nicht mehr zum Behufe der Abwehr von Atheismus, sondern zum Gewinn von Erkenntnisfähigkeit. Mithin also die Veränderung des Suchhorizontes in der Romantik.
Vom Finden. In diesen Kontext gehören Quellenstudien, Offenbarungsquellen, aber auch Reiseberichte, Egodokumente, religiöse Texte, deren Übersetzungen, Editionen, Kommentare etc.
Findeorte. Hierzu gehören Institutionen wie z.B. Universitäten, Archive, Bibliotheken, Seminare, Salons, Verlage usw., die sich mit differenten Traditionen auseinandersetzten, Texte übersetzten, studierten und lehrten, also als klassische Multiplikatoren wirkten, dabei jedoch gleichzeitig durch ihre Aktivitäten wieder in das Religiöse zurückwirkten.
Erfinden. Dazu gehören z.B. das neue Einschreiben von gefundenen differenten Traditionen als Religion oder auch die Erfindung der Volksfrömmigkeit. Ebenso die Entdeckung und Definition von diversen Phänomenen als Naturreligionen(en), Kunstreligionen, Religiöses als Evidenzphänomen und die Grenzen des Empirischen (z.B. Fluidaltheorie), Älteste Kulturreligionen, Wissenschaftlichkeit beanspruchende oder überbieten wollende Religionen, Epiphanien, Visionen, Somnambulismus, Messianismus, Kabbala, Charisma, Autorität und Führerschaft etc. Verbinden. Das Thema Geist und Materie ist hierbei von besonderer Bedeutung: Was wird er- bzw. gefunden als Element, das beides verbindet? Die selbstverständliche Verbindung des Unvereinbaren: Religionen und Wissenschaft (Ablösung, Wissenschaft als Religion, Religionswissenschaft, spiritualistische Philosophie). In diesen Themenkomplex gehört auch die Genese neuer Disziplinen aus der Begegnung von Romantik und Religion (das Beispiel Indologie) oder auch allgemein der Einfluss von Romantik und Religion auf die Wissenschaft (und umgekehrt), z.B. in (den heute so benannten Fächern) Physik und Chemie, Botanik, Naturphilosophie, Geographie und Geologie.
Zeitliche Ausrichtung: ca. 1790-1820 (mit Vorgeschichte/n und Ausblick)
Kosten für Reise und Unterkunft werden übernommen.
Bitte reichen Sie ihren Titelvorschlag nebst Abstract von ca. 200 Wörtern bis zum 1. August 2016 bei diana.matut@judaistik.uni-halle.de ein.
We invite individuals and institutions to propose three-day research workshops to be held at POLIN Museum on topics related to the history and culture of Polish Jews, including new perspectives on public history, museums, and cultural memory. We especially encourage interdisciplinary and comparative approaches.
GEOP covers half of the costs of organization (travel, accommodation, and meals). We also offer venues and organizational support before and during the workshops. We will support up to four workshops a year.
Please note that topics dealing with periods prior to the Holocaust are strongly encouraged.
Preference will be given to workshops that lead to an outcome, for example:
- Publication (articles, special issue of a journal, online publication, book)
- Conference
- Course or curriculum in Polish-Jewish studies
- Exhibition or related public history project at POLIN Museum and/or elsewhere in cooperation with POLIN Museum
- We encourage proposals on the legacy of Ludwik Zamenhof on the 100th anniversary of his death.
Proposals for workshops should contain:
- Short biography of the workshop facilitator
- Workshop topic and its contribution to the field (up to 2000 words)
- Suggested workshop dates and description of each day of the workshop
- Proposed workshop participants (up to 20, with at least 5 confirmed, we are kindly asking to include international participants),
- List of institutional partner(s) and their contribution (at least one Polish partner in addition to POLIN Museum is required)
- Deadline for applications for 2017 workshops: September 30, 2016.
Decisions will be announced by October 20, 2016.
Submit proposals to: GEOP@polin.pl
For more information, email: GEOP@polin.pl
Nachwuchsworkshop "Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems?", 7. - 8.12.2016, Frankfurt am Main
Tagungsort: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Organisiert von Rebekka Denz (Vereinigung für Jüdische Studien e. V.) und Tilmann Gempp-Friedrich (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Eine Kooperation der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und der Vereinigung für Jüdische Studien e. V.
Die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und die Vereinigung für Jüdische Studien e. V. veranstalten vom 6. bis 7. November 2016 den Nachwuchsworkshop mit der Fragestellung "Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems?".
