1-7-2016

VJD Newsletter
(1-7-2016)

In eigener Sache:

Im August wird aufgrund einer Sommerpause kein Newsletter versendet.

 


Stellenausschreibung

4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%), Universität Hamburg
Bewerbungsfrist: 15.01.2017

Im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit der Fakultät für Geisteswissenschaften sind zum 01.04.2017

4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%)

gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden.

Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das Graduiertenkolleg erforscht Prozesse des Austausches zwischen den Konfessionen in der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), wobei neben dem deutschen Sprachraum auch europäische und außereuropäische Kontexte in den Blick genommen werden sollen (insbesondere Italien, England, griechisch-orthodoxer Raum, Südamerika, China). Besonderes Interesse gilt im Rahmen der zu fördernden Promotionsvorhaben theologischen, politischen, literarischen und künstlerischen Phänomenen, die die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen in die eine oder andere Richtung überwölben (interkonfessionell) oder die ihnen gemeinsam sind (transkonfessionell). Erwartet wird zudem Offenheit für medienhistorische Fragestellungen, die darauf zielen, nicht nur zu analysieren, wie sich heterogene konfessionelle Konzepte in unterschiedlichen Artefakten niedergeschlagen haben, sondern exemplarisch zu erkunden, wie Literatur, Bühne, Malerei, Bildhauerei und geistliche Musik theologische Vorgaben nicht nur dokumentieren, sondern zugleich variieren und multimedial rezipierbar machen. Weitere Informationen zur Konzeption des Graduiertenkollegs sind zu finden unter:

http://www.gwiss.uni-hamburg.de/de/einrichtungen/graduiertenschule/interkonfessionalitaet.html

Aufgaben:

Wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms.

Aufgabengebiet:

Anfertigung einer Dissertation in einem der beteiligten Promotionsfächer zu einem Thema, das interkonfessionelle Konstellationen der Frühen Neuzeit ins Zentrum des Interesses rückt. Teilnahme am strukturierten Studienprogramm und den Veranstaltungen des Kollegs. Die Promotionen werden an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Kollegiat/innen haben Präsenzpflicht in Hamburg. Bewerbungen von Personen, die beabsichtigen, ihr Promotionsprojekt in einem kürzeren Zeitraum abzuschließen, sind willkommen.

Einstellungsvoraussetzungen:

Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der beteiligten Fächer (Evangelische oder Katholische Theologie, Germanistik, Anglistik, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik/Neogräzistik, Latinistik, Lateinamerikanistik, Judaistik, Sinologie, Historische Musikwissenschaft, Kunstgeschichte), Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit sowie Teamfähigkeit.

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Bewerbungen (Exposé des Promotionsvorhabens [max. 6 Seiten], Curriculum vitae, Abschlusszeugnisse, zwei Referenzen) sind in Papierform und elektronisch (in einer einzigen PDF-Datei) bis zum 15.01.2017 an den Sprecher des Graduiertenkollegs zu richten: Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg 2008 "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit", Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Schlüterstr. 51, D 20146 Hamburg, anselm.steiger@uni-hamburg.de; die PDF-Datei bitte auch an die Koordinatorin des Graduiertenkollegs Sabine Ledosquet sabine.ledosquet@uni- hamburg.de senden.

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Doktorand/in für den Forschungsbereich "Wissen", Simon-Dubnow-Institut (Leipzig)
Bewerbungsfrist: 05.08.2016

Am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e. V. an der Universität Leipzig (DI) ist ab dem 01.10.2016 folgende Stelle zu besetzen:

Doktorand/in für den Forschungsbereich "Wissen"

Das Simon-Dubnow-Institut (DI) ist eine international ausgerichtete Forschungseinrichtung, die sich der wissenschaftlichen Erforschung der jüdischen Lebenswelten vornehmlich in Mittel- und Osteuropa vom Mittelalter bis zur Gegenwart widmet. Es vertritt diesen Gegenstand in der universitären Lehre und präsentiert die Ergebnisse seiner Forschung in unterschiedlichen Formen vor einer akademischen und allgemein interessierten Öffentlichkeit.

Die Forschungstätigkeit des Instituts gliedert sich gegenwärtig in die drei Forschungsressorts »Wissen»»,»Politik« und »Gesetz« (http://www.dubnow.de/forschung/profil/). Die ausgeschriebene Stelle ist im Forschungsressort "Wissen" angesiedelt.

Die Teilzeitstelle (65 %) wird mit der Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet und ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Aussicht auf Verlängerung vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel des öffentlichen Zuwendungsgebers.


