1-8-2017

VJD Newsletter
(1-8-2017)

 

 


Stellenausschreibung


Kurt-David-Brühl-Gastprofessur für Jüdische Studien, Graz, Sommersemester 2018
Bewerbungsschluss: 13.09.2017

Das Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz schreibt die Kurt-David-Brühl-Gastprofessur für Jüdische Studien

für das Sommersemester 2018 (01.03.2018-30.06.2018) aus.

Ziel der seit dem Studienjahr 2001/02 alle zwei Semester ausgeschriebenen Kurt-David-Brühl-Gastprofessur für Jüdische Studien ist die Vermittlung von Grundlagen jüdischer Kultur und Geschichte sowie die Behandlung von ausgewählten Spezialthemen in Seminaren.

Die Lehrveranstaltungen der Kurt-David-Brühl-Gastprofessur sind Bestandteil des Joint-Degree- Masterstudiums �Jüdische Studien � Geschichte jüdischer Kulturen� und werden zudem in weitere kultur- und geisteswissenschaftliche Studien der Karl-Franzens-Universität Graz integriert.

Durch die Gastprofessur soll das Lehrangebot im Bereich der Jüdischen Studien an der Karl-Franzens-Universität Graz erweitert werden. Die Gastprofessur umfasst jeweils 6 Semesterwochenstunden Lehre, wovon 2 Semesterwochenstunden in Form einer Vorlesung abzuhalten sind.

Die Kurt-David-Brühl-Gastprofessur für Jüdische Studien ist kulturwissenschaftlich ausgerichtet und steht daher BewerberInnen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen offen. Ein thematischer Schwerpunkt soll auf jüdischen und nichtjüdischen, jüdischen und christlichen oder muslimischen Beziehungen/Interaktionen im 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert gelegt werden.

Die Anwesenheit in Graz während des Studienbetriebs wird erwartet.

Anstellungserfordernisse

- Eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung

- Hervorragende einschlägige wissenschaftliche Qualifikation in Forschung und Lehre

- Die pädagogische und didaktische Eignung

- Facheinschlägige Auslandserfahrung

- Den Bewerbungsunterlagen sind Konzepte der projektierten Lehrveranstaltungen (2 Seminare und 1 Vorlesung) beizulegen. Diese sollen über Inhalte, Methoden und Ziele der jeweiligen Lehrveranstaltung Auskunft geben. (max. 400 Wörter pro LV)

- Interesse an weiterführenden Kooperationen mit dem CJS (wünschenswert)

- Kompetenz im Bereich Gender Mainstreaming

- Publikationen und Lehrerfahrung aus dem Bereich "Jüdische Studien".

Ende der Bewerbungsfrist: 13. September 2017

Kennzahl: GP/2/99 ex 2016/17

Einstufung

Gehaltsschema des Universitäten-KV: B2

Es wird ein das kollektivvertragliche Mindestentgelt übersteigendes Gehalt in Höhe von € 3.612,80 geboten.

Die Universität Graz strebt die Erhöhung des Frauenanteils unter ihren GastprofessorInnen an und lädt daher facheinschlägig qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist unter Angabe der Kennzahl bitte an: bewerbung@uni-graz.at

Adresse

Karl-Franzens-Universität Graz

Personalressort

Universitätsplatz 3

8010 Graz

Für Informationen steht Ihnen Herr Assoz. Prof. Dr. Gerald Lamprecht gerne zur Verfügung.

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Eine Praktikantin/ ein Praktikant beim Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., Bad Nauheim
Bewerbungsschluss: 11.08.17

Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. (DKR) ist der nationale Zusammenschluss der mehr als 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Gemeinsam setzen wir uns unter anderem ein für die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden und wenden uns gegen alle Formen der Judenfeindschaft, des Rechtsextremismus und seiner Menschenverachtung, der Diskriminierung einzelner und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen.

Für unsere Geschäftsstelle in Bad Nauheim suchen wir zum 11. September 2017 für den Zeitraum von drei Monaten eine Praktikantin / einen Praktikanten

Ihre Aufgaben:

- Mitarbeit bei der Planung, Koordination und Durchführung externer und interner Veranstaltungen, insbesondere der Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2017 und der Woche der Brüderlichkeit 2018

- Organisatorische und konzeptionelle Unterstützung des Teams

- Recherchetätigkeiten

- Allgemeine Bürotätigkeiten

Ihr Profil:

- Geisteswissenschaftliches Studium

- Interesse am christlich-jüdischen und deutsch-israelischen Dialog sowie am Einsatz gegen Antisemitismus

- Sehr gute PC-Kenntnisse, speziell MS-Office

- Sicherer Gebrauch der Deutschen Sprache

Wir bieten Ihnen:

- eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem interessanten Arbeitsumfeld

- die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten

- Vergütung von 200 Euro pro Monat und eine kostenfreie Unterbringung

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail bis zum 11.08.2017 an info@deutscher-koordinierungsrat.de

Für Fragen steht Ihnen Herr Sirsch unter 0 60 32 / 91 11 - 12 gerne zur Verfügung.

