1-10-2016

VJD Newsletter
(1-10-2016)
 

 


Stellenausschreibung

4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%), Universität Hamburg
Bewerbungsfrist: 15.01.2017

Im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit der Fakultät für Geisteswissenschaften sind zum 01.04.2017

4 Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen (65%)

gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG mit einer Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden.

Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Das Graduiertenkolleg erforscht Prozesse des Austausches zwischen den Konfessionen in der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), wobei neben dem deutschen Sprachraum auch europäische und außereuropäische Kontexte in den Blick genommen werden sollen (insbesondere Italien, England, griechisch-orthodoxer Raum, Südamerika, China). Besonderes Interesse gilt im Rahmen der zu fördernden Promotionsvorhaben theologischen, politischen, literarischen und künstlerischen Phänomenen, die die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen in die eine oder andere Richtung überwölben (interkonfessionell) oder die ihnen gemeinsam sind (transkonfessionell). Erwartet wird zudem Offenheit für medienhistorische Fragestellungen, die darauf zielen, nicht nur zu analysieren, wie sich heterogene konfessionelle Konzepte in unterschiedlichen Artefakten niedergeschlagen haben, sondern exemplarisch zu erkunden, wie Literatur, Bühne, Malerei, Bildhauerei und geistliche Musik theologische Vorgaben nicht nur dokumentieren, sondern zugleich variieren und multimedial rezipierbar machen. Weitere Informationen zur Konzeption des Graduiertenkollegs sind zu finden unter:

http://www.gwiss.uni-hamburg.de/de/einrichtungen/graduiertenschule/interkonfessionalitaet.html

Aufgaben:

Wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms.

Aufgabengebiet:

Anfertigung einer Dissertation in einem der beteiligten Promotionsfächer zu einem Thema, das interkonfessionelle Konstellationen der Frühen Neuzeit ins Zentrum des Interesses rückt. Teilnahme am strukturierten Studienprogramm und den Veranstaltungen des Kollegs. Die Promotionen werden an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Kollegiat/innen haben Präsenzpflicht in Hamburg. Bewerbungen von Personen, die beabsichtigen, ihr Promotionsprojekt in einem kürzeren Zeitraum abzuschließen, sind willkommen.

Einstellungsvoraussetzungen:

Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem der beteiligten Fächer (Evangelische oder Katholische Theologie, Germanistik, Anglistik, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik/Neogräzistik, Latinistik, Lateinamerikanistik, Judaistik, Sinologie, Historische Musikwissenschaft, Kunstgeschichte), Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit sowie Teamfähigkeit.

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Bewerbungen (Exposé des Promotionsvorhabens [max. 6 Seiten], Curriculum vitae, Abschlusszeugnisse, zwei Referenzen) sind in Papierform und elektronisch (in einer einzigen PDF-Datei) bis zum 15.01.2017 an den Sprecher des Graduiertenkollegs zu richten:

Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, DFG-Graduiertenkolleg 2008 "Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit", Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Schlüterstr. 51, D 20146 Hamburg, anselm.steiger@uni-hamburg.de; die PDF-Datei bitte auch an die Koordinatorin des Graduiertenkollegs Sabine Ledosquet sabine.ledosquet@uni- hamburg.de senden.

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Mandel Postdoctoral Fellowships in the Humanities and Jewish Studies for 2017-2020, Jerusalem
Deadline: 26.10.2016

1. The Mandel Fellowships are intended for scholars, from Israel and abroad, who have shown exceptional excellence, depth, and originality, and whose research may enrich academic and cultural discourse.

2. Applications will be accepted from candidates who completed their doctoral degrees recently, no earlier than October 1, 2012. Candidates who have not yet graduated may apply if they have submitted their dissertations by October 26, 2016. If awarded the fellowship, their acceptance will be conditional upon approval of their degrees by April 1, 2017.

3. Mandel Scholars engage in research in optimal conditions and teach one annual course (2 hours per week). Teaching in English is possible.

4. Mandel Scholars receive approximately 150,000 NIS per year in addition to a research grant.

5. The fellowship is for three years, beginning October 1, 2017. There is an option for a two- or one-year tenure.

6. Scholars are selected on a competitive basis with no preference for a specific field of study.


Terms of the Fellowship

1. Mandel Scholars will devote their time to research and are not allowed to work anywhere else, apart from teaching at the Hebrew University of Jerusalem.