Zu den Aufgaben gehören:

- Promotion in dem genannten Aufgabenbereich

- konstruktive und engagierte Mitarbeit im Forschungsressort sowie Teilnahme am Doktorandenkolloquium des DI

- Mitarbeit bei der Vorbereitung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Teilnahme an Fachtagungen


Vorausgesetzt werden:

- hervorragend abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Geistes-, Kultur-, Rechts- oder Sozialwissenschaften

- Aufgeschlossenheit für neue interdisziplinäre Forschungsansätze

- Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit internationalen Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen

- Kenntnisse der für den Forschungsgegenstand einschlägigen Fremdsprachen

Das Simon-Dubnow-Institut legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von qualifizierten Frauen begrüßen wir daher besonders. Bei entsprechender Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/Bewerberinnen bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den nachfolgend genannten Unterlagenbis zum 05.08.2016:

- Motivationsschreiben

- tabellarischer Lebenslauf

- Hochschulabschlusszeugniss(e)

- Kopien relevanter Zeugnisse und Beurteilungen

- Projektskizze des Promotionsvorhabens im Umfang von 5-7 Seiten inkl. Literaturliste


Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e. V.

Herrn Prof. Dr. Raphael Gross

Goldschmidtstraße 28

04103 Leipzig

www.dubnow.de

Für personalrelevante Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Mandy Fitzpatrick, Tel. 0341 21735-54, E-Mail: fitzpatrick(at)dubnow.de

Aus Kostengründen können die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden. Diese werden nach 2 Monaten bzw. nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Sollten Sie die Rücksendung der Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend großen und frankierten Rückumschlag bei.

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Stipendium

Postdoc Stipendium Jüdisches Museum Berlin
Bewerbungsfrist: 31.07.2016

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, den Veranstaltungen und der pädagogischen Arbeit ist das Museum ein lebendiger Ort der Reflexion über jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Seine 2012 gegründete Akademie widmet sich aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte setzt die Akademie bislang in den Themenfeldern "Migration und Diversität" und "Jüdisch-Islamisches Forum".

Das Jüdische Museum Berlin - bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts -

sucht zum 1. Oktober 2016

einen W. Michael Blumenthal Fellow Postdoc (m/w)

Das Postdoc Fellowship-Programm richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten, die zum Zeitpunkt des Förderbeginns bereits eine Promotion oder eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation abgeschlossen haben und nun eine weitere wissenschaftliche Arbeit planen.

Der Gegenstand der Arbeit muss dem Themenfeld "Jüdisch-Islamisches Forum" zuzuordnen sein. In Betracht kommen beispielsweise Arbeiten zur Geschichte der Juden im arabisch-muslimischen Raum, zur sephardischen Geschichte und Kultur, Debatten und Dialoge zur historischen und aktuellen Situation im Nahen Osten und zu den gegenwärtigen Verhältnissen zwischen Juden und Muslimen außerhalb und innerhalb Israels sowie vergleichende religionswissenschaftliche Fragen aus jüdischer Perspektive.

Das Stipendium wird zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr gewährt. Auf Antrag kann die Stiftung Jüdisches Museum Berlin die Förderung um ein Jahr verlängern. Das Stipendium endet spätestens nach zwei Jahren.

Die Stipendienvergabe erfolgt nach Maßgabe der Richtlinie für die Vergabe von Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Stiftung Jüdisches Museum Berlin vom 19. Februar 2016 (Richtlinie).

Der Stipendiat bzw. die Stipendiatin erhält eine monatliche Grundförderung in Höhe von 1.900 Euro zuzüglich einer Forschungskostenpauschale, die sich auf 300 Euro pro Monat beläuft. Nach Maßgabe der Richtlinie kommen Zuschläge für Familie und Kinder in Betracht. Ein Rechtsanspruch auf das Stipendium besteht erst dann, wenn die Stiftung und der Stipendiat / die Stipendiatin hierüber einen Vertrag abgeschlossen haben.

Ein Stipendium darf nicht erhalten, wer für denselben Zweck eine andere Förderung aus öffentlichen oder von öffentlichen Mitteln geförderter Einrichtungen erhält oder erhalten hat.

Anforderungen

- Promotion, mindestens mit der Gesamtbewertung magna cum laude, bzw. eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation mit einer vergleichbaren Gesamtbewertung, die zum Zeitpunkt des Förderbeginns abgeschlossen wurde und die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen soll

- Anschreiben (maximal 2 Seiten), aus dem die Motivation für das Vorhaben hervorgeht, und eine Erläuterung, warum die wissenschaftliche Arbeit im o.g. Themenfeld einen wichtigen Beitrag für die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museum Berlin leisten kann

- Ein Exposé (maximal 5 Seiten) zum geplanten Forschungsvorhaben mit korrespondierendem Zeitplan

- Weitere Unterlagen (Promotionszeugnis, Hochschulabschluss, ggf. Referenzen, Lebenslauf und eine Liste wissenschaftlicher Publikationen etc.)

Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind schriftlich mit vollständigen Unterlagen, gern auch in elektronischer Form, bis zum 31. Juli 2016 zu richten an (es gilt das Datum des Eingangs, bei postalischer Übermittlung gilt das Datum des Poststempels):

Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Herr Jakim Amstelveen,

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin,

E-Mail: j.amstelveen@jmberlin.de.

Nähere Auskünfte zum Ausschreibungsverfahren erteilt Ihnen gern Herr Jakim Amstelveen unter der Rufnummer 030-25993-521

E-Mail: j.amstelveen@jmberlin.de.
 

English Version

The Jewish Museum Berlin numbers among the foremost European museums since its opening in 2001. The museum´s exhibitions, collections, events and educational programs mark it as the major institution for the presentation of and reflection on the history and culture of Jews in Germany. The Academy of the museum was founded in 2012 and is dedicated to current social and political issues. The primary thematic focus of the Academy´s program is devoted to "Migration and Diversity" and a "Jewish-Islamic Forum."

The Jewish Museum Berlin

- a foundation regulated by public law -

is accepting applications for

a W. Michael Blumenthal Postdoc (m/f)

from October 1, 2016

The postdoctoral fellowship program is aimed at candidates who will have completed their doctorate or an equivalent academic qualification by the time the scholarship begins and who are planning further academic research.

The candidate´s subject area should fall within the framework of the "Jewish-Islamic Forum", which includes the history of Jews in the Arab-Muslim world, Sephardic history and culture, debates and dialogs on the historical and current situation in the Middle East and on current relations between Jews and Muslims both within and outside Israel, as well as questions addressing comparative religion from a Jewish perspective.

The scholarship will initially be granted for the period of one year, with the possibility of a maximal extension for one further year. The scholarship will be awarded in accordance with the "Richtlinie für die Vergabe von Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Stiftung Jüdisches Museum Berlin" (Directive for the granting of academic scholarships by the Jewish Museum Berlin Foundation) from February 19, 2016

The scholarship holder will receive a basic monthly stipend of 1900 Euros plus a research expense allowance of 300 Euros per month. The directive stipulates that supplements for family and children shall be provided where appropriate. A legal claim to the scholarship only exists when the Foundation and the scholarship recipient have entered into a contractual agreement. Scholarships may not be granted to applicants who are receiving or have received public funds or are sponsored by institutions subsidized by public funds for the same purpose. Requirements

- Doctorate with a minimum overall evaluation of magna cum laude or an equivalent academic qualification with a similar evaluation, completed by the beginning of the scholarship period and dating back no more than two years

- Cover letter (maximum 2 pages) explaining the motivation for the project and how this proposed project can offer an important contribution to the Academy of the Jewish Museum Berlin

- Synopsis (maximum 5 pages) of the proposed research project with a corresponding time schedule

- Supporting documents (doctoral certificate, college degree, references where applicable, résumé, and a list of academic publications etc.)

The Jewish Museum Berlin Foundation ensures the equality of women and men in accordance with the German Equal Opportunities Act.

Disabled applicants will be given preferential treatment if qualifications and personal suitability are equal.

Applications and along with all required additional documents, must be sent by post or in electronic form by July 31, 2016 (date of the postal stamp for applications sent by post) to:

Jewish Museum Berlin Foundation

Herr Jakim Amstelveen

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Email: j.amstelveen@jmberlin.de

Please note that all submitted application documents will not be returned. We thus request that only reproductions be sent, without an application folder. The documents will be kept for two months following the end of the application procedure and thereafter destroyed.

For further information on the application procedure, please contact Mr. Jakim Amstelveen at +49- (0)30- 25993 521 or by email at j.amstelveen@jmberlin.de

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Ankündigungen


Pressemitteilung: Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen ermöglichen Forschungsaufenthalte im Ausland (Bonn, den 5. Juli 2016)

Die Max Weber Stiftung (MWS) vergibt mit Unterstützung der Peters-Beer-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in diesem Jahr wieder die Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen. Mit ihrer Hilfe können ab 2017 international orientierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihren Auslandsaufenthalt finanzieren. Bewerbungsfrist ist der 10. Oktober 2016.

Insgesamt drei Monate können herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in mindestens zwei und maximal drei Gastländern und Regionen der Institute und Außenstellen der Max Weber Stiftung Recherchen für ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben anstellen. Die Max Weber Stiftung und die Peters-Beer-Stiftung fördern mit der Vergabe der Reisebeihilfen jährlich länderübergreifende Forschungsarbeiten, die den Geisteswissenschaften neue und originelle Impulse verleihen und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.

Reisebeihilfen können beantragt werden für folgende Länder: Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Polen, Russland, Senegal, die Türkei sowie die USA. Die Förderung umfasst die Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise sowie Tagessätze in Form von Pauschalen, deren Höhe je nach Zielland variiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.maxweberstiftung.de/foerderung/gerald-d-feldman-reisebeihilfen.html.

Die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie Forschungsgruppen und Büros. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht.

Weitere Informationen und Kontakt:

Hanna Pletziger

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung

Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Rheinallee 6, 53173 Bonn

Tel.: +49 (0)228 377 86 38

E-Mail: pletziger@maxweberstiftung.de

www.maxweberstiftung.de

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Serenissima and Ashkenaz. The Venetian Ghetto in European History and Culture. International Conference, 04.12. - 07.12.2016, Venice

We will explore the relationship between the Ghetto and the city of Venice and other locations of the Jewish diaspora. Rites and rabbinic institutions will be discussed as well as intellectual influences and cultural transfer.

The focus is set on the Ghetto and its main personalities from the fifteenth to the seventeenth centuries, with particular attention to the influence they exerted on Jewish culture across Europe, and, above all, on the Berlin Haskalah.

Several scholars have argued that the Italian and Berlin Haskalah not only show general similarities, but even a veritable cause-and-effect relationship may be found between them. In fact, it is safe to say that many early maskilim have followed in the footsteps of Jewish Italian intellectuals coming from the Venetian Ghetto, such as: Simone Luzzatto - Rabbi and philosopher-, Leon Modena -author of an account of Jewish customs and rituals (´Historia de´ riti hebraici´, 1637)-, and many others.

This conference is the final celebration at the end of a year of numerous activities that marked the 500 years existence of the Ghetto. A variety of research institutions join forces in a collaborative concluding commemoration. The initiators are the Associations for Jewish Studies and of Judaic Scholars in Germany together with the Abraham Geiger College and the School of Jewish Theology at the University of Potsdam, thereby representing diverse perspectives on the Jewish life. In this endeavour we are united with the Centre for Jewish Studies Berlin-Brandenburg and cherish our cooperation in this important celebration. We thank our magnificent local partners for their extraordinary contribution on this occasion, especially the Università Ca´Foscari di Venezia and the Centro Tedesco di Studi Veneziani.

Speakers

Rafael Arnold

On the Relation between Leon Modena and Abraham Geiger

Giulio Busi

The Ghetto of Venice and the Qabbalah

Bernard Cooperman

Venice and Other Ghettos: The Purpose and Impact of Spatial Segregation Policy

Cristiana Facchini

Crossing the Borders. The Story of Sara between Memory and Space

Jonathan Karp

Ghetto Economics and Jewish Emancipation

Alexander von Kienlin / Ulrich Knufinke

The Venetian Synagogues and their Architectonic Impact History

David Malkiel

Gentile Wine in Renaissance Venice

Asher Salah

An Unknown Figure of Venetian Haskalah: Marco Navarra and his ´Lettere Orientali´

Emile Schrijver

Italian influences on Ashkenazic Book Production since the Invention of Printing

Giuseppe Veltri

Why Venice

Gadi Luzzatto Voghera

The Venetian Ghetto in the XIX and XX centuries


Registration and further information: http://serenissima.online/


Reisekostenzuschuss

Wir freuen uns sehr, dass wir für zwei Personen des Verbandes, die an einer Teilnahme interessiert sind, einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300 € zur Verfügung stellen können, der von der Internationalen Martin-Buber-Stiftung zur Verfügung gestellt wird. Bevorzugt sollten es Personen sein, die dem wissenschaftlichen Nachwuchs angehören und einschlägige Forschungsinteressen haben.

Wer sich darum bewerben möchte, wird gebeten, bis Freitag, den 22.7.2016 einen formlosen Antrag mit einem einseitigen Motivationsschreiben an meine E-Mail-Adresse (giuseppe.veltri@uni-hamburg.de) zu schicken.

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XIX. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland, 12.09. - 14.09.2016, Düsseldorf

veranstaltet von dem Lehrstuhl für Jiddistik, Universität Trier und dem Lehrstuhl für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Haus der Universität / Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf


Montag, 12. September

Haus der Universität, Schadowplatz 14

Ab 12:30 Uhr Anmeldung

13:45-14:00 Begrüßung

Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Prorektorin für Internationales, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

14:00-15:30

Marianne Windsperger, Universität Wien

Buchgeschichten in der jiddischen Literatur (D)

Yael Levi, Hebrew University Jerusalem

Yidishe prese in di fareynikte shtotn, 1913-1918: Yidish, hebreish un english (J)

Marina Shcherbakova, Universität Heidelberg

Jiddischkeit in der Ausstellung des Mendele-Mojcher-Sforim Ersten Ukrainischen Museums der jüdischen Kultur (D)

16:00-17:00

Iveta Leitane, Universität Bonn

Hermann Cohen in philosophischer Essayistik auf Jiddisch (D)

Lilian Türk, Universität Hamburg

Jiddisch als Sprache religionsphilosophischer Schriften (D)