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Stipendium


Bis zu 10 Doktorandenstellen (WiMi, E 13 TV-GU, 65%-Teilzeit) am DFG-Graduiertenkolleg 1728, Frankfurt am Main
Bewerbungsschluss: 15.08.2017

Am Graduiertenkolleg "Theologie als Wissenschaft" - eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main - sind ab dem 1.4.2018 sukzessive zehn Stellen als

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

(E13 TV-GU, 65%-Teilzeit)

befristet für die Dauer von max. drei Jahren zu besetzen.

Das Graduiertenkolleg untersucht Formierungsprozesse der Reflexivität von Glaubenstraditionen in historischer und systematischer Perspektive bei wechselseitiger Berücksichtigung der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Beteiligt sind die Fächer Systematische und Historische Theologie, Exegese (jüdisch, islamisch, evangelisch und katholisch), Philosophie und Religionsphilosophie sowie Alte Geschichte. Nähere Informationen zum Forschungs- und Qualifizierungskonzept des Kollegs und zur Ausschreibung finden Sie unter: http://www.theologie-als-wissenschaft.de/182-0-Karriere.html

Einstellungsvoraussetzungen:

Die Bewerber/-innen verfügen über ein mit Prädikat abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Staatsexamen, M.A. oder äquivalent) in Theologie, Jüdischen Studien/Judaistik, Islamischen Studien/Islamwissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaften oder verwandten Fächern sowie ein einschlägiges Forschungsprojekt (Exposé), das dem Profil des GRK zugeordnet werde kann. Besonders gefördert werden in der dritten Förderphase Projekte aus dem Bereich: Verhältnis von Religion und Ritual, Performativität bzw. Ästhetik von Theologie, Untersuchungen zur Transformation akademischer Theologie. Sie verfügen über Teamfähigkeit und Offenheit für den Erwerb interdisziplinärer Kompetenzen. Erwartet wird die Residenz im Rhein-Main-Neckar-Raum.

Einzureichende Bewerbungsunterlagen umfassen: Bewerbungsformular (auf www.theol.uni-frankfurt.de), Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse der Hochschulabschlüsse, elektronische Fassung der Abschlussarbeit, ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers, Publikations­verzeichnis, fünf- bis zehnseitiges Exposé des geplanten Dissertationsprojekts, Zeitplan.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15.08.2017 per E-Mail an das Dekanat Ev. Theologie,dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de

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Post-Doctoral Fellowship: Jewish Life in Modern Islamic Contexts
Deadline: 31.10.2017

About the Theme

In 2018-2019, the Katz Center for Advanced Judaic Studies at the University of Pennsylvania devotes its fellowship to the study of Jews in modern Islamic contexts.

The fellowship will support scholarship on Jewish life, culture and thought as these have developed in modern times across North Africa, the Levant, the Arabian Peninsula, and Central and South Asia. We will question the meaning of modernity beyond the more familiar European, American, and Israeli contexts and welcome research projects that address topics from the sixteenth century and later.

The goals for the year are to bridge linguistic, geographic, social, and methodological boundaries, to connect the study of the intellectual with the study of the everyday, and to encourage attention to new sources and approaches. We seek applications from a range of disciplinary orientations: history, textual study, anthropology, art history, media studies, and other fields that expand or redefine the parameters of the topic.

Eligible projects may focus on the complex relationships between Jews and their Muslims neighbors, or with members of various other non-Muslim or minority communities in the Islamic world. Also relevant is research that explores Jews� participation in various forms of local, regional, national, colonial, and imperial forms of governance in modern North Africa, the Middle East and Central Asia, as well as projects focused on gender relations, economic behavior, cultural expression, religious life and scholarship as these developed across diverse Islamic contexts.

Eligibility

The Katz Center invites applications from scholars in the humanities, social sciences, and the arts at all levels (Ph.D. must be in hand by August 2018).

Awards and Appointments

Fellowships are awarded either for a full academic year or one semester (fall or spring). Stipend amounts are based on academic standing and financial need. Israeli scholars are eligible to apply for an Israel Institute fellowship that combines participation in our fellowship program with teaching at Penn.

