1-2-2016

VJD Newsletter
(1-2-2016)

 

 

Stipendien

Bursary for the Leo Baeck Institute MA in European Jewish History

Deadline: 22.03.15

An upper second class honours undergraduate degree or higher in History (or overseas equivalent). Mature students from other academic backgrounds are encouraged to apply.

Please visit this website to download an application form.

Please ensure you submit a statement of purpose as requested on the application form. This should be 500 � 750 words in length. Please address the following:

Why do you want to study the Leo Baeck Institute MA in European Jewish History programme at Queen Mary?

How do you think the MA will assist you in your future ambitions?

Please identify any relevant experience which has prepared you for this programme.

2016/17 Home/EU Fee: £7,950

2016/17 Overseas Fee: £14,400

Bursary for the Leo Baeck Institute MA in European Jewish History

The Leo Baeck Institute in conjunction with the School of History, Queen Mary, University of London is offering two bursaries tenable for the academic year 2016/2017 for students taking the Leo Baeck Institute MA in European Jewish History. The bursary of £4,000 will cover a substantial part of the fee for the Home/EU rate (the rate for 2016/2017 is £7,950) as well as the overseas rate (the rate for 2016/2017 is £14,400). Candidates should normally have attained or expect to attain a first class degree or equivalent in history or a related humanities subject.

For more information please refer to the link below.

Funding Opportunities 2016-17 � MA in European Jewish History

Deadline for receipt of applications for bursaries: 22nd March 2016

Further information links:

http://www.history.qmul.ac.uk

http://jewishstudies.history.qmul.ac.uk

http://www.history.qmul.ac.uk/postgraduate/taught-programmes/scholarships-and-funding

Contact

Dr Daniel Wildmann

Director Leo Baeck Institute London / Senior Lecturer School of History, Queen Mary, University of London

email: info@leobaeck.co.uk

Tel.: +44 (0)20 7882 5690

Ms Kat Kemp

Postgraduate Taught and Research Programmes Support Manager

email: k.kemp@qmul.ac.uk

Phone: +44 (0)20 7882 8352

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Calls for Papers


Objekt und Schrift, Erste Arbeitstagung des Netzwerks jüdische Sachkultur, Braunschweig/ Hannover, 13. - 15. April 2016
 

Einsendeschluss: 07.03.2016

Das Themenfeld "jüdische Sachkultur" rückt in Forschung, Lehre und Vermittlung zunehmend ins Zentrum des Interesses. Mit dem Aufbau eines Netzwerks aus Hochschulen, Sammlungen und anderen Institutionen verknüpft sich die Erwartung, durch interdisziplinären und internationalen Austausch Methoden und Ziele zu diskutieren sowie neue Projekte und Kooperationen zu initiieren. Daher laden wir Sie herzlich ein, sich an der ersten öffentlichen Arbeitstagung des Netzwerks jüdische Sachkultur zu beteiligen, die vom 13. bis 15. April 2016 an der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa an der Technischen Universität Braunschweig und am Europäischen Zentrum für jüdische Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover stattfinden wird. Die Spezifika der materiellen Kultur(en) des Jüdischen, die sie von anderen Feldern der Sachkultur unterscheiden, werden sich unter anderem in einem besonderen Verhältnis zur schriftlichen Kultur widerspiegeln. Das "Objekt" - vom Torazeiger, Grabstein oder Sederteller bis zum Synagogengebäude oder zur jüdischen Siedlung - und die "Schrift" - materiell als Inschrift am Objekt, aber auch als sprachlicher, immaterieller Verweiszusammenhang - stehen daher im Fokus der Arbeitstagung, die sich als offenes Diskussionsforum neuer methodischer Ansätze, laufender Projekte und zukünftiger Vorhaben versteht.

Bitte übermitteln Sie uns einen Themenvorschlag (max. 400 Wörter) für ein 15minütiges Referat sowie einen knappen Lebenslauf (max. 200 Wörter) bis zum 7. März 2016 via E-Mail: synagogen@tu-bs.de. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Poster einzureichen. Einladungen und Programm werden am 15. März versandt.