17:00-17:30

Ausstellungseröffnung

Serge Stommels & Albert Lemmens, Nijmegen

Ryback - Grafiken

19:30

Rafi Goldwaser, LufTeater, Strasbourg

Ayznbangeshikhtes. Monologn (Vorstellung auf Jiddisch, Übersetzung wird im Hintergrund projiziert)

Einführung: Efrat Gal-Ed, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf


Dienstag, 13. September

Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek

9:30-11:00

Malin Drees, Ruhr-Universität Bochum

Erinnerungskultur und Repressionserfahrung. Jüdisch-christlicher Dialog im Rhein-Donau-Zyklus des Mayse-bukh, Basel 1602 (D)

Evi Michels, Karlsruhe

Jiddische Toledot Yeshu-Handschriften aus Amsterdam (D)

Oren Roman, Haifa University

Yudisher shtam un di hebreishe Akeyde-slikhes (J)

11:30-13:00

Aya Elyada, Hebrew University Jerusalem

Die Übertragung jiddischer Volkssagen im Deutschland des 19. Jahrhunderts: Der Fall Abraham M. Tendlaus (D)

Daria Vakhrushova, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Iberkalitshn, iberdikhtn, ibershafn: Übersetzung ins Jiddische zwischen 1900 und 1930 (D)

Kees van Hage, Amsterdam

"Hodl un di nodl": eine Fabel von Elieser Steinbarg und ihre Übersetzung (D)

14:30-16:00

Alina Molisak, Universität Warschau

Polnisch-jüdische Kontakträume im Großstadtraum (D)

Sabrina Worch, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

"... alles auf Sand gebaut" - Zur Darstellung Lódzs in Israel J. Singers Di brider Ashkenazi (D)

Magdalena Gebeßler, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

Israel Joshua Singers Di brider Ashkenazi und Maria Dobrowskas Noce i dnie. Ein Vergleich zweier Familienromane (D)

16:30-17:30

Szonja Ráhel Komoróczy, Eötvös Lórand Universität, Budapest

Yidisher teater in Transilvanie (J)

Corina Petrescu, University of Mississippi

Das Jüdische Staatstheater Bukarest im Blickwinkel der Securitate in den 1970er Jahren (D)

18:30 gemeinsames Abendessen


Mittwoch, 14. September

Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek

9:30-11:00

Simon Neuberg, Universität Trier

Der verter-oytser fun Kav-hajo�er (J)

Heike Tröger, Universität Rostock

Jiddisches im handschriftlichen Nachlass von Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815) (D)

Lenka Uliná, Palacký-Universität Olomouc

Judendeutsch in Böhmen und Mähren: Texte und Inschriften in Judendeutsch aus den Sammlungen des Jüdischen Museums in Prag (D)

11:30-13:00

Ohad Kohn, Tel Aviv University

Eine deutsch-jiddische mayse: Der Einfluss des Jiddischen auf die poetische Sprache Paul Celans (D)

Pawel Mecner, Universität Stettin

Die satzfinale Subjektposition im Jiddischen. Versuch einer Systematisierung (D)

Lea Schäfer, Philipps-Universität Marburg

Laienurteile zum Jiddischen (D)

14:00-15:00

Beruriah Wiegand, University of Oxford

"Farvos di gendz hobn geshrign" - Bashevises verk tsvishn mistitsizm un skeptitsizm (J)

Anna Rozenfeld, Universität Warschau

Der koyekh fun yidishn vort un lid. Diana Blumenfeld un Yonas Turkov (J)

15:30-16:30

Bart Wallet, Vrije Universiteit Amsterdam

Lukhyes: jiddische Taschenkalender aus den Niederlanden I (D)

Marion Aproot, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Lukhyes: jiddische Taschenkalender aus den Niederlanden II (D)

Anmeldungen:

jiddisch@uni-duesseldorf.de

Tel.: 0211/81-13228

Teilnahmegebühr 20€, auf dem Symposium zu entrichten

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Call for papers

Kongress "Synagoge and Museum", 21.11. - 23.11.2016, TU Braunschweig
Einsendeschluss: 29.07.2016

Seit der Antike und besonders seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 u.Z. sind Synagogen die zentralen Versammlungsorte jüdischer Gemeinschaften. Sie sind komplexe, vieldeutige Objekte von großer Aussagekraft für die religiösen, sozialen, ökonomischen und künstlerischen Entwicklungen der jüdischen Kultur und reflektieren zugleich deren Wechselwirkungen mit den umgebenden Kulturen. Seit dem Holocaust erlangten die historischen Synagogen zudem eine große Bedeutung als Kristallisationspunkte der Erinnerungskultur. Doch nicht erst seit dem Ende des Holocausts besteht ein kunst-, architektur- und allgemein kulturhistorisches Interesse an Synagogen und ihren Ausstattungen als Ausdruck der materiellen Kultur(en) des Judentums. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts setzte mit der Etablierung einer "jüdischen Volkskunde" die Dokumentation und museale Sammlung von Synagogen ein. Objekte der jüdischen religiösen und kulturellen Praxis wurden in Judaika-Sammlungen ebenso "musealisiert" wie ganze Synagogenausstattungen und manchmal sogar Teile ihrer Architektur.