For more information and questions, please visit: http://katz.sas.upenn.edu/fellowship-program/next-year or contact: martinev@upenn.edu (Elizabeth Martin, Fellowship Coordinator)

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Mandel Post-Doctoral Fellowship in the Humanities and Jewish Studies for 2018-2021
Deadline: 25.09.17

- The Mandel Fellowships are intended for scholars, from Israel and abroad, who have shown exceptional excellence, depth, and originality, and whose research may enrich academic and cultural discourse.

- Applications will be accepted from candidates who completed their doctoral degrees no earlier than October 1, 2013. Candidates who have not yet completed their degrees may apply if they have submitted their dissertations by September 25, 2017. If awarded the fellowship, their acceptance will be conditional upon approval of their doctoral degrees by April 1, 2018.

- Mandel Scholars engage in research in optimal conditions and teach one annual course (2 hours per week). Teaching in English is possible.

- Mandel Scholars receive approximately 150,000 NIS per year in addition to a research budget.

- The fellowship is for three years, beginning October 1, 2018. There is an option for a two- or one-year tenure.

- Scholars are selected on a competitive basis with no preference for a specific field of study in the humanities or Jewish studies.

Terms of the Fellowship

1. Mandel Scholars will devote their time to research and are not allowed to work elsewhere, apart from teaching at the Hebrew University of Jerusalem.

2. Mandel Scholars are each allotted an office in the Mandel Building on Mount Scopus, where they are required to carry out their ongoing research at least four days a week. Scholars will also engage in the Center´s joint activities, approximately once a month.

3. The fellowship begins on October 1, 2018 and ends on September 30, 2021. Fellows will submit reports on their research at the end of each academic year (by July 15) and in the middle of the second year (by January 15). Reports should focus on the fellow´s research progress during the period reviewed and research goals for the next period.

4. The Academic Committee is authorized to terminate a fellowship at the end of the first or second year, if the aforementioned terms (sections 1-3) are not met.

5. The Fellowship is subject to the Hebrew University´s postdoctoral regulations

Submission Procedure

Applications are to be submitted via the Humanities section of Hebrew University´s Scholarship System according to the instructions provided there.

Please note! the applications system will close on Monday, 25 September 2017, at 23:59 (Israeli time)


Applicants must submit:

1. Online application form

2. Curriculum vitae - up to two pages

3. List of publications

4. Statement of purpose - Please describe, in up to two pages, your academic research goals and intentions for the next couple of years. In your statement, please explain, inter alia, the relationship of your project to your doctoral work and whether it is feasible to pursue it in Jerusalem.

5. Academic writing - Please upload an academic publication or writing sample, up to thirty pages long.

6. Dissertation abstract - up to two pages

7. Two letters of recommendation - Please ask two scholars who know you and your work to send letters of recommendation according to the guidelines and instructions given on the online system.


Selection Process

Early in December 2017, shortlisted candidates from Israel and abroad will be invited to come to Jerusalem to be interviewed by the Center´s Academic Committee on Wednesday, February 21, 2018.

For more information and questions, please visit: http://www.en.scholion.huji.ac.il

Any questions? scholion@savion.huji.ac.il

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Ankündigung


Interdisziplinäre Israel-Exkursion, 3. bis 17. September 2017

Friedrich Battenberg und Volkhardt Huth von der TU Darmstadt bieten für September eine Studienreise nach Israel an. Sie suchen noch Gäste und studentische Mitreisende. Der Preis für Studierende wird ca. 1500 EU betragen.

Im Reisepreis enthaltene Leistungen

- Linienflüge in der Economy Class mit EL AL Israel Airlines von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück

- Verpflegung während der Flüge

- Alle Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgaben und Kerosinzuschläge

- Ankunfts- und Abflugtransfer in Israel

- 15-tägige Rundreise laut beigefügtem Programm (inkl. An- und Abreisetag)

- Unterbringung der Studenten in Dreibett- oder Mehrbettzimmern bzw. Zeltübernachtung im Beduinencamp Kfar Hanokdim und der Begleitpersonen in Doppelzimmern bzw. Laubhütten als Doppelzimmer im Beduinencamp Kfar Hanokdim (siehe Unterkünfte)

- Halbpension (Frühstück und Abendessen) während der gesamten Reise

- Ausflugs- und Besichtigungsfahrten im klimatisierten Touristenbus laut Programm

- Busschild mit Namen der Reisegruppe während der Reise

- Durchgehende, örtliche, qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung zum Programm (Herr Dani Walter ist vorgemerkt)