Die Arbeitstagung findet am 13. und 14. April 2016 an der TU Braunschweig statt und endet am 15. April im Europäischen Zentrum für jüdische Musik in Hannover. Von Braunschweig nach Hannover besteht am 15. April morgens ein Shuttleservice (keine Rückfahrt). Kosten für Reise, Übernachtung und Verpflegung können leider nicht übernommen werden.

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Konferenz zur historisch informierten Aufführungspraxis jiddischer Musik, 19.- 22. Juli 2016, Weimar
Einsendeschluss: 01.03.16

"Musiker*innen, die sich - in welchem Maß auch immer - auf historische Aufführungspraxis berufen, sollten ihre Aufmerksamkeit auf die wissenschaftliche Forschung richten, egal, ob sie diese Erkenntnisse letztendlich nutzen oder nicht. [...] Während Fragen der Aufführungspraxis und des technischen Trainings das tägliche Brot der Musiker*innen sein sollten, dürfen fundamentale Fragen, die Zukunft unserer Forschung und unseres Musizierens betreffend, nicht ignoriert werden. [...]" (Trevor Pinnock: "Reflections of a ´Pioneer´," in Early Music XVI/1 (2013): 21)

Trevor Pinnock, einer der Pioniere der historischen Aufführungspraxis, schrieb diese Sätze im Jahr 2013. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Jahrhunderte seit der Wiederentdeckung der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock vergangen. In Hinsicht auf Forschung und Aufführungspraxis hatte sich, in zuvor nie dagewesenem Maße, eine professionelle Szene entwickelt, die sowohl aus Wissenschaftler*innen, als auch aus Musiker*innen bestand.

Jiddische Musikkulturen sind seit den 1970er Jahren in den USA und Europa ebenfalls enthusiastisch wiederbelebt worden, jedoch mit dem grundlegenden Unterschied, dass die Musikwissenschaft - mit wenigen Ausnahmen - weder darauf vorbereitet war, noch großen Enthusiasmus erkennen ließ, diese Bewegung zu unterstützen. Daher wurde es für die meisten Musiker*innen zur Notwendigkeit, auch Musikethnolog*innen zu sein. Sie fanden und studierten Aufnahmen und Sammlungen, leisteten musikethnologische Feldarbeit und gaben ihr Wissen mündlich, also in der traditionellen Unterrichtsmethode, an Student*innen und Kolleg*innen weiter.

Heute, 40 Jahre später, in einer (noch näher zu diskutierenden) Post-Revival-Ära, stellt sich die Frage, ob Pinocks Aussage auch auf die heutigen Klezmorim und Jiddisch-Sänger zutrifft. Ist für die Musiker*innen der heutigen Generation die Musizier- und Aufführungspraxis wirklich das tägliche Brot? Oder, weitergehend gefragt: Wäre es ihnen überhaupt möglich, sich damit zu beschäftigen?

Daher lädt diese Konferenz Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Bibliothekar*innen und Archivmitarbeiter*innen gleichermaßen ein, Abstracts zu folgenden Themenbereichen einzusenden:

· Quellen der historischen Aufführungspraxis: Sammlungen, Zugänglichkeit von Materialien und deren Edition, strukturelle Unterstützung

· Welche Musik wurde/wird im Revival gespielt? Stil, Stilperioden, geografische und andere Zuordnungen sowie ästhetische Kriterien

· Analyse des Instrumentalmusik-, Lied- und Tanz-Repertoires.

· Analyse der Aufführungspraxis: Verzierungen, Mikro-Improvisation, Stilistik der Instrumentalmusik, des jiddischen Liedes und des jiddischen Tanzes.

· Analyse von Instrumental- und Gesangstechnik

· Vorschläge für die Standardisierung der Musiknotation jiddischer Verzierungstechniken

· Beziehungen zwischen jiddischer und anderer zeitgenössischer Aufführungspraxis (z. B. Theatermusik, Volksmusik, Popmusik, chassidische und (para-)liturgische Musik, Jazz, urbane und ländliche Musik, genderspezifische Musik etc.)

· Analyse der musikalischen Kontinuität zwischen Aschkenas I und Aschkenas II

· Institutionalisierung und Ausbildung: kritische Reflektion

Das Augenmerk der Konferenz liegt auf jiddischer Musik in ihrer historischen und geografischen Bandbreite, von den Anfängen im Mittelalter bis hin zu ihren europäischen und weltweiten Ausprägungen des 21. Jahrhunderts.