Nach 1945 setzte sich die Beschäftigung mit Synagogen als kulturhistorische Exponate fort. Neben ihren Ausstattungsstücken kamen die jetzt "leeren" Bauwerke in den Fokus. Das historische Synagogengebäude wurde zum Museum erklärt, seine Substanz zum Exponat und zum Beleg unterschiedlichster Interpretationsmuster jüdischer Kultur und Geschichte. Die Rekonstruktion zerstörter Synagogen generiert eine weitere Gruppe von musealen Objekten.

Der Kongress widmet sich der ganzen Breite der Thematik sowohl mit theoretisch-historischen Reflexionen wie mit Untersuchungen von Fallbeispielen historischer und aktueller Praktiken musealer Dokumentation, Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Synagogen und ihren Ausstattungen. Angesprochen sind daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus den Feldern Kunst- und Architekturgeschichte, Museologie, Kulturwissenschaft, jüdische Studien und Judaistik, sowie aus Museen, Denkmalpflege und Restaurierung.

Mit diesem internationalen Call for Papers für 15minütige Vorträge und Posters für eine Posterpräsentation bietet der Kongress ausdrücklich auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Museen, Sammlungen und Initiativen ein Forum zur Vorstellung ihrer Projekte und Institutionen. Die Mitglieder des Academic Boards entscheiden mit den Organisatoren über die Annahme für einen Vortrag bzw. eine Posterpräsentation. Eine zeitnahe Publikation wesentlicher Ergebnisse der Tagung (Papers und ggf. Posters) soll 2017 in der Schriftenreihe der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa erfolgen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Ob und in welcher Höhe Reise- und Übernachtungskosten übernommen werden können, hängt von der Bewilligung entsprechender Förderanträge ab.

Der Kongress wird gemeinsam von der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (Braunschweig/ Jerusalem) und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, in Zusammenarbeit mit dem Braunschweigischen Landesmuseum, Braunschweig, und dem Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. organisiert. Papers

Papers

Bitte senden Sie ein Abstract (max. 1500 Zeichen) für einen 15minütigen Vortrag und einen Kurz-CV (max. 500 Zeichen) in englischer Sprache bis zum 29. Juli 2016 an u.knufinke@gmx.de

Bitte senden Sie ein Poster (als PDF-Datei, max. 5MB) für die Teilnahme an der Posterpräsentation bis zum 30. September 2016 an u.knufinke@gmx.de

Kontakt

Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa

Technische Universität Braunschweig

Pockelsstraße 4

38106 Braunschweig

Tel.: 0531 3912526

E-Mail: u.knufinke@gmx.de oder k.kessler@tu-bs.de

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Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen (1790-1820), 17.05. - 20.05.2017, Halle
Einsendeschluss: 01.08.2016

Tagungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Historisches Waisenhaus

Mit dieser Tagung unter dem Titel Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen, 1790-1820 wird die Frage nach dem Verhältnis von Romantik und Religionen unter Berücksichtigung wissenschaftsgeschichtlicher Entwicklungen, der Künste und gesellschaftlich-sozialer Begegnungen im konfessionell differenten Alten Reich neu gestellt. Im Vordergrund stehen dabei nicht Rekonstruktionen romantischer Entwürfe, Projektionen und Konzeptionen von Religiosität, sondern konkret Formen, Foren und Funktionen der Auseinandersetzung und Begegnung mit den Religionen.

Dabei werden die Religionen (auch die den Romantikern "eigenen") nicht isoliert nebeneinandergestellt. Die Tagung will nicht "Romantik und Religion x" verhandeln, sondern sich insgesamt mit der Wirkmächtigkeit (agency) auseinandersetzen, die aus den vielfältigen Begegnungsformen der Religionen mit der Romantik (und vice versa) erwuchs. Religion soll demnach nicht als Wissensform, als Objekt und Gegenüber betrachtet werden, sondern als der Romantik inhärent. Gezeigt werden soll, wie Religionen sowohl durch die Romantik bestimmt, erfunden, geprägt und definiert wurden/werden, als auch wie umgekehrt die Religionen Gestalt und Gehalt dessen bestimmen und prägen, was romantisch genannt wurde/wird. Für die Tagung sind daher sowohl die romantischen und religiösen Außen- als auch Innenperspektiven von Belang. Thematisiert werden sowohl Texte bzw. Zeugnisse über Religion als auch Religiöses.