- Vorab-Kontaktaufnahme mit dem Reiseleiter möglich

- Alle Eintrittsgelder zum Programm

- Umfangreiche Reiseunterlagen, z.B. Israel-Reiseführer, Landkarte, Informationsbroschüren und Sympathie-Magazine Israel und Judentum (ein Exemplar pro Paar / Einzelperson)

- Einzelversand der Reiseunterlagen auf Wunsch

- Auf Wunsch Versand der Buchungsbestätigung und Rechnung sowie Übernahme der Zahlungsabwicklung für die einzelnen Reiseteilnehmer

- Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung (ohne Selbstbeteiligung), inkl. Hilfestellung und Unterstützung im Schadensfall

- Reisepreissicherungsschein

- 24 Stunden Notfall-Nummer während der Reise

- Möglichkeit zu einem Vorbereitungstreffen für die Reiseteilnehmer und Interessenten

Informationen:http://www.geschichte.tu-darmstadt.de/index.php?id=3505

Anmeldung: huth@personengeschichte.de bzw. huth@pg.tu-darmstadt.de oder battenberg@pg.tu-darmstadt.de

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Sommerakademie: Religiöser Zionismus, Wien, 27.08. - 31.08.2017
 

Sommerakademie der WGJS 2017 / 5777

Religiöser Zionismus von der Bewegung der "Schüler des Gaon von Wilna" bis zur Zeit der Staatsgründung.

27. - 31. August 2017 / 5. - 9. Elul 5777

Kursleitung: Dr. Ruth Winkler


Workshops (Kursraum der WGJS, 1020 Wien):

Die Bewegung der Schüler des Gaon von Vilna. - Yehuda Bivas und Yehuda Alkalay. - Der Netziv (Naftali Zwi Yehuda Berlin). - Gründe für einen jüdischen Staat bei Natonek, Kalischer, Rühlfs, u.a. - Von der Bewegung der Chovevei Zion bis zu Rav Reines und der Misrachi-Fraktion innerhalb des Zionistenkongresses. - Rund um die Staatsgründung: Rav Kook und Rav Uziel. - Was waren Ziele der jeweiligen Autoren/ Aktivisten? Welche Einflüsse sind erkennbar? Ist ein Ansatz einer "jüdischen politischen Theorie" erkennbar? - und andere Fragen.


Spezielle Abendvorträge (in der Misrachi, 1010 Wien):

27. August: Dr. Ruth Winkler: "Volk" und "Nation" in der Torah? - Das Verständnis der Begriffe "goj" und "am" bei jüdischen Gelehrten verschiedener Zeiten.

31. August: Oberrabbiner Arie Folger, MBA: Der Zionismus von Rav Soloveichik. Voraussichtlich ein weiterer Spezialvortrag. (N.N.)


Voraussetzungen:

Es werden keine speziellen Vorkenntnisse verlangt. Für einen Teil der Workshops sind Hebräischkenntnisse von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.


Kosten:

Gesamtes Programm: bei Buchung bis 7. Juli 2017: € 100,- bei späterer Buchung: € 150,- Tageskarte: € 30,- Besuch einzelner Abendvorträge: freiwillige Spende. Eine Teilnahme am gesamten Programm sollte bis wenigstens Ende Juli gebucht werden! Für den Besuch einzelner Vorträge wird eine Anmeldung auch kurzfristig möglich sein.

Mehr Infos: www.wgjs.at

Auskünfte und Anmeldungen: kurse@wgjs.at

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Call for papers


Jewish Friends. Contemporary Figures of the Jew - Workshop/Conference for early- and mid-career researchers, Berlin, 16.10. - 18.10.2017
Deadline: 18.08.2017

An extraordinarily central, even constitutive element of the set of questions concerning Jews has always been the question concerning the image, the idea or the figure of the Jew for non-Jews. In 2013, David Nirenberg showed how in virtually every chapter of the history of Western thought, basic notions of the world and the self, such as the good and the body, the national, the religious and the cultural, were fashioned and transmitted through figures of Jews. These figures have not always been coherent; they presented contradictory images, and flexibly merged, like fluids, into ever new iconographic formations. What they did have in common was that the Jew has paradigmatically been the figure of the antithesis: a foil to Christian love, a symbol of global commerce, an opponent of reason and tolerance, a malign cancer to the Aryan national body, a problematic origin of Christianity and Western civilization. Thus, the figuration of the Jew not only did not require the presence of real Jews, as Nirenberg shows, but was perhaps even predicated on their absence.

This conference will reflect on the current situation of this paradigm. It will tentatively point at and attempt to contemplate a profound shift in the paradigmatic figuration of the Jew that seems to have begun after the Shoa and is still at work today. While "Jews", "Judaism" and "Israel" remain important terms for describing and accounting for global agenda, they seem no longer to serve as figures of antithesis, but on the contrary of essential and integral, even representative element of the West´s political-cultural self. For the first time in history, the Jew has become a figure of the Western establishment, which is normatively committed to support the Jewish state and to protect and cultivate Jews and Jewish institutions. Jews have become a "good other". Anti-Semitism still exists, but is perceived by normative institutional discourse as social and psychological, even epistemological pathology. The conference will reflect on the ambivalent nature of this new situation of the Jew as a figure of hegemony.

The historical situation of Germany makes it an especially interesting place for this conference. In contemporary Germany, figures of Jews have been playing an important role in the making of a new national self, following the fall of the Berlin wall. "Renaissance of Jewish life" has emerged, as also observable in Eastern and Central Europe, as a powerful narrative of overcoming the past destruction. The central role of this narrative stands in utter disproportion to the very limited presence of actual Jewish communities. Thus, the Jew has become a figure of a national discourse that does not necessarily promote pluralism and multiculturalism.

This conference will be highly interdisciplinary and will gather scholars of a wide range of research fields and methodologies to explore various aspects of the new figural paradigm of the Jew. It will be preceded by a one-day workshop with Amnon Raz-Krakotzkin. We would like to invite in particular early and mid-career researchers, whose work engages the following questions:

- How can the current figure of the Jew be more accurately characterized, in itself and in historical and transcultural comparisons?

- How can the ambivalence of this figure be described and identified in concrete situations worldwide, on the political, social, cultural and epistemological levels?

- What is the relation between the current figure of the Jew and the various Jewish personal and communal forms of existence?

- What is the relation between the current figure of the Jew and other basic categories and figures of Western discourse?

- How does the figure of the Jew intersect with the figure of the Muslim?

The organizers invite 20-minutes presentations of papers (in English). For application, a short abstract (max. 300 words) and a short CV (max. 200 words) is to be mailed to Elad Lapidot (elapidot@zedat.fu-berlin.de) and Hannah Tzuberi (tzuberic@zedat.fu-berlin.de) by August 18th, 2017.

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Neuerscheinungen


Veltri, Giuseppe: A Mirror of Rabbinic Hermeneutics
 

Rabbinic hermeneutics in ancient Judaism reflects this multifaceted world of the text and of reality, seen as a world of reference worth commentary. As a mirror, it includes this world but perhaps also falsifies reality, adapting it to one's own aims and necessities. It consists of four parts: Part I, considered as introduction, is the description of the "Rabbinic Workshop" (Officina Rabbinica), the rabbinic world where the student plays a role and a reformation of a reformation always takes place, the world where the mirror was created and manufactured. Part II deals with the historical environment, the world of reference of rabbinic Judaism in Palestine and in the Hellenistic Diaspora (Reflecting Roman Religion); Part III focuses on magic and the sciences, as ancient (political and empirical) activities of influence in the double meaning of receiving and adopting something and of attempt to produce an effect on persons and objects (Performing the Craft of Sciences and Magic). Part IV addresses the rabbinic concern with texts (Reflecting on Languages and Texts) as the main area of "influence" of the rabbinic academy in a space between the texts of the past and the real world of the present.

Price: 19,95 € / $22.99 / £16.99

ISBN: 978-3-11-055276-8

Further informations: https://www.degruyter.com/view/product/431155?format=B

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Reif, Stefan C. / Lehnardt, Andreas / Bar-Levav, Avriel (Hrsg.): Death in Jewish Life. Burial and Mourning Customs Among Jews of Europe and Nearby Communities
 

Jewish customs and traditions about death, burial and mourning are numerous, diverse and intriguing. They are considered by many to have a respectable pedigree that goes back to the earliest rabbinic period. In order to examine the accurate historical origins of many of them, an international conference was held at Tel Aviv University in 2010 and experts dealt with many aspects of the topic. This volume includes most of the papers given then, as well as a few added later. What emerges are a wealth of fresh material and perspectives, as well as the realization that the high Middle Ages saw a set of exceptional innovations, some of which later became central to traditional Judaism while others were gradually abandoned. Were these innovations influenced by Christian practice? Which prayers and poems reflect these innovations? What do the sources tell us about changing attitudes to death and life-after death? Are tombstones an important guide to historical developments? Answers to these questions are to be found in this unusual, illuminating and readable collection of essays that have been well documented, carefully edited and well indexed.

Price: 24,95 € / $28.99 / £20.99

ISBN: 978-3-11-055216-4

Further informations: https://www.degruyter.com/view/product/212530?format=B&rskey=KuwyQH&result=1

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