1-1-2017

VJD Newsletter
(1-1-2017)
 
 

Stellenausschreibung

4 Stellen: wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%), Universität Hamburg
Bewerbungsfrist: 15.01.2017

Im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit" der Fakultät für Geisteswissenschaften sind zum 01.04.2017

4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%)

gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden.

Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das Graduiertenkolleg erforscht Prozesse des Austausches zwischen den Konfessionen in der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), wobei neben dem deutschen Sprachraum auch europäische und außereuropäische Kontexte in den Blick genommen werden sollen (insbesondere Italien, England, griechisch-orthodoxer Raum, Südamerika, China). Besonderes Interesse gilt im Rahmen der zu fördernden Promotionsvorhaben theologischen, politischen, literarischen und künstlerischen Phänomenen, die die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen in die eine oder andere Richtung überwölben (interkonfessionell) oder die ihnen gemeinsam sind (transkonfessionell). Erwartet wird zudem Offenheit für medienhistorische Fragestellungen, die darauf zielen, nicht nur zu analysieren, wie sich heterogene konfessionelle Konzepte in unterschiedlichen Artefakten niedergeschlagen haben, sondern exemplarisch zu erkunden, wie Literatur, Bühne, Malerei, Bildhauerei und geistliche Musik theologische Vorgaben nicht nur dokumentieren, sondern zugleich variieren und multimedial rezipierbar machen. Weitere Informationen zur Konzeption des Graduiertenkollegs sind zu finden unter:

http://www.gwiss.uni-hamburg.de/de/einrichtungen/graduiertenschule/interkonfessionalitaet.html

Aufgaben:

Wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms.

Aufgabengebiet:

Anfertigung einer Dissertation in einem der beteiligten Promotionsfächer zu einem Thema, das interkonfessionelle Konstellationen der Frühen Neuzeit ins Zentrum des Interesses rückt. Teilnahme am strukturierten Studienprogramm und den Veranstaltungen des Kollegs. Die Promotionen werden an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Kollegiat/innen haben Präsenzpflicht in Hamburg. Bewerbungen von Personen, die beabsichtigen, ihr Promotionsprojekt in einem kürzeren Zeitraum abzuschließen, sind willkommen.

Einstellungsvoraussetzungen:

Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der beteiligten Fächer (Evangelische oder Katholische Theologie, Germanistik, Anglistik, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik/Neogräzistik, Latinistik, Lateinamerikanistik, Judaistik, Sinologie, Historische Musikwissenschaft, Kunstgeschichte), Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit sowie Teamfähigkeit.

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Bewerbungen (Exposé des Promotionsvorhabens [max. 6 Seiten], Curriculum vitae, Abschlusszeugnisse, zwei Referenzen) sind in Papierform und elektronisch (in einer einzigen PDF-Datei) bis zum 15.01.2017 an den Sprecher des Graduiertenkollegs zu richten:

Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg 2008 "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit", Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Schlüterstr. 51, D 20146 Hamburg, anselm.steiger@uni-hamburg.de ; die PDF-Datei bitte auch an die Koordinatorin des Graduiertenkollegs Sabine Ledosquet sabine.ledosquet@uni- hamburg.de senden.

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Ankündigungen


Internationale Sommeruniversität, Beer Sheva, 30.07. - 07.09.17

Shalom,

die Anmeldung zu unserem einmaligen Programm, der Sommeruniversität, läuft bereits. Das Programm findet vom 30. Juli bis zum 07. September 2017 an der Ben-Gurion Universität in Beer Sheva (Israel) statt.

Es handelt sich um einen sechswöchigen Hebräischsprachkurs zusätzlich akademischem Rahmenprogramm in deutscher Sprache (Vorträge, gesellschaftliche und kulturrelle Ereignisse sowie Ausflüge).

Die Möglichkeit eines regen Austauschs mit israelischen und weiteren internationalen Studierenden und DozentInnen bietet allen TeilnehmerInnen außerdem die Möglichkeit, sich mit dem heutigen Israel samt seiner vielfältigen Geschichte und Gesellschaft intensiv auseinanderzusetzen und sich auszutauschen.

