1-3-2017

VJD Newsletter
(1-3-2017)

Der Verband der Judaisten in Deutschland beglückwünscht Professor Ronny Vollandt (Professur für Judaistik, Institut für den Nahen und Mittleren Osten, LMU München) zur Auszeichnung mit dem Alexander-Böhlig-Preis 2017.

- Giuseppe Veltri -

Im Namen des Vorstandes beglückwünschen wir Professor Giuseppe Veltri zur Aufnahme in die Accademia Ambrosiana, Mailand.

- Andreas Lehnardt -

 


Stellenausschreibungen

W3-Professur für Religionswissenschaft mit einem Schwerpunkt Judaistik
Bewerbungsschluss: 31.03.17

An der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W3-Professur für Religionswissenschaft mit einem Schwerpunkt Judaistik

neu zu besetzen.

Bewerberinnen und Bewerber sollen das Fach Religionswissenschaft mit einem judaistischen Schwerpunkt innerhalb der Evangelisch- Theologischen Fakultät in Forschung und Lehre vertreten, die Judaistik in der Breite des Faches lehren, am Studiengang Judaistik (BA, MA), der gemeinsam mit der Philosophischen Fakultät angeboten wird, maßgeblich mitwirken und das Institutum Judaicum leiten. Interdisziplinäre Kooperation, insbesondere auch mit dem Zentrum für Islamische Theologie sowie den Lehrstühlen für Religions- und für Islamwissenschaft der Philosophischen Fakultät, ist erwünscht.

Einstellungsvoraussetzungen sind die Habilitation oder eine gleichwertige Qualifikation sowie nachgewiesene didaktische Eignung. Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Hinsichtlich der Konfessionsbindung der Professur wird auf Artikel 3 Absatz 2 des Evangelischen Kirchenvertrags Baden-Württemberg v. 17.10.2007 hingewiesen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf und Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Kopien von Zeugnissen und Urkunden, Verzeichnis der Publikationen, Verzeichnis der Lehrerfahrung, Übersicht über die Forschungsschwerpunkte) sowie einer Auswahl einschlägiger Schriften (bis zu zwei selbstverfasste Monographien und fünf Aufsätze) sind bis zum 31.03.2017 möglichst in elektronischer Form zu richten an den Dekan der Evangelisch- Theologischen Fakultät, Liebermeisterstraße 12, D-72076 Tübingen, ev.theologie@uni-tuebingen.de .

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Stipendium

WdJ Archival Fellowship, University of Manchester

Archival Fellowship, University of Manchester: The Centre for Jewish Studies is seeking to fund a short-term project to generate a Guide to the Marmorstein Collection, held at the University of Manchester. This would focus upon its relevance for the history of Wissenschaft des Judentums and of the Jewish Book in Eastern Europe, and would be designed to facilitate future scholarly research. Payment: A consultancy fee of £3500 / $4400 for 4-6 weeks. Period in which the work must be completed: Anytime in the period 1 March 2017 - 31 Aug 2017. Deadline for application: open. Further information: http://www.manchesterjewishstudies.org/cjs-archival-fellowship/

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Ankündigungen


Internationale Sommeruniversität, Beer Sheva, 30.07. - 07.09.17

Shalom,

die Anmeldung zu unserem einmaligen Programm, der Sommeruniversität, läuft bereits. Das Programm findet vom 30. Juli bis zum 07. September 2017 an der Ben-Gurion Universität in Beer Sheva (Israel) statt.

Es handelt sich um einen sechswöchigen Hebräischsprachkurs zusätzlich akademischem Rahmenprogramm in deutscher Sprache (Vorträge, gesellschaftliche und kulturrelle Ereignisse sowie Ausflüge).

Die Möglichkeit eines regen Austauschs mit israelischen und weiteren internationalen Studierenden und DozentInnen bietet allen TeilnehmerInnen außerdem die Möglichkeit, sich mit dem heutigen Israel samt seiner vielfältigen Geschichte und Gesellschaft intensiv auseinanderzusetzen und sich auszutauschen.

Bitte besuchen Sie für weitere Informationen die Homepage der Sommeruniversität: http://www.bgu.ac.il/zis

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Call for papers


Jüdisches Kulturerbe und kulturelle Nachhaltigkeit, Basel, 06.09. - 08.09.2017
Einsendeschluss: 18.04.2017

Die Konferenz "Jüdisches Kulturerbe und Kulturelle Nachhaltigkeit" ist die zweite internationale Arbeitstagung des niedersächsischen Netzwerks "Jüdisches Kulturerbe" in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig, und dem Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel.

Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Bestrebungen der Bewahrung des materiellen wie immateriellen jüdischen Kulturerbes seitens diverser Forschungseinrichtungen, Vereinen, Gemeinden und Museen etc., den damit einhergehenden kulturpolitischen Interessen zum Beispiel der UNESCO, welche 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes getroffen hat, und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Konzeptes der kulturellen Nachhaltigkeit. Im Kontext der wissenschaftlichen wie auch kulturpraktischen Auseinandersetzungen mit dem Kulturerbe der Menschen der Welt stellen Versuche zur Bewahrung, Rekonstruktion und Sichtbarmachung des jüdischen Kulturerbes in der Gegenwart - im Vergleich zu dem anderer Minderheitengruppen - zwar keine Ausnahme, aber doch eine besondere Herausforderung dar, so beispielsweise hinsichtlich der Diaspora-Erfahrungen von Juden und Jüdinnen und deren Auswirkungen auf die Konstruktion individueller wie kommunaler jüdischer Identitäten, welche sowohl im materiellen wie auch immateriellen jüdischen Kulturerbe zum Ausdruck kommen. Vor diesem Hintergrund ist z. B. danach zu fragen:

- Wer - sprich: welche Individuen, Institutionen und Gemeinschaften - definiert in welchen Kontexten "jüdisches Kulturerbe" wie und für welche Zielgruppen?

- Und welche Auswirkungen nimmt dies nicht nur auf oft politisierte wissenschaftliche Diskurse rund um das Thema "Kulturerbe", sondern auch auf kulturpolitische Entscheidungen und Strategien in Bezug auf die praktische Umsetzung der UNESCO-Resolution zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes?

Vor diesem Hintergrund bietet die Konferenz die Möglichkeit, sich intensiv und kritisch mit dem Gebrauch des (im-)materielle Kulturerbe-Konzepte in jüdischen Zusammenhängen und damit einhergehend auch mit der Umsetzung von UNESCO-Konventionen in verschiedenen national-staatlichen Kontexten auseinanderzusetzen. Hierbei ist auch nach der Funktion jüdischer Museen, jüdischer Gemeindezentren sowie nationaler Organisationen im Kontext der Repräsentation jüdischer Kultur in Ausstellungen, auf Konzertbühnen, im Rahmen jüdischer Kulturtage und Festivals etc. zu fragen. Die Konferenz richtet ihren Fokus daher auf aktuelle Forschungen, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem materiellen und insbesondere immateriellen jüdischen Kulturerbe suchen.

Eng mit den wissenschaftlichen wie auch kulturpolitischen Diskursen zum (im)materiellen Kulturerbe verbunden, hier jedoch deutlich weniger offensiv diskutiert, ist das Konzept der kulturellen Nachhaltigkeit (cultural sustainability), welches in Bezug auf den Umgang mit dem jüdischen Kulturerbe als eine Alternative zum UNESCO-Konzept des immateriellen Kulturerbes verstanden werden kann. Das Konzept der kulturellen Nachhaltigkeit stellt die diskursiven und dynamischen Prozesse des Bewahrens und Tradierens von kulturellen Äußerungen in den Vordergrund und legt den Fokus auf die Entwicklung neuer Impulse für Strategien einer erfolgreichen Praxis der kulturellen Nachhaltigkeit im Austausch zwischen Wissenschaftlern*innen und Gesellschaft, zwischen Theorie und Praxis.

Wir laden daher Referent*innen ein, die sich - im Sinne einer angewandten Kultur- und Geisteswissenschaft - gezielt mit der Anwendbarkeit des Konzeptes der kulturellen Nachhaltigkeit in Bezug auf das (im)materielle jüdische Kulturerbe auseinandersetzen. In diesem Kontext sind Auseinandersetzung zum Zusammenhang zwischen Maßnahmen zum Erhalt und zur Aufführung des jüdisch-musikalischen Kulturerbes (preservation and performance; Jewish music and sustainability) ebenso relevant, wie solche zu aktuellen Strategien der kulturellen Gemeindearbeit (community work and sustainability) oder der kulturellen Bildung (cultural education and sustainability; Jewish heritage education) etc. Auch Fragen nach den Auswirkungen des "going public" jüdischer Organisationen und Vereinigungen, die sich dem Erhalt des jüdischen Kulturerbes widmen, in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Bestrebungen hinsichtlich der Bewusstseinserweiterung der jüdischen wie nicht-jüdischen Öffentlichkeit in Bezug auf Fragen des jüdischen Kulturerbes sollen hier diskutiert werden.

Der Aufruf richtet sich an Wissenschaftler*innen und Nachwuchskräfte verschiedener Disziplinen (beispielsweise aus den Jüdischen Studien, Musikwissenschaften, Kulturwissenschaften, Museologie, Archäologie, Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege u.a.m.), sowie Praktiker*innen in Museen, Gemeinden und Vereinen etc. Die disziplinäre Ausrichtung der Tagung ist bewusst offen gehalten, um einen fachübergreifenden und multiperspektivischen Diskurs zu ermöglichen.