Im Nachgang zur Konferenz wird ein Handbuch �Jiddische Musik � Historische Aufführungspraxis� (Arbeitstitel) erscheinen. Alle Konferenzteilnehmer*innen sind verpflichtet, der Veröffentlichung ihrer Beiträge zuzustimmen. Hierbei bieten wir verschiedene Möglichkeiten und Formate an: a) ein Essay b) eine Transkription des Vortrages. Alle Vorträge werden aufgenommen.

Stipendien: Während der Konferenz wird Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung gestellt. Wir bieten finanzielle Unterstützung der Reisekosten und geringfügige Kompensation für Konferenzteilnehmer an, die keine Unterstützung von Universitäten oder anderen Institutionen erhalten können. Bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich, sobald Ihr Vortrag angenommen wurde. Bitte senden Sie ein Abstract in der Länge von maximal 200 Wörtern bis zum 01.03.2016 an Diana Matut:diana.matut@judaistik.uni-halle.de

Die Darbietung von Live-Musik zur Illustrierung der Vorträge ist höchst willkommen! Ein interessantes und abwechslungsreiches Abendprogramm ist in Planung.

Wir freuen uns darauf, Sie in Weimar begrüßen zu dürfen!

Diana Matut, Andreas Schmitges, Alan Bern

Bei weiteren Fragen konsultieren Sie bitte www.yiddishsummer.eu oder die Organisatoren der Konferenz Diana Matut (diana.matut@judaistik.uni-halle.de) oder Andreas Schmitges (andreas.schmitges@othermusic.eu).

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Summer School in the Study of Ashkenazic Pinkassim,Brown University, 19 July to 22 July 2016, Providence (RI - USA)

Deadline: 29.02.2016

The �Pinkassim Project: Recovering the Records of European Jewry�, in conjunction with the Simon Dubnow Institute for Jewish History and Culture at Leipzig University and the Program in Judaic Studies at Brown University invite applications for a summer school of intensive workshops in the study of early modern Ashkenazic pinkassim (communal record books). The goal of the Pinkassim Project is to digitize and make available the communal records of the Ashkenazic communities of Europe. As part of our work, we want to help train a new generation of scholars with the skills to read these rich and multifaceted sources. The summer school will last for four days, during which participants will learn about the historical, textual, and linguistic context of the pinkassim. Workshop sessions will be conducted by Professor Israel Bartal (Hebrew University, Jerusalem), Professor Jay R. Berkovitz (University of Massachusetts Amherst), Professor Elisheva Carlebach (Columbia University, New York), and Professor Adam Teller (Brown University, Providence). The main aim of the school is to provide scholars and students with the knowledge they need in order to read and analyze Ashkenazic pinkassim. We will devote a great deal of the time to reading these sources in their original language. Graduate students and early career academics who have a reading knowledge of Hebrew are invited to apply. Knowledge of Yiddish and/or another European language is an advantage. The application should include a CV, a short letter of intent explaining why this knowledge is important for the student�s academic plans, and two recommendations to be sent directly by the referees. The summer school will take place at Brown University in Providence, RI (USA) from 19 July to 22 July 2016. Food and board will be provided. Subventions to help cover travel expenses may be available to those whose home institutions do not provide such support. All materials should be sent to Sabrina Walter, email: pinkassim[at]dubnow[dot]de; applications should be received by 29 February 2016 (12 pm. EST). Successful applicants will be informed of the decision by the end of March 2016.

Contact person:

Dr. Sabrina Walter

Project-coordinator The Pinkassim Project

Simon Dubnow Institute for Jewish History and Culture at Leipzig University

Goldschmidtstrasse 28

04103 Leipzig

Germany

Phone: +49 (0) 341 - 217 35 751

E-mail: pinkassim@dubnow.de

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PaRDeS. Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien: Issue 23 (2017) JewBus, Jewish Hindus & other Jewish Encounters with Far Eastern Religions

Deadline: 25.02.2016

PaRDeS, the journal of the Vereinigung für Jüdische Studien (Association of Jewish Studies), is published annually both in print and as a free (open-access) online version. The journal aims to document Judaism�s fertile and multifarious cultures as well as their relationships with their non-Jewish environments, in a broad range of scholarly disciplines. In addition, the journal intends to promote Jewish Studies within academic discourses and aims to discuss their historical and social responsibility. The upcoming PaRDeS issue will focus on the reciprocal relationships between Judaism and Far Eastern religions, will be published in cooperation with the Bar Ilan-University, Israel.