Shulamit Volkovs Ausführungen über das "jüdische Projekt der Moderne" folgend "[waren] [a]m Ende des 19. Jahrhunderts [-] die meisten Juden in Deutschland sicher nicht mehr Teil der alten jüdischen Welt; aber sie waren auch nicht so völlig mit ihrer neuen Umgebung verschmolzen, wie sie oft glauben wollten. Die meisten von ihnen lebten in einer dritten Sphäre, die sich während des Jahrhunderts langsam entwickelte. Sie lebten in ihrem eigenen deutsch-jüdischen Kultursystem." (Shulamit Volkov: Die Erfindung einer Tradition, in: Das jüdische Projekt der Moderne, München 2001, S. 118-137, hier: S. 123). Diese Idee wurde spätestens von Michael Brenner in die "Jüdische Kultur in der Weimarer Republik" erstmals anschaulich ausdekliniert.
Der geplante Workshop knüpft an diesen Forschungen an. Er setzt beim Ineinandergreifen von Rückgriff auf jüdische Tradition bei gleichzeitiger Neuschaffung eines weit gefächerten deutsch-jüdischen Kulturnetzes innerhalb einer modernen säkularen Umgebung an. Im Mittelpunkt soll der von 1893 bis 1938 bestehende "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" (C. V.) stehen, der sich zu der größten deutsch-jüdischen Organisation seiner Zeit entwickelte. Der C. V. befand sich in dem eben formulierten Spannungsfeld von Rückgriff und Neuschaffung. Auch lassen sich seine Selbstverortung und Tätigkeit mit diesen Begrifflichkeiten näher bestimmen und seine Ideologie besser fassen. Die Veranstaltung setzt an der These an, dass sich der Verein als ein zentrales Element des deutsch-jüdischen Kultursystems von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert bis kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges verstehen lässt und sich auch selbst so verstand. Denn schon bald nach der Gründung als reiner Abwehrverein wurde deutlich, dass der C. V. Teil des aufkommenden jüdischen Kulturlebens (Gründung von jüdischen Bibliotheken, Lehrhäusern und Geschichtsvereinen, vom Jüdischen Frauenbund, von jüdischen Sportvereinen und vielem mehr) um die Jahrhundertwende war. Und spätestens 1918 machte das Paul Rieger mit seinem Ausspruch: "Der C. V. ist nicht nur eine Abwehrvereinigung, er ist ein Kulturverband." explizit.
Im Mittelpunkt des Workshops stehen die Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses ebenso wie der fachliche Austausch und damit die Vernetzung untereinander. Die Veranstaltung richtet sich an Junior Scholars, die sich mit Aspekten des deutsch-jüdischen Kultursystems beschäftigen und die in ihre Forschung die Geschichte des Centralvereins einbeziehen. Es werden aber auch ausdrücklich jene Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs um Bewerbung gebeten, in deren Forschungsprojekt der Centralverein nicht im Vordergrund steht, die aber für ihren Präsentationsvorschlag Berührungspunkte mit dem Centralverein eigens in den Blick nehmen wollen. Möglich sind beispielsweise Vorträge, welche
- die Fragestellung des Workshops - Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems? - dezidiert in den Fokus rücken;
- die Geschichte des Centralvereins näher beleuchten;
- organisationshistorische, strukturelle oder thematische Aspekte des Centralvereins im Vergleich mit anderen (jüdischen) Organisationen im nationalen und internationalen Kontext untersuchen;
- auf Quellen aus dem Presse- und Publikationswesens des Centralvereins beruhen;
- die Biographie einer im Centralverein aktiven Person in den Blick nehmen.
Wir laden alle Interessenten und Interessentinnen dazu ein, bis zum 24. Juli 2016 Themenvorschläge für eine Kurzpräsentation einzureichen. Pro Vortrag sind 15 Minuten individuelle Präsentationszeit vorgesehen, auf die jeweils eine offene Diskussion im Plenum (15 Minuten) folgt. Bei Interesse senden Sie bitte an die unten angegebene Kontaktadresse ein Exposé des Vortrags (max. 400 Wörter) und einen tabellarischen Lebenslauf (max. 2 Seiten).
Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
Vorbehaltlich der Finanzierungszusage können Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden, sollte die Heimatinstitution dafür keine Mittel zur Verfügung stellen.
Ihre Bewerbungsunterlagen und Anfragen richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: centralverein@gmail.com.