Vorträge in englischer Sprache sind möglich. Eine Publikation der Vorträge ist geplant. Die Vorträge sollten nicht länger als 20 Minuten + 10 Minuten Diskussion sein. Eingereichte Abstracts sollten folgende Angaben enthalten:

- Title des Vortrags

- Name des/der Autor*in

- Ggf. institutionelle Anbindung

- Abstract (max. 300 Wörter)

- Emailadresse des/der Autor*in

Bitte senden Sie Ihr Abstract bis zum 18.04.2017 an sarah.ross@hmtm-hannover.de.

Benachrichtigungen bezüglich der Annahme des Vortrags und aller weiteren Informationen bezüglich Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten in Basel werden Anfang Mai 2017 verschickt. Das Tagungsprogramm wird Ende Mai 2017 veröffentlicht.

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PaRDeS: 200 Jahre Wissenschafts-Kulturen des Judentums
Einsendeschluss: 15.03.2017

Die Geschichte der Wissenschaft des Judentums hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Forschungsfeld in den Jüdischen Studien und verwandten Fächern entwickelt. Als Begründer der Disziplin gilt Leopold Zunz, der den Begriff Wissenschaft des Judentums im Kontext der aufstrebenden Geisteswissenschaften prägte und 1818 in seinem programmatischen Aufsatz "Etwas über die rabbinischer Literatur" ein breites Forschungsfeld dafür absteckte. Die Wissenschaft des Judentums wurde schließlich ein Arbeitsgebiet vor allem von akademisch ausgebildeten Rabbinern, entlang der drei Hauptströmungen des modernen Judentums - die erste von verschiedenen Wissenschafts-Kulturen des Judentums. In den zwei Jahrhunderten seit der Entstehung hat sich das Feld in verschiedene Richtungen ausgebildet, vor allem in Nordamerika und in Israel.

PaRDeS, die Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien (vjs), widmet ihre Ausgabe 2018 dem 200. Geburtstag der Wissenschaft des Judentums und fragt nach ihrer Bedeutung in Geschichte und Gegenwart. Die Herausgeber laden deutsch- oder englischsprachige Beiträge zu den folgenden oder verwandten Aspekten des Schwerpunktthemas ein:

- Biographien von Vertretern der Wissenschaft des Judentums, vor allem zu weniger bekannten und späteren Wissenschafts-Kulturen;

- Transfer traditionellen Wissens in moderne wissenschaftliche Epistemologie;

- Objekte und materielle Kulturen der Wissenschaft des Judentums;

- Wissenschaft des Judentums in verschiedenen nationalen und kulturellen Kontexten (vor allem bisher weniger erforschten Kontexten, etwa in Osteuropa);

- Wissenschaft des Judentums in intellektuellen und institutionellen Kontexten von nichtjüdischer/säkularer Wissenschaft;

- Einfluss der Wissenschaft des Judentums auf das gegenwärtige religiöse Judentum;

- Kritik an der Wissenschaft des Judentums, etwa vonseiten orthodoxer, anti-religiöser, zionistischer und anderer Gegner.

Wir laden Beiträge von 30.000-35.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen), aber auch kürzere Beschreibungen aktueller Forschungsprojekte (z.B. Dissertationen) von 7.500-12.500 Worten ein. Die Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Bis zum 15. März 2017 werden Vorschläge für Beiträge (Abstract ca. 500 Worte) auf Deutsch oder Englisch erbeten an die Herausgeber, Markus Krah und Mirjam Thulin, unter pardes2018@gmail.com. Zusagen werden bis zum 10. April 2017 mitgeteilt. Die Abgabefrist für die Beiträge ist der 15. September 2017. Auch Besprechungen einschlägiger Bücher sind willkommen; diese werden von der für Rezensionen zuständigen Mitherausgeberin Bianca Pick betreut (bianca.pick1@uni-oldenburg.de).