In October 1990, eight rabbis and Jewish communal leaders travelled to the Indian city of Dharamsla in order to discuss with the XIV Dalai Lama intersections and points of contact between Buddhism and Judaism. It was their intention to create and promote an inter-religious dialogue. In his bestseller, �The Jew in the Lotus� (1994), Rodger Kamenetz recorded this historical event and popularized the notion of �Je(w)Bu� (or �BuJews�), which at that point had already existed for several decades: Je(w)Bus have a Jewish background, yet, practise, for the most diverse reasons thinkable, aspects derived from Buddhist spiritualism.

An early example for this is Siegmund Feniger, known under the name Nyanaponika Mahathera, who in 1935 fled from Nazi-era Vienna to Sri Lanka and as a monk, became a leading disseminator of Buddhism. When in the 1950s and 60s Western societies underwent massive change in their perspectives on religion and spirituality, more and more young Jews became interested in Far Eastern religions. According to a survey from the 1970s, approximately one third of all American Buddhists came from Jewish backgrounds. Alongside several spiritual teachers (Thubten Chodron, Zoketsu N. Fischer, Joseph Goldstein) and bestseller authors (Jack Kornfeld, Natalie Goldberg, Sharon Salzberg), numerous individuals from the public sphere (Leonard Cohen, Goldie Hawn, Mandy Patinkin), too, publicly embraced some forms of Far Eastern spiritualism. As Sylvia Boorstein indicated by the subtitle of her book, That�s Funny, You Don�t Look Buddhist: On Being a Faithful Jew and a Passionate Buddhist, JewBus see the two parts of their identities as congenial rather than problematic.

The upcoming issue of PaRDeS will focus on Jewish interactions with Asian religions. Alongside unpublished scholarly articles dealing with the encounters and the transfer of knowledge on a historical level, those revolving around present day�s religious and cultural challenges are of particular interest.

We welcome proposals for articles (approx. 12-15 pages) and shorter essays (approx. 2-3 pages) related to the areas listed above in German or English. Please submit abstracts (approx. 250 words) to pardes2017@gmail.com by February 25, 2016 at the latest. The deadline for manuscripts, proofread and adhering to the journal�s guidelines, will be July, 15th 2016 at the latest. PaRDeS will be published in autumn 2017.

Prof. Dr. Nathanael Riemer, Universität Potsdam, Germany

Dr. Rachel Albeck-Gidron, University of Bar-Ilan, Israel

Markus Krah, Ph.D., School of Jewish Theology, Universität Potsdam

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Ankündigungen


HEBREW MANUSCRIPT STUDIES:Codicology, Palaeography, Textual History, SUMMER WORKSHOP, Oxford, 5 July 2016
Deadline: 23.03.2016

Recent years have witnessed an unprecedented interest in Hebrew manuscripts in various fields of academic Jewish studies. The development of new technologies, online accessibility of the contents of the major European Hebrew manuscript collections, and the creation of manuscript databases and programmes dedicated to the study and preservation of Jewish archives and libraries, have made the manuscripts readily available for scholarly investigation. This access to information has given a new impetus to the return to primary sources in historical research and has encouraged new editorial projects on medieval Hebrew texts. Together with this renewed dynamism of historical and textual studies, there is a growing awareness of the need to understand the material and cognitive aspects involved in manuscript production and circulation. Students and scholars need to acquire the tools to approach the handwritten medieval sources in their specificity and complexity. The Summer Workshop in Oxford provides a comprehensive and specialised programme in the fields of Hebrew codicology, palaeography, diplomatics, art history, history of the book and collections, and conservation and digital humanities as applied to Hebrew manuscripts. Several specialists will provide in-depth methodological introduction and research guidance for these fields of Hebrew manuscript studies. The workshop is organised in collaboration with the Bodleian Library, which will allow access to original manuscripts in situ for the teaching sessions. Lecturers will include Professor Malachi Beit-Arié, Professor Judith Olszowy-Schlanger and Dr. César Merchán-Hamann. Suitably qualified scholars and students are invited to apply. Space for the Workshop is limited and early application is advised. Selection of participants will be on the basis of the potential benefit to their studies from attending the Workshop.

Workshop fee: £75

Applications should reach the Centre by 23 March 2016.

Applicants will be informed on 15 April 2016 whether their application has been successful and the Workshop fee will be due for payment by 30 April 2016.

For more information contact:

Prof. Judith Olszowy-Schlanger (judith.schlanger@ephe.sorbonne.fr)

Dr. César Merchán-Hamann (cesar.merchan-hamann@bodleian.ox.ac.uk)

For any other queries contact:

Martine Smith-Huvers (registrar@ochjs.ac.uk)

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Naomi Prawer Kadar International Yiddish Summer Program, 26.06. to 21.07.2016, Tel Aviv University

The Naomi Prawer Kadar International Yiddish Summer Program is a joint project of Tel Aviv University, The Naomi Foundation, and Beth Shalom Aleichem, and is administered by the Goldreich Family Institute for Yiddish Language, Literature, and Culture.

Inspired by the quality of the students we have hosted in previous years, the continuously high enrollment for the program (over 100 students from 15 countries in 2015), the dedication of our teaching staff, and the generous commitment of the Naomi Foundation, we look forward to once again hosting students from around the world and throughout Israel this summer.

Many of the best students in the program learned about it from their teachers or colleagues, so we thank you for your support in the past and we ask for your help with enrollment for this summer.

Professor Hana Wirth-Nesher

Head, Goldreich Family Institute for Yiddish Language Literature and Culture

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The Vilnius Yiddish Summer Program 2016, 17.07. to 12.08.2016, Vilnius University

The VILNIUS YIDDISH INSTITUTE is the first Yiddish center of higher learning to be established in post Holocaust Eastern Europe. It is an integral part of the four-century-old Vilnius University, situated in the heart of the magnificently restored Old City, in a thriving new democracy. The Institute is dedicated to preserving the centuries-old heritage of Yiddish language and culture through teaching and scholarly research of the highest quality. Further, through intensive instruction by an outstanding international faculty the Institute aims to foster genuine literacy in Yiddish among new generations of students from Europe, the Americas, and beyond, and to train young new teachers and scholars in the field. Finally, inspired by its unique location in Vilna, the once fabled �Jerusalem of Lithuania,� the Institute cherishes the hope of nurturing new cultural contributions in Yiddish.

Offering four levels of intensive language instruction:

YIDDISH I: for beginners

YIDDISH II: intermediate

YIDDISH III: higher intermediate

YIDDISH IV: advanced

Apply here: http://judaicvilnius.com/index.php/programs/summer-program/application-form-and-further-information

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Advanced Summer School for Graduate Students in Jewish Studies, 19-23. June 2016, Herbert D. Katz Center for Advanced Judaic Studies, Pennsylvania
Deadline: 01.03.2016

Whether in response to change or in pursuit of it, Jews have engaged in a perpetual process of creating, rebelling against, and transforming foundational texts, institutions, and ideas. Likewise, modern research has challenged traditional understandings of Jewish texts, recast the histories of formative events and people, and questioned fundamental ideas and beliefs.

These two complementary themes are the subject of Shaking Foundations, an intensive, week-long program for graduate students in all areas of Jewish studies. Faculty from Israel, Europe, and the United States will employ a variety of disciplinary approaches (literature, history, anthropology, legal studies, philosophy, etc.) as the group investigates moments of disruption in Jewish life and thought.

Shaking Foundations will bring graduate students together in a small group for an immersive experience in interdisciplinary Jewish studies, exposing them to innovative scholarship, broadening their intellectual perspectives, and allowing them to engage with internationally recognized scholars as well as their peers from around the world. It will also include opportunities for professional development, a visit to the Katz Center�s rare book room to learn about the extraordinary Judaica collection housed there, and directed excursions in the historic center of Philadelphia, where the Katz Center is located.

Directors:

Steven Weitzman, Katz Center

and Elisheva Baumgarten, Hebrew University

Shaking Foundations is open to graduate students at any institution worldwide, in any subfield of Jewish studies, past or present. Admission is selective and preference will be given to students at an advanced stage of their graduate careers, and to earlier-stage students whose research interests align closely with the stated theme.

This program is offered at no cost, including all excursions and most meals. Fellowships to cover transportation and lodging are available for students who do not have applicable funding from their home institutions.

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Neuerscheinungen


Efrat Gal-Ed: Niemandssprache - Itzik Manger - ein europäischer Dichter

Efrat Gal-Ed: Niemandssprache - Itzik Manger - ein europäischer Dichter

Berlin: jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2016

ISBN: 978-3-633-54269-7

Inhalt

Die Biographie eines der größten Dichter jiddischer Sprache (weltweit die erste umfassende überhaupt) ist nach Inhalt und Form außergewöhnlich. Die Lebensgeschichte des Itzik Manger (1901 � 1969) wird verschränkt mit einer lebendigen Schilderung der jiddisch-säkularen Kultur Osteuropas zwischen den Weltkriegen. Und passend orientiert sich die Texteinrichtung durch die Autorin an der Seitengestaltung des Talmud: mit erzählendem Haupttext, Abbildungen und erläuternden Seitentexten.

»In Mangers Lebens- und Schaffensgeschichte verkörpern sich Entwicklung und Reichtum der jiddischen Kultur bis 1939, ihre Zerstörung und der tragische Bruch, den die Shoah hinterlassen hat. Mangers Werk entspringt dem jüdischen Osteuropa mit seinen rumänischen, galizischen, polnischen und baltischen Landschaften, in denen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine jiddisch-säkulare Kultur sich rasch entfaltete � Itzik Manger zog es, wie die meisten seiner Kollegen, nach Warschau, weil man dort auf unterschiedlichste Weise jiddisch denken, leben und schöpferisch tätig sein konnte. Sie dachten Europa jenseits des Gegensatzes von Eigenkultur und Fremdkultur � Im zunehmend nationalistischen und antisemitischen Polen war das jiddische Europa ein kosmopolitischer Entwurf, ein Ort, an dem jiddisches Leben beheimatet war.«

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Michael Brenner: Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates

Michael Brenner: Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. Von Theodor Herzl bis heute.

C.H. Beck, 2016

ISBN: 978-3-406-68822-5

Inhalt

Juden waren über Jahrhunderte verfolgte Außenseiter. Die Gründung des Staates Israel sollte endlich eine ganz normale Heimat für sie schaffen. Doch heute sieht sich Israel selbst in der Rolle des misstrauisch beobachteten Außenseiters. Michael Brenner erklärt, wie es dazu kommen konnte, indem er erstmals die Träume und Utopien hinter der Geschichte Israels offenlegt.

Israel geht uns alle an. Seine Geburt ist zutiefst dem Schicksal der Juden in Deutschland und Europa verbunden. Die Religion der meisten Menschen findet ihre Ursprünge im Gebiet des heutigen Israel, und das winzige Stück Land im Nahen Osten spielt für Menschen weltweit eine besondere Rolle. Der Traum der frühen Zionisten von einem �normalen Staat� war daher, wie Michael Brenner zeigt, von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Er beschreibt, wie sich die Zionisten einen jüdischen Staat vorstellten, wie sich der Staat Israel seit seiner Gründung 1948 entwickelt hat und welche gegensätzlichen Visionen von Israel das Land zunehmend spalten. Wie religiös ist der jüdische Staat, und welche Grenzen soll er haben? Wer gilt in Israel als Jude und wer als israelischer Staatsbürger? Um die Geschichte und Gegenwart Israels zu verstehen, so die Quintessenz, muss man seine Träume kennen. Michael Brenners Buch öffnet eindrucksvoll und oft überraschend den Blick für diese Tiefendimension.

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Aufsätze

Walter Homolka: Vom Niedergang eines zentralen Deutemusters � Die Messiasvorstellung im neuzeitlichen Judentum

Walter Homolka: Vom Niedergang eines zentralen Deutemusters � Die Messiasvorstellung im neuzeitlichen Judentum

Ein Sonderdruck in der Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 68/1 bei Brill, Linden

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