1-5-2017

VJD Newsletter
(1-5-2017)

 

 


Stellenausschreibung


Assistenz, Bern
Bewerbungsschluss: 15.05.2017

Am Institut für Judaistik ist auf den 1. August 2017 oder nach Vereinbarung eine auf 4 Jahre befristete

Assistenz (Vollzeit)

neu zu besetzen.


Arbeitsbereiche:

- eigenes Dissertationsprojekt zu einem antiken judaistischen Thema

- Mitarbeit in der Lehre

- Mitarbeit in laufenden Forschungsprojekten, Organisation von Tagungen, Vorbereitung und Begleitung von Publikationen


Wir erwarten:

- sehr gut abgeschlossenes Masterstudium in Judaistik, Theologie, Klassischer Philologie, Geschichte oder einem anderen fachnahen Bereich

- gute Kenntnisse des Hebräischen und/oder Griechischen

- kommunikative und organisatorische Fähigkeiten

- Team- und Einsatzfähigkeit

- Computerkenntnisse


Wir bieten:

- ein kollegiales Team

- persönliche und fachliche Förderung

- einen eigenen EDV-Arbeitsplatz

- Anstellungsbedingungen nach kantonalen Richtlinien für das Universitätspersonal

Schriftliche Bewerbungen mit einem Motivationsschreiben und Curriculum Vitae sind bis zum 15. Mai 2017 elektronisch einzureichen bei: rene.bloch@theol.unibe.ch.

Frauenanteil: Die Universität Bern strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in akademischen Positionen an. Qualifizierte Akademikerinnen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. René Bloch, email: rene.bloch@theol.unibe.ch

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W 3-Professur für jüdische Religion und Philosophie, Potsdam
Bewerbungsschluss:27.05.2017

Die Stelle soll Forschung und Lehre klassischer rabbinischer und philosophischer Texte in ihrer ganzen Breite und mit einem systematisch-theologischen Schwerpunkt vertreten. Für die Vorbereitung von Rabbinern und Kantoren (m/w) ist religionspädagogische Erfahrung wünschenswert. Erwartet wird die Zusammenarbeit mit dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft und mit dem Forum �Religionen im Kontext� der Universität Potsdam sowie dem Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg.

Zu den Dienstaufgaben der Professur gehört neben der Forschung und der Mitwirkung in den Gremien der universitären Selbstverwaltung die Lehre in den BA- und MA- Studiengängen der Fächer "Jüdische Theologie", "Jüdische Studien" und "Religionswissenschaft" sowie die Betreuung von Promotionen und Habilitationen. Die Stelle erfordert die besondere Vertrautheit mit jüdischen Binnenperspektiven und Positionen. Bewerberinnen/Bewerber sollen Mitglied einer jüdischen Gemeinde sein.

Die Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen in jüdischer Religionsphilosophie und Geistesgeschichte, Jüdische Studien oder Judaistik werden ebenso erwartet, wie Erfahrungen im Einwerben von Drittmittelprojekten und die Organisation von Fachtagungen.

Von ausländischen Bewerberinnen/Bewerbern wird erwartet, die deutsche Sprache nach einer Übergangszeit von zwei Jahren in ausreichender Weise zu beherrschen.

Folgende Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren sind nach § 41 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) nachzuweisen: ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine qualifizierte Promotion, umfassende Kompetenzen im Wissenschaftsmanagement und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer Tätigkeit als Akademische Mitarbeiterin oder Akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- und Ausland erbracht oder nachgewiesen werden. Das Berufungsverfahren wird nach § 40 BbgHG durchge- führt.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/-innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Die Universität Potsdam unterstützt neu berufene Professorinnen und Professoren durch einen Dual Career-Service und Coachingangebote: hierhttp://www.uni-potsdam.de/berufungen/index.html

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Darstellung Ihrer Forschungsinteressen, Lebenslauf, Kopien von akademischen Zeugnissen und Urkunden, Publi- kationsliste, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Liste der Drittmittel-Projekte) sind innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung per Email (in einer zusammengefassten pdf-Datei) an ausschreibungen@uni-potsdam.de zu richten.