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Neuerscheinungen


Schäfer, Peter: Zwei Götter im Himmel. Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike

Seiten: 200

ISBN: 978-3-406-70412-3

Preis: 24,95 €

"Menschensohn", "Sohn des Höchsten", "Erstgeborener vor aller Schöpfung": Schon das frühe Judentum hatte viele Namen für einen zweiten Gott im Himmel. Peter Schäfer zeigt, wie diese Vorstellung von Rabbinen und jüdischen Mystikern über Jahrhunderte weiterentwickelt wurde. Sein bahnbrechendes Buch lässt uns das gängige Bild von einem jüdischen Monotheismus gründlich überdenken. Archäologen haben nachgewiesen, dass der jüdische Gott lange zusammen mit einer Gefährtin verehrt wurde - trotz aller Kritik der Bibel an anderen Göttern. Aber auch in der Bibel selbst finden sich zahlreiche Spuren einer zweiten, jüngeren Gottheit, an die das Christentum

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Lederer-Brüchner, Ingeborg: Kommentare zum Buch Rut von Josef Kara

Lederer-Brüchner, Ingeborg: Kommentare zum Buch Rut von Josef Kara. Editionen, Übersetzungen, Interpretationen. Kontextualisierung mittelalterlicher Auslegungsliteratur. Reihe: Judentum und Umwelt / Realms of Judaism 82. Frankfurt am Main 2017.

ISBN: 978-3-631-66474-2

Preis: 84,00 Eur[D] / 92,40 Eur[A]

Dieser Band versammelt verschiedene hebräische Kommentar-Fassungen zum Buch Rut, die dem Exegeten Josef Kara im 11. und 12. Jahrhundert in Nordfrankreich zugeschrieben werden können. Diese Kommentare sind textkritisch ediert, ins Deutsche übersetzt und detailreich analysiert. Im Kontext mittelalterlicher Bibelauslegung erörtert die Verfasserin die Kommentare. Dabei diskutiert sie die Verwendung sogenannter Glossenkommentare ebenso wie Fragen nach der Autorschaft mittelalterlicher Kommentare, ihre Bearbeitungen und die in den Kommentaren verwendeten Auslegungsarten. Besonders geht die Verfasserin auf die Rolle rabbinischer Traditionsliteraturen ein und behandelt philologische Grundlagenfragen. Durch die Studien der vorliegenden Kommentare ergibt sich eine neue Sicht auf mittelalterliche jüdische Bibelauslegung. Die Ausführungen beruhen auf Kommentaren zum Buch Rut in acht Manuskripten (z.B. Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Ms.or.fol.1221, London - The British Library Add. 22413 und Zürich - Zentralbibliothek Ms Or 157), die durch Abbildungen veranschaulicht werden.

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Riemer, Nathanael (Hrsg.): Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums

Seiten: 261 Seiten

ISBN: 978-3-447-10608-5

Preis: 29,80 Eur[D] / 30,70 Eur[A]

Während den Materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwird, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren Anfängen. Bislang standen überwiegend wertvolle Einzelstücke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.

Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere Zugänge zur jüdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine Beiträge rücken vor allem die Alltagskultur der jüdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlägt sich die von lokalen Traditionen geprägte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen über Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die Materialität des jüdischen Hauses werden Aspekte der Ritualbäder (Mikwen) erörtert, die das jüdische Familienleben überhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus (Judaica), besonders jedoch Thorawickelbänder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für jüdische Friedhöfe und ihre Grabsteine - keine anderen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annähernd erhalten.

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Nathanael Riemer: Das jüdische Haus in seiner Materialität

Nathanael Riemer: Das jüdische Haus in seiner Materialität. In: Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums. Hrsg. von Nathanael Riemer. Wiesbaden: Harrassowitz: 2016, S. 31-72.

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Nathanael Riemer; Kadir Sanci, Michal Szulc: Muslim-Jewish Dialogue.

Nathanael Riemer; Kadir Sanci, Michal Szulc: Muslim-Jewish Dialogue. PaRDeS. Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien. e.V. Potsdam: Universitätsverlag Potsdam 2016.

Preis: 11,00€

Die Zeitschrift möchte die fruchtbare und facettenreiche Kultur des Judentums sowie seine Berührungspunkte zur Umwelt in den unterschiedlichen Bereichen dokumentieren. Daneben dient die Zeitschrift als Forum zur Positionierung der Fächer Jüdische Studien und Judaistik innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses sowie zur Diskussion ihrer historischen und gesellschaftlichen Verantwortung.

Link zur Zeitschrift

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Nathanael Riemer: Past is Future. Gadi Pollack's Haredic Comics

Nathanael Riemer: Past is Future. Gadi Pollack's Haredic Comics. In: European Journal Jewish Studies, 10 (2016) 1, pp. 108-147.

ISSN: 1025-9996

Preis: 25,00€

The 2000s have seen numerous comics conquer the devout Haredi book market in the USA as well as in Israel, sparking a boom which still remains largely unnoticed. The work of Gadi Pollack stands out due to its graphic quality and richness in technique and ideas. �His comics can be classified as a modern form of Musar literature, which is not only for �children�.� His comics will thus serve as a case study for the medium; a medium that is also the subject of Judaistic cultural studies and examined here for the very first time.

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