Die Themencluster der Tagung sind wie folgt strukturiert:

Das Gesuchte. Dazu zählen Wahrheit, Wahrheitsanspruch, das Göttliche oder das Exotische. Auf welcher Basis wird gesucht? Z.B. auf neuer konkurrenzieller, koexistenter Grundlage, nicht mehr zum Behufe der Abwehr von Atheismus, sondern zum Gewinn von Erkenntnisfähigkeit. Mithin also die Veränderung des Suchhorizontes in der Romantik.

Vom Finden. In diesen Kontext gehören Quellenstudien, Offenbarungsquellen, aber auch Reiseberichte, Egodokumente, religiöse Texte, deren Übersetzungen, Editionen, Kommentare etc.

Findeorte. Hierzu gehören Institutionen wie z.B. Universitäten, Archive, Bibliotheken, Seminare, Salons, Verlage usw., die sich mit differenten Traditionen auseinandersetzten, Texte übersetzten, studierten und lehrten, also als klassische Multiplikatoren wirkten, dabei jedoch gleichzeitig durch ihre Aktivitäten wieder in das Religiöse zurückwirkten.

Erfinden. Dazu gehören z.B. das neue Einschreiben von gefundenen differenten Traditionen als Religion oder auch die Erfindung der Volksfrömmigkeit. Ebenso die Entdeckung und Definition von diversen Phänomenen als Naturreligionen(en), Kunstreligionen, Religiöses als Evidenzphänomen und die Grenzen des Empirischen (z.B. Fluidaltheorie), Älteste Kulturreligionen, Wissenschaftlichkeit beanspruchende oder überbieten wollende Religionen, Epiphanien, Visionen, Somnambulismus, Messianismus, Kabbala, Charisma, Autorität und Führerschaft etc. Verbinden. Das Thema Geist und Materie ist hierbei von besonderer Bedeutung: Was wird er- bzw. gefunden als Element, das beides verbindet? Die selbstverständliche Verbindung des Unvereinbaren: Religionen und Wissenschaft (Ablösung, Wissenschaft als Religion, Religionswissenschaft, spiritualistische Philosophie). In diesen Themenkomplex gehört auch die Genese neuer Disziplinen aus der Begegnung von Romantik und Religion (das Beispiel Indologie) oder auch allgemein der Einfluss von Romantik und Religion auf die Wissenschaft (und umgekehrt), z.B. in (den heute so benannten Fächern) Physik und Chemie, Botanik, Naturphilosophie, Geographie und Geologie.

Zeitliche Ausrichtung: ca. 1790-1820 (mit Vorgeschichte/n und Ausblick)

Kosten für Reise und Unterkunft werden übernommen.

Bitte reichen Sie ihren Titelvorschlag nebst Abstract von ca. 200 Wörtern bis zum 1. August 2016 bei diana.matut@judaistik.uni-halle.de ein.

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POLIN Research Workshops 2017


Deadline: 30.09.2016

We invite individuals and institutions to propose three-day research workshops to be held at POLIN Museum on topics related to the history and culture of Polish Jews, including new perspectives on public history, museums, and cultural memory. We especially encourage interdisciplinary and comparative approaches.

GEOP covers half of the costs of organization (travel, accommodation, and meals). We also offer venues and organizational support before and during the workshops. We will support up to four workshops a year.

Please note that topics dealing with periods prior to the Holocaust are strongly encouraged.

Preference will be given to workshops that lead to an outcome, for example:

- Publication (articles, special issue of a journal, online publication, book)

- Conference

- Course or curriculum in Polish-Jewish studies

- Exhibition or related public history project at POLIN Museum and/or elsewhere in cooperation with POLIN Museum

- We encourage proposals on the legacy of Ludwik Zamenhof on the 100th anniversary of his death.

Proposals for workshops should contain:

- Short biography of the workshop facilitator

- Workshop topic and its contribution to the field (up to 2000 words)

- Suggested workshop dates and description of each day of the workshop

- Proposed workshop participants (up to 20, with at least 5 confirmed, we are kindly asking to include international participants),

- List of institutional partner(s) and their contribution (at least one Polish partner in addition to POLIN Museum is required)

- Deadline for applications for 2017 workshops: September 30, 2016.

Decisions will be announced by October 20, 2016.

Submit proposals to: GEOP@polin.pl

For more information, email: GEOP@polin.pl

http://www.polin.pl/en/research-collections-research-global-education-outreach-program/call-for-applications-research-workshops

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Nachwuchsworkshop "Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems?", 07.12. - 08.12.2016, Frankfurt am Main

Einsendeschluss: 24.07.2016

Tagungsort: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Organisiert von Rebekka Denz (Vereinigung für Jüdische Studien e. V.) und Tilmann Gempp-Friedrich (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Eine Kooperation der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und der Vereinigung für Jüdische Studien e. V.