Bitte besuchen Sie für weitere Informationen die Homepage der Sommeruniversität: http://www.bgu.ac.il/zis

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Call for papers


2018 Leo Baeck Institute Year Book Essay Prize in German-Jewish Studies
Deadline: 15.01.2017

The Leo Baeck Institute for the Study of the History and Culture of German-speaking Jewry is delighted to announce its 2018 Year Book Essay Prize. The Leo Baeck Institute Year Book is a fully refereed Oxford journal and covers cultural, social, and economic history. Appearing annually since 1956, it has become the field's central and most comprehensive publication.

The Leo Baeck Institute Year Book Essay Prize was established to

o Stimulate new research on the history and culture of German-speaking Jewry

o Promote young researchers in the field

The essay can be on any topic on the history and culture of German-speaking Central European Jewry from early modern times through to the present.


The prize

The winner will receive:

- Publication of the winning essay in the 2018 volume of the Leo Baeck Institute Year Book

- A cash prize of £500

- A free year's print and online subscription to the Leo Baeck Institute Year Book


How to enter

Entries of 5-7,000 words should be submitted through our online submission system. Please refer to http://www.oxfordjournals.org/our_journals/lbaeck/for_authors for instructions on how to prepare and submit your manuscript. All entries will be peer reviewed anonymously. The winner will be selected from all entries recommended for publication by our peer reviewers.

The closing date is 15 January 2017.


Competition rules

The competition is open to recent PhDs and Postdocs who have received their PhD no more than 5 years ago. The entry must not be under consideration for publication elsewhere.

See http://www.oxfordjournals.org/our_journals/lbaeck/prize_submissions.html for the full competition rules.

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Neuerscheinungen


Slepoy, Vladislav Zeev: Übersetzung des Talmud Yerushalmi, III. Seder Nashim. Traktat 6: Nazir - Der Geweihte

Übersetzung des Talmud Yerushalmi

III. Seder Nashim. Traktat 6: Nazir - Der Geweihte

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-Jürgen Becker u. Frowald Gil Hüttenmeister

Übers. v. Vladislav Zeev Slepoy

2016. XXXI, 254 Seiten.

ISBN: 978-3-16-152936-8


Produktinfo

Der Traktat »Nazir« des Talmud Yerushalmi widmet sich der Deutung und Erklärung der Vorschriften über einen »Geweihten« (»Nazir«, »Nasiräer«), welche sich in Num 6,1-21 finden. Diese Vorschriften beinhalten die Abstinenz von Trauben sowie allem, was aus diesen hergestellt wird (insbesondere Wein), den Verzicht auf das Haarscheren und das Verbot der Verunreinigung an Toten. Ein »Naziräat« wird von einer Person meist für eine begrenzte Zeitperiode (mind. dreißig Tage) in Form eines Gelübdes auf sich genommen und endet mit dem Darbringen von »Ausweihungsopfern« im Tempel sowie dem Scheren der Haare. Neben der Erörterung der eigentlichen Verbote, die ein Nazir zu befolgen hat, beinhaltet der Traktat Vorschriften über die Sprachformeln, die zur Aufnahme des Naziräats geeignet sind, über das Verfahren im Falle einer eingetretenen »Verunreinigung«, sowie die Gesetze, die beim Darbringen der abschließenden Opfer zu beachten sind. Obwohl die rabbinische Tradition das Aufnehmen des Naziräats nicht begrüßt, war dies eine in der Antike verbreitete Form der Askese.

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Börner-Klein, Dagmar (Hrsg.): Jalkut Schimoni zu Josua

Jalkut Schimoni zu Josua

Hrsg. v. Dagmar Börner-Klein

Übers. v. Beat Zuber

2016. XII, 194 Seiten.

ISBN: 978-3-11-048286-7


Produktinfo

Der Jalkut Schimoni ist ein Sammelwerk rabbinischer Auslegungen zur gesamten hebräischen Bibel. Unerforscht ist, nach welchen Kriterien die Auslegungen ausgewählt wurden und ob das Werk als umfassendes Nachschlagewerk für exegetische Fragen, zur Verbindung von Bibelauslegung in Talmud und Midrasch oder zur Reform der rabbinischen Auslegungstradition konzipiert wurde. Die Übersetzung des Werkes ist ein erster Schritt, diese Fragen zu beantworten.

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