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Ankündigung


RfII Diskussionspapier zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

An die Wissenschaftlichen Fachgesellschaften

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Frühjahr 2016 hat der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Infrastrukturen für digitale und analoge Forschungsdaten in Deutschland formuliert und in dem Positionspapier �Leistung aus Vielfalt� zusammen gefasst. Zwischenzeitlich ist einiges geschehen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat über die Empfehlung zur Einrichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) intensive, erfolgver­sprechende Beratungen geführt; bis zum Herbst 2017 soll die Vorgehensweise zum Aufbau der NFDI mit Unterstützung durch den RfII konkretisiert und abgestimmt werden. Seitens des RfII wurde ein Diskussionspapier erarbeitet, das � wissenschaftsweit � einen ersten Impuls zum Austausch über die Zielstellung und zu Voraussetzungen für die Mitwirkung an der NFDI gibt. Dieser Impuls richtet sich insbesondere auch an Communities bzw. Fachgemeinschaften, die sich für ein qualitätvolles Forschungsdaten­management und dessen Infrastrukturaufbau engagieren möchten. Die NFDI wird in der jetzt erdachten Form ein großes, langfristiges Projekt sein. Dessen Erfolg hängt von gut koordinierten Prozessschritten ab. Diese müssen maßgeblich von Beiträgen starker Akteure und auch den Datennutzern in der Wissenschaft getrieben werden. Eine wirksame Vernetzung von Aktivitäten, Synergien zwischen bestehenden Ansätzen sowie Nachhaltigkeits- und Qualitäts-verbesserungen werden für das Management digitaler und analoger Forschungsdaten in Deutschland dringend benötigt, nicht zuletzt für eine internationale Positionierung. Als Vorsitzende des RfII freuen wir uns, wenn Sie in Ihren Verbänden einen Diskurs über mögliche Beiträge zu einer künftigen NFDI führen. Noch im Laufe dieses Jahres und dann ab 2018 wird der NFDI-Prozess � davon gehen wir zuversichtlich aus � konkretere Gestalt annehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Otto Rienhoff (Vorsitzender)

Prof. Dr. Petra Gehring (stellv. Vorsitzende)

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Workshop: European Genizah. Newly Discovered Hebrew Binding Fragments in Context, Mainz, 02.05. - 03.05.17

Alter Musiksaal Forum 1, Room number 115, 2nd floor, Johannes Gutenberg Universität Mainz

Tuesday 02nd May 2017

19:00-19:30

Welcome and Introduction

Andreas Lehnardt (Mainz)

19:30-20:30

From the "Bologna Genizah": the Oldest Complete Extant Sefer Torah Rediscovered at the Bologna University Library. Codicological, Textual, Graphic and Scribal Features of an Ancient Eastern Tradition

Mauro Perani (Ravenna)

---- Diner ---

Wednesday 03rd May 2017


Session 1

09:00-10:30

Chair: Andreas Lehnardt

09:00-09:45

Newly Discovered Halakhic Fragments in the European Genizah

Simcha Emanuel (Jerusalem)

09:45-10:30

New Discoveries in Poland: A contribution of Binding Fragments to Hebrew Palaeography

Judith Olszowy-Schlanger (Paris)


---- Coffee ---


Session 2

11:00-12:45

Chair: Ursula Schattner-Rieser

11:00-11:30

Hebrew Fragments from Colmar and Strasbourg

Judith Kogel (Paris)

11:40-12:15

Hebrew Fragments from the Archives and Libraries of Rome

Emma Abate (Rome)

12:15-12:45

Revelation in Girona: Lost Literature from the "Jerusalem of the West"

Leor Jacobi (Jerusalem)


---- Lunch ----


Session 3

14:00-15:15

Chair: Judith Olzsowy-Schlanger

14:00-14:35

Moneylending ledgers in Ashkenaz as Reflected in Genizat Europa

Abraham David (Jerusalem)

14:45-15:15

A Moneylender Ledger in a 14th Century Book from the Monastery Library of Weingarten

Andreas Lehnardt (Mainz)


---- Coffee ---


Session 4

15:45-17:00

Chair: Andreas Lehnardt

15:45-16:15

Hebrew Bookbinding Fragments from North- and South-Tyrol: An Overview of the Current State of Research

Ursula Schattner-Rieser (Innsbruck/Mainz)

16:15-16:50

Binding Fragments in Medieval Arabic Manuscripts

Konrad Hirschler (Berlin)

16:50-17:00

Conclusion and Outlook

Andreas Lehnardt (Mainz)

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Digitale Sammlung hebräischer Handschriften - Jüdische Gemeinde Mainz
 

In einem Mini-Projekt hat der Lehrstuhl für Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Mainz - Digitale Bibliotheksdienste - die hebräischen Handschriften der Jüdischen Gemeindebibliothek Mainz gescannt und unter dem Link: https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/ubmzj freigeschaltet. Die Handschriftendigitalisate sind auch mit dem FID Jüdische Studien an der Universitätsbibliothek Frankfurt verlinkt.

Andreas Lehnardt

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Workshop: inter judeos - Topographie und Infrastruktur jüdischer Wohnquartiere, Erfurt, 11.05. - 12.05.2017
Anmeldeschluss: 02.05.2017

Veranstaltet von der Arbeitsgruppe Mittelalter im Netzwerk Jüdisches Kulturerbe und der Stadt Erfurt in Zusammenarbeit mit dem Historicum - Zentrum für Geschichte und Archäologie der LMU München (Prof. Dr. Bernd Päffgen) und der Bet T´fila - Forschungsstelle für jüdische Architektur, TU Braunschweig.

Leitung: Maria Stürzebecher und Simon Paulus

Die Arbeitsgruppe "Mittelalter" Im Rahmen des "Netzwerks Jüdisches Kulturerbe" lädt zu ihrem nächsten Workshop am 11./12. Mai 2017 nach Erfurt ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Siedlungstopographie und "profaner" baulicher Infrastruktur in den jüdischen Wohnquartieren des Mittelalters, die sich aus laufenden archäologischen und bauarchäologischen Projekten ergeben. Ausgehend von den aktuellen Untersuchungen zu einem Häuserkomplex in Erfurt sollen Fallstudien diskutiert werden, die sich mit Bauzeugnissen, archäologischen Befunden und Textquellen zu baulichen Strukturen gewerblicher oder gemeinschaftlicher Nutzung in jüdischen Siedlungsquartieren beschäftigen (Kaufhäuser, Werkstätten, Lagerräume, Backhäuser, Schlachthäuser, Zu- und Abwassersysteme, Brunnen, Kloaken etc.). Zur weiteren Vertiefung des Themas ist ein weiterer Workshop im Herbst in Trier geplant.

Die Einladung richtet sich auch dieses Mal wieder an Interessierte aus allen Fachrichtungen (Bauforschung, Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaften, Judaistik, Denkmalpflege und Museologie). Für das Forum am Freitagnachmittag, dem 12. Mai, besteht zudem die Möglichkeit, sich mit eigenen themenbezogenen Projekten und Fallstudien zu bewerben und dort zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl für beide Tage ist begrenzt. Wir bitten daher um zeitnahe Anmeldung bis spätestens 2. Mai 2017. Reise- und Unterkunftskosten können leider nicht übernommen werden. Für die Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

maria.stuerzebecher@erfurt.de oder simon.paulus@ifag.uni-stuttgart.de


Adresse:

Veranstaltungsort, 11./12. Mai 2017:

Kulturdirektion, Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt

Beratungsraum (Eingang an der Stadtmünze, Ecke Rathausgasse)


Vorläufiges Programm:


Donnerstag, 11. Mai 2017

Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt

(Eingang an der Stadtmünze, Ecke Rathausgasse)


14:00 - 16:30 Uhr:

Begrüßung und Ortstermin1: Der Gebäudekomplex "Steinernes Haus":

mit Barbara Perlich (TU Berlin/Erfurt) und Julia Hurlbeck (FH Erfurt)


16:30 Uhr: Pause


17:00 - 19:00 Uhr:

Ortstermin 2: Das jüdische Viertel der zweiten Gemeinde "An der Stadtmünze"


ab 19:00 Uhr:

gemeinsames Abendessen im Gasthaus "Feuerkugel"; Michaelisstraße 3-4, 99084 Erfurt


Freitag, 12. Mai 2017

Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt


09:30 - 13:00 Uhr:

Einführung: Topographie jüdischer Stadtquartiere im Mittelalter, Forschungsfragen

(Annette Weber, HJS Heidelberg, und Simon Paulus, Univ. Stuttgart/Bet Tfila Braunschweig)


Impuls 1: Das Erfurter jüdische Quartier aus archäologischer Sicht

(Karin Sczech, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Erfurt)


Impuls 2: Regensburg, München etc. - Einblicke in laufende Projekte am Historicum - Zentrum für Geschichte und Archäologie der LMU München

(Bernd Päffgen, LMU München, u.a.)


13:00 Uhr: Mittagspause


14:30 - 16:00 Uhr:

Forum und Abschlussrunde (Moderation: Maria Stürzebecher, Stadt Erfurt)

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Jüdisches Leben in Deutschland. Kultur. Gesellschaft. Politik, Berlin, 10.05.17

Jüdisches Leben ist im heutigen Deutschland selbstverständlich. Die Gemeindelandschaft ist vielfältig und viele Gemeinden haben sich um die Integration von Einwanderern verdient gemacht. Auch das kulturelle jüdische Leben ist heterogen und reich, wobei der Blick sowohl zurück in die Vergangenheit als auch nach vorn gerichtet wird. Denn einerseits ist der Verlust an Geist und Kunst durch die Vertreibung und Auslöschung jüdischen kulturellen Lebens in Deutschland bis heute deutlich spürbar. Andererseits stehen jüdische Gemeinden vor aktuellen Herausforderungen, bringen sich in gegenwärtige Diskurse ein und bereichern die deutsche Kulturlandschaft mit ihren Beiträgen.

Die Tagung vom Deutschen Kulturrat und der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet historische und aktuelle Perspektiven auf das Judentum in Deutschland. Wir werden über kulturelle Aspekte jüdischen Lebens sprechen, genauso wie über die jüdische Stimme in aktuellen politischen Diskussionen und die Rolle jüdischer Gemeinden im gesellschaftlichen Leben. Sie sind herzlich dazu eingeladen.


Programm:

16.00 Begrüßung

Dr. Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats

16.20 Jüdisches Leben in Deutschland heute - ein intergenerationelles Gespräch mit

Dr. Dmitrij Belkin, Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk

Dalia Grinfeld, Vorsitzende Jüdische Studierenden Union Deutschland

Jael Botsch-Fitterling, Studiendirektorin a. D. und Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e. V.

Moderation: Shelly Kupferberg, Journalistin

17.40 Kaffeepause

18.00 Jüdisches politisches Denken heute - Impuls von Dr. Josef Schuster, Präsident Zentralrat der Juden in Deutschland

18.20 Die Rolle der Religion für den Zusammenhalt in der Gesellschaft - Impuls von Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, stv. Bundesvorsitzender der SPD

18.40 Jüdisches Leben in Deutschland: Herausforderungen und Chancen � Diskussion mit

Daniel Botmann, Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland

Alina Gromova, Akademie des Jüdischen Museums Berlin

Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, stv. Bundesvorsitzender der SPD

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat

Moderation: Shelly Kupferberg, Journalistin

20.00 Ende der Veranstaltung und Ausklang bei einem Imbiss

21.30 Schließung des Hauses


in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Haus 2

Hiroshimastraße 28

10785 Berlin

Zur Anmeldung: hier

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Scepticism from Antiquity to Modern Times, Hamburg, 08.05. - 11.05.2017

The First International Conference on Scepticism at the University of Hamburg, organised by the Maimonides Centre for Advanced Studies in close co-operation with the Department of Philosophy at La Sapienza University of Rome, addresses the main elements, strategies, and definitions of scepticism with a focus on ancient, medieval, and early modern philosophy. A group of established professors and young scholars working on PhDs and post-docs will lecture on the main questions of sceptical philosophy, such as the criteria for defining and distinguishing ancient scepticism from modern scepticism and the debates on the existence and meaning of a Jewish (anti-) scepticism.

Programme: hier


Venue:

Maimonides Centre for Advanced Studies

Room: 5060

Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg

The event is open to the public, with advance registration via e-mail: maimonides-centre@uni-hamburg.de

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Call for papers


EAJS Summer Laboratory for Young Genizah Researchers and those interested in the field
Deadline: 01.06.2017

Conveners: Judith Olszowy-Schlanger (EPHE Paris), Ben Outhwaite (Genizah Research Unit Cambridge), and Ronny Vollandt (LMU Munich)

Venue: Institut für den Nahen und Mittleren Osten, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Date: 6th-7th September 2017.

From approximately the tenth to the nineteenth century the Jewish community of Old Cairo deposited their worn-out book and documents into the Genizah of the Ben Ezra Synagogue, a storeroom for retired texts. Countless leaves, to a large part written in Hebrew script and thus deemed too sacred for an ordinary disposal, were placed there, the remains of treasured books, personal and official letters, amulets, calendars, and all kinds of written text that a highly literate community might produce.

With the discovery of the so called "Cairo Genizah", one hundred and twenty years ago, researchers from diverse disciplines and fields have gained access to an enormous and unprecedented collection of rare and original documents from the Middle Ages and Early Modern Period, more than 200,000 pieces in Cambridge University Library alone, along with other collections scattered worldwide. This remarkable storehouse of primary sources has thrown a fresh new light on the medieval society of the Mediterranean world as a whole (including Islamic and Eastern Christian history) and particularly on Jewish history and culture from ancient to early modern times. Giving the scope, scale and diverse character of the material recovered from the Cairo storeroom, the Genizah continues to provide a seemingly inexhaustible source of primary research materials for scholars from a wide range of disciplines.

Even with the essential tools that have been established over the last few decades to facilitate Genizah studies, gaining access to this vast field with its very specialized material is still a challenge to young researchers and thus calls for special training. Our EAJS Summer Laboratory is therefore intended as a platform for advanced MA-students, PhD-candidates and Post-Docs, who are interested in the field of Genizah Studies and wish to venture further into it. Every participant will have the opportunity to present a paper on her/his topic of research. Senior scholars will present their own work and offer hands-on training, as well as provide feedback on the participants' projects.

Confirmed senior scholars:

Emma Abate, IRHT, Paris

Dotan Arad, Bar Ilan University

Judith Olszowy-Schlanger, EPHE Paris

Ben Outhwaite, Genizah Research Unit, Cambridge

Michael Rand, University of Cambridge

Gregor Schwarb, SOAS London

Sacha Stern, UCL London

Ronny Vollandt, LMU Munich

To apply, please send us a letter of intent, specifying your field of interest and a topic you would like to present, as well as your CV by the 1st of June to the following address: fiederike.schmidt@campus.lmu.de.

Accommodation for three nights will be provided and travel expenses will be subsidized up to 200 EUR.

For further questions please contact fiederike.schmidt@campus.lmu.de.

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Neuerscheinung


"Kippa, Kosher, Klezmer?" ein Dossier Judentum und Kultur
 

Sie finden diese Publikation online unter www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2016/10/Judentum_Kultur.pdf

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Andreas Lehnardt (Hrsg. im Auftrag des VJD): Judaistik im Wandel. Ein halbes Jahrhundert Forschung und Lehre über das Judentum in Deutschland.
 

Nach wie vor existieren sehr unterschiedliche Konzepte und Vorstellungen von Studiengängen und Lehrangeboten, die einen Zugang zu dem kulturell wie geistesgeschichtlich so bedeutsamem wie vielschichtigen Phänomen Judentum vermitteln wollen. Dabei stößt in Deutschland die wissenschaftliche, in einen universitären Rahmen eingebundene Beschäftigung mit dem jüdischer Geschichte, Literatur, Religion und Kultur nach wie vor auf ein breites Interesse, und die Notwendigkeit der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte wird erkannt und breit gefördert. Wie die Gründung zahlreicher judaistischer Institute und die Schaffung von Lehrstühlen und Studiengängen an verschiedenen Universitäten im deutschsprachigen Raum belegt, ist die Nachfrage nach fundierter Vermittlung und Forschung zu jüdischen Themen nach wie vor groß, auch wenn mancherorts auch schon ein Rückgang an Förderung und Interesse zu beobachten ist und die Stellung der Kleinen Fächer an größeren Fakultäten in Frage gestellt wird. Der vorliegende Band stellt unterschiedliche Positionen zur Relevanz und universitätspolitischen Verortung der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Judentum zusammen.

Seiten: 239

ISBN: 978-3-11-052347-8

Preis: 69,95 € / $80.99 / £57.99

Informationen hier: https://www.degruyter.com/view/product/480970

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