Die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und die Vereinigung für Jüdische Studien e. V. veranstalten vom 7. bis 8. Dezember 2016 den Nachwuchsworkshop mit der Fragestellung "Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems?".

Shulamit Volkovs Ausführungen über das "jüdische Projekt der Moderne" folgend "[waren] [a]m Ende des 19. Jahrhunderts [-] die meisten Juden in Deutschland sicher nicht mehr Teil der alten jüdischen Welt; aber sie waren auch nicht so völlig mit ihrer neuen Umgebung verschmolzen, wie sie oft glauben wollten. Die meisten von ihnen lebten in einer dritten Sphäre, die sich während des Jahrhunderts langsam entwickelte. Sie lebten in ihrem eigenen deutsch-jüdischen Kultursystem." (Shulamit Volkov: Die Erfindung einer Tradition, in: Das jüdische Projekt der Moderne, München 2001, S. 118-137, hier: S. 123). Diese Idee wurde spätestens von Michael Brenner in die "Jüdische Kultur in der Weimarer Republik" erstmals anschaulich ausdekliniert.

Der geplante Workshop knüpft an diesen Forschungen an. Er setzt beim Ineinandergreifen von Rückgriff auf jüdische Tradition bei gleichzeitiger Neuschaffung eines weit gefächerten deutsch-jüdischen Kulturnetzes innerhalb einer modernen säkularen Umgebung an. Im Mittelpunkt soll der von 1893 bis 1938 bestehende "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" (C. V.) stehen, der sich zu der größten deutsch-jüdischen Organisation seiner Zeit entwickelte. Der C. V. befand sich in dem eben formulierten Spannungsfeld von Rückgriff und Neuschaffung. Auch lassen sich seine Selbstverortung und Tätigkeit mit diesen Begrifflichkeiten näher bestimmen und seine Ideologie besser fassen. Die Veranstaltung setzt an der These an, dass sich der Verein als ein zentrales Element des deutsch-jüdischen Kultursystems von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert bis kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges verstehen lässt und sich auch selbst so verstand. Denn schon bald nach der Gründung als reiner Abwehrverein wurde deutlich, dass der C. V. Teil des aufkommenden jüdischen Kulturlebens (Gründung von jüdischen Bibliotheken, Lehrhäusern und Geschichtsvereinen, vom Jüdischen Frauenbund, von jüdischen Sportvereinen und vielem mehr) um die Jahrhundertwende war. Und spätestens 1918 machte das Paul Rieger mit seinem Ausspruch: "Der C. V. ist nicht nur eine Abwehrvereinigung, er ist ein Kulturverband." explizit.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen die Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses ebenso wie der fachliche Austausch und damit die Vernetzung untereinander. Die Veranstaltung richtet sich an Junior Scholars, die sich mit Aspekten des deutsch-jüdischen Kultursystems beschäftigen und die in ihre Forschung die Geschichte des Centralvereins einbeziehen. Es werden aber auch ausdrücklich jene Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs um Bewerbung gebeten, in deren Forschungsprojekt der Centralverein nicht im Vordergrund steht, die aber für ihren Präsentationsvorschlag Berührungspunkte mit dem Centralverein eigens in den Blick nehmen wollen. Möglich sind beispielsweise Vorträge, welche

- die Fragestellung des Workshops - Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems? - dezidiert in den Fokus rücken;

- die Geschichte des Centralvereins näher beleuchten;

- organisationshistorische, strukturelle oder thematische Aspekte des Centralvereins im Vergleich mit anderen (jüdischen) Organisationen im nationalen und internationalen Kontext untersuchen;

- auf Quellen aus dem Presse- und Publikationswesens des Centralvereins beruhen;

- die Biographie einer im Centralverein aktiven Person in den Blick nehmen.

Wir laden alle Interessenten und Interessentinnen dazu ein, bis zum 24. Juli 2016 Themenvorschläge für eine Kurzpräsentation einzureichen. Pro Vortrag sind 15 Minuten individuelle Präsentationszeit vorgesehen, auf die jeweils eine offene Diskussion im Plenum (15 Minuten) folgt. Bei Interesse senden Sie bitte an die unten angegebene Kontaktadresse ein Exposé des Vortrags (max. 400 Wörter) und einen tabellarischen Lebenslauf (max. 2 Seiten).

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

Vorbehaltlich der Finanzierungszusage können Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden, sollte die Heimatinstitution dafür keine Mittel zur Verfügung stellen.

Ihre Bewerbungsunterlagen und Anfragen richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: centralverein@gmail.com.

Infos und englische Version unter https://www.uni-frankfurt.de/62130032/Buber_CfP_Workshop-C_-V_-2016_12.pdf

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