2. Mandel Scholars are each allotted an office in the Mandel Building on Mount Scopus, and are required to carry out their ongoing research there at least four days a week. Scholars will also engage in the Center's joint activities.

3. The Fellowship begins on October 1, 2017 and ends on September 30, 2020. Fellows will submit reports on their research at the end of each academic year (by July 15) and in the middle of the second year (by January 15). Reports should focus on the Fellow´s research progress during the period reviewed and research goals for the next period.

4. The Academic Committee is authorized to terminate the fellowship at the end of the first or second year, if the aforementioned terms (sections 1-3) are not met.

5. The Fellowship is subject to the Hebrew University´s postdoctoral regulations .


Application and Selection Process

Applications are to be submitted via the Humanities section of Hebrew University´s Scholarship System according to the instructions provided there.

Shortlisted candidates from Israel and abroad will be invited, at the beginning of December 2016, to come to the Mt. Scopus campus on Thursday, January 12, 2017, to give a public lecture and to be interviewed by the Center´s academic committee.

Mandel Scholion Website: www.scholion.huji.ac.il/en

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3 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc), Frankfurt a.M.


Einsendeschluss: 25.10.2016

Stellenausschreibungen in Judaistik und Jüdischer Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt

An der Goethe-Universität Frankfurt wurde vom HMWK Hessen ein neuer LOEWE-Forschungsschwerpunkt mit dem Titel "Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten" eingerichtet. Der interdisziplinäre LOEWE-Schwerpunkt konzentriert sich in seinen beiden historisch-systematischen und empirisch-systematischen Projektteilen auf die geschichtliche Erfahrung und die religiösen Ressourcen von Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Umgangs mit religiöser Vielfalt und Differenz, einschließlich der daraus erwachsenden politischen Chancen und Gefahren in der Gegenwart.

Am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität ist vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung durch das HMWK zum 01.01.2017 oder später u.a. drei Stellen in Judaistik bzw. Jüdischer Religionsphilosophie zu besetzen:


1. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc) (E13 TV-G-U, 100%)

im Teilprojekt "Religiöse Positionierung im Kontext endzeitlicher Heilserwartung" (Prof. Dr. Rebekka Voß, Judaistik, FB 09) befristet zunächst bis zum 31.12.2019 zu besetzen (Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich).


Aufgabengebiet und Spezifizierung:

Das Teilprojekt unternimmt am Beispiel endzeitlicher Heilsvorstellungen eine differenzierende Neuinterpretation der Beziehungen zwischen Juden und Christen im fru?hneuzeitlichen Ost- und Mitteleuropa (17./18. Jh.) unter dem Aspekt der dort zu beobachtenden Modalitäten und Konstellationen wechselseitiger religiöser Positionierungen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt soll auf dem Raum Frankfurt und Hessen sowie jüdisch-christlichen Begegnungen im Kontext pietistischer Mission liegen. Eigene Schwerpunktsetzungen im Sinne des bewilligten Schwerpunktes und im Rahmen der thematischen Ausrichtung des Teilprojekts sind darüber hinaus möglich.

Zu den Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin gehören die selbstständige Veröffentlichung der Projektergebnisse in einer monografischen Darstellung (Habilitation ist möglich) sowie Aufsätzen, die Organisation von Gastvorträgen und Workshops sowie die Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln.

Details zum LOEWE-Schwerpunkt sowie der Profilierung des Teilprojekts (Projekt-Antrag) entnehmen Sie bitte der Homepage http://www.uni-frankfurt.de/63167025/LOEWE


Einstellungsvoraussetzungen:

Gesucht werden Forscherpersönlichkeiten mit herausragenden Promotionen und einem Forschungsschwerpunkt im Fach Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Geschichte oder verwandter Fachgebiete. Besondere Einstellungsvoraussetzungen: Sehr gute passive Hebräisch- und Deutschkenntnisse; Jiddischkenntnisse wünschenswert; möglichst Schwerpunkt im Bereich des frühneuzeitlichen Judentums und Erfahrung mit Archivalien und Paläographie des 18. Jahrhunderts (Hebräisch, Deutsch, Jiddisch); aktive Deutschkenntnisse sind erwünscht.

Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit, gute Team- und Kommunikationsfähigkeit und ein starkes Engagement bei der Betreuung der am Schwerpunkt angesiedelten Doktorand/innen. Innerhalb des LOEWE-Projekts wird von den Doktoranden/innen und PostDocs eine interdisziplinäre, kollegartige Zusammenarbeit erwartet.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis, Skizze eines PostDoc-Projekts) sind in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache bis zum 25.10.2016 an den Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, Prof. Dr. Christian Wiese, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main zu richten (per Email: dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de). Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle und dem Teilprojekt wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Rebekka Voß (voss@em.uni-frankfurt.de).

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.


2. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc) (E13 TV-G-U, 100%)

im Teilprojekt "Religiöse Positionierungen als Thema von Pluralismusdebatten in der jüdischen Religionsphilosophie der Moderne" (Prof. Dr. Christian Wiese, Jüdische Religionsphilosophie, FB 06) befristet zunächst bis zum 31.12.2019 zu besetzen (Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich).


Aufgabengebiet und Spezifizierung:

Das Teilprojekt zielt auf eine kontextuelle ideengeschichtliche Rekonstruktion der religionsphilosophischen Entwürfe, in denen jüdische Gelehrte in Europa als Vertreter einer diskriminierten Minderheit unterschiedliche Modalitäten religiöser Positionierung mit Blick auf das Christentum entwarfen. Im Zentrum steht die Interpretation des dialogical turn seit der zweiten Hälfte des 20. Jh.s, der darauf zurückzuführen ist, dass unter den Bedingungen einer unproblematischeren kulturellen Integration die Thematik der Pluralität, des Multikulturalismus und des Religionsdialogs in der jüdischen Religionsphilosophie eine neue Bedeutung gewann. Eigene Schwerpunktsetzungen im Sinne des bewilligten Schwerpunktes und im Rahmen der thematischen Ausrichtung des Teilprojekts sind darüber hinaus möglich.

Zu den Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin gehören die selbstständige Veröffentlichung der Projektergebnisse in einer monografischen Darstellung (Habilitation ist möglich) sowie weiteren Publikationen, die Organisation von Gastvorträgen und Workshops sowie die Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln.

Details zum LOEWE-Schwerpunkt sowie der Profilierung des Teilprojekts (Projekt-Antrag) entnehmen Sie bitte der Homepage http://www.uni-frankfurt.de/63167025/LOEWE


Einstellungsvoraussetzungen:

Gesucht werden Forscherpersönlichkeiten mit herausragenden Promotionen und einem Forschungsschwerpunkt im Fach Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Geschichte, Jüdischer Philosophie oder verwandter Fachgebiete. Besondere Einstellungsvoraussetzungen: Sehr gute passive Hebräischkenntnisse; möglichst Schwerpunkt im Bereich der modernen jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte oder jüdische Religionsphilosophie; aktive Deutschkenntnisse sind erwünscht.

Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit, gute Team- und Kommunikationsfähigkeit und ein starkes Engagement bei der Betreuung der am Schwerpunkt angesiedelten Doktorand/innen. Innerhalb des LOEWE-Projekts wird von den Doktoranden/innen und PostDocs eine interdisziplinäre, kollegartige Zusammenarbeit erwartet.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis, Skizze eines PostDoc-Projekts) sind in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache bis zum 25.10.2016 an den Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, Prof. Dr. Christian Wiese, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main zu richten (per Email: dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de). Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle und dem Teilprojekt wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Christian Wiese (c.wiese@em.uni-frankfurt.de).

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.


3. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Promotionsstelle) (E13 TV-G-U, 65%)

im Teilprojekt "Innerjüdische Debatten über die Legitimität religiös-kultureller Vielfalt in der Gegenwart" (Prof. Dr. Christian Wiese, Jüdische Religionsphilosophie, FB 06) befristet zunächst bis zum 31.12.2019 zu besetzen (Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich).


Aufgabengebiet und Spezifizierung:

Das Teilprojekt zielt auf eine Interpretation der kontroversen innerjüdischen modernen Debatten über Legitimität und Grenzen der Vielfalt des Judentums. Am Beispiel unterschiedlicher historischer Konstellationen gilt es, ideengeschichtlich und mit den Methoden der historischen und sozialwissenschaftlichen Diskursanalyse herauszuarbeiten, auf welche Weise Repräsentanten differierender Identitätsentwürfe (liberal, konservativ, modern-orthodox, ultraorthodox, nationalreligiös, säkular) bis in die Gegenwart ihre jeweiligen Positionierungen zueinander vorgenommen haben. Eigene Akzente im Sinne des bewilligten Schwerpunktes und im Rahmen der thematischen Ausrichtung des Teilprojekts sind darüber hinaus möglich.

Zu den Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin gehören die Anfertigung einer Dissertation sowie die selbstständige Veröffentlichung der Projektergebnisse in einer monografischen Darstellung und weiteren Publikationen. Erwünscht sind auch die Beteiligung an der Organisation von Gastvorträgen und Workshops sowie die Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln.

Details zum LOEWE-Schwerpunkt sowie der Profilierung des Teilprojekts (Projekt-Antrag) entnehmen Sie bitte der Homepage http://www.uni-frankfurt.de/63167025/LOEWE


Einstellungsvoraussetzungen:

Gesucht werden Forscherpersönlichkeiten mit herausragendem Studienabschluss und einem Forschungsschwerpunkt im Fach Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Geschichte, Jüdischer Philosophie oder verwandter Fachgebiete. Besondere Einstellungsvoraussetzungen: Sehr gute Hebräischkenntnisse; möglichst Schwerpunkt im Bereich der modernen jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte oder jüdische Religionsphilosophie; aktive Deutschkenntnisse sind erwünscht.

Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit, gute Team- und Kommunikationsfähigkeit und ein starkes Engagement bei der Betreuung der am Schwerpunkt angesiedelten Doktorand/innen. Innerhalb des LOEWE-Projekts wird von den Doktoranden/innen und PostDocs eine interdisziplinäre, kollegartige Zusammenarbeit erwartet.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis, Skizze eines Dissertationsprojekts im Rahmen des spezifischen Projektthemas) sind in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache bis zum 25.10.2016 an den Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, Prof. Dr. Christian Wiese, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main zu richten (per Email: dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de). Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle und dem Teilprojekt wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Christian Wiese (c.wiese@em.uni-frankfurt.de).

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.


Weitere Stellen im Bereich der Islamischen Studien, Ethnologie, Soziologie, Religionswissenschaft, Evangelischen Theologie und Erziehungswissenschaften sowie die Ausschreibung administrativer Stellen finden Sie unter: http://www.uni-frankfurt.de/63167025/LOEWE

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Ankündigungen


Conference: Describing and Explaining Ritual Dynamics, 26.10. - 28.10.2016, Erfurt


October 26, 2016

2 - 3.30 pm:

Initiation by Circumcision and Water Baptism in Early Judaism and Early Christianity

Gerard Rouwhorst (Tilburg)

Christian Presence in Jewish Rituals in the Early Modern Period

Yaacov Deutsch (Jerusalem)

4 - 5.30 pm:

Shabbath versus Sunday: The Wrestle on the Rest

Israel Yuval (Jerusalem)

Space and Activity in Synagogue and Church. Prolegomena to an Inter-Religious Approach to the Sacred

Albert Gerhards (Bonn)


October 27, 2016

9 - 10.30 am:

Is Rabbinic Prayer a Liturgy or Essentially a Reading of Texts?

Stefan Reif (Cambridge, Haifa, Tel Aviv)

Concepts of History and Tradition in Modern Liturgical Books

Martin Klöckener (Fribourg)

11 - 12.30 pm:

Foreign Ashes in Sovereign Space: Cremation, Burial, and the Israeli Chief Rabbinate, 1932-1992

Adam Ferziger (Ramat Gan)

Space, Ritual, and Politics (in the Reconstruction) of Ancient Synagogue: An Exploration of the Historical Archive

Anders Runesson (Oslo)

1.15 - 2.45 pm:

The Ritual of Ancient Ritual Theory: The Avodah in its Ancient Mediterranean Context

Michael Swartz (Columbus, OH)

Contesting Sacred Space at the Western Wall

Vanessa Ochs (Charlottesville, VA)

3 - 4.30 pm:

Image and Text in the Representation of Rituals in Hebrew Illuminated Manuscripts

Katrin Kogman-Appel (Münster)

The Ritualization of Manufacturing the Holy Books of Jews and Medieval Christian Culture of Sanctification: Attempt at an Interpretation

Annett Martini (Berlin)

6 pm: Kino am Hirschlachufer: "Rabbi Wolff. Ein Gentleman vor dem Herrn" (Germany, 2016) with discussion


October 28, 2016

9 am: Short presentations by Ph.D. candidates


Contact

Claudia D. Bergmann.

Tel.: +49(0)361/737-1684

Email: claudia.bergmann@uni-erfurt.de

For the meals and the movie, a fee of 30 Euros is due.

www.uni-erfurt.de/gr/max-weber-kolleg/projekte/kooperative-projekte/dynamik-ritueller-praktikenim-judentum

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Serenissima and Ashkenaz. The Venetian Ghetto in European History and Culture. International Conference, 04.12. - 07.12.2016, Venice

We will explore the relationship between the Ghetto and the city of Venice and other locations of the Jewish diaspora. Rites and rabbinic institutions will be discussed as well as intellectual influences and cultural transfer.

The focus is set on the Ghetto and its main personalities from the fifteenth to the seventeenth centuries, with particular attention to the influence they exerted on Jewish culture across Europe, and, above all, on the Berlin Haskalah.

Several scholars have argued that the Italian and Berlin Haskalah not only show general similarities, but even a veritable cause-and-effect relationship may be found between them. In fact, it is safe to say that many early maskilim have followed in the footsteps of Jewish Italian intellectuals coming from the Venetian Ghetto, such as: Simone Luzzatto - Rabbi and philosopher-, Leon Modena - author of an account of Jewish customs and rituals (´Historia de´ riti hebraici´, 1637)-, and many others.

This conference is the final celebration at the end of a year of numerous activities that marked the 500 years existence of the Ghetto. A variety of research institutions join forces in a collaborative concluding commemoration. The initiators are the Associations for Jewish Studies and of Judaic Scholars in Germany together with the Abraham Geiger College and the School of Jewish Theology at the University of Potsdam, thereby representing diverse perspectives on the Jewish life. In this endeavor we are united with the Centre for Jewish Studies Berlin-Brandenburg and cherish our cooperation in this important celebration. We thank our magnificent local partners for their extraordinary contribution on this occasion, especially the Università Ca´Foscari di Venezia and the Centro Tedesco di Studi Veneziani.

Speakers

Rafael Arnold: On the Relation between Leon Modena and Abraham Geiger

Giulio Busi: The Ghetto of Venice and the Qabbalah

Bernard Cooperman: Venice and Other Ghettos: The Purpose and Impact of Spatial Segregation Policy

Cristiana Facchini: Crossing the Borders. The Story of Sara between Memory and Space

Jonathan Karp: Ghetto Economics and Jewish Emancipation

Alexander von Kienlin / Ulrich Knufinke: The Venetian Synagogues and their Architectonic Impact History

David Malkiel: Gentile Wine in Renaissance Venice

Asher Salah: An Unknown Figure of Venetian Haskalah: Marco Navarra and his ´Lettere Orientali´

Emile Schrijver: Italian influences on Ashkenazic Book Production since the Invention of Printing

Giuseppe Veltri: Why Venice?

Gadi Luzzatto Voghera: The Venetian Ghetto in the XIX and XX centuries

Registration and further information: http://serenissima.online/

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Lecture Series: Scepticism and Anti-Scepticism in Medieval Jewish Philosophy and Thought, Hamburg

The tension between reason and revelation has for centuries occupied Jewish philosophers who were committed, on the one hand, to defending Judaism, and, on the other hand, to remaining loyal to philosophical principles. Maimonides is considered the most prominent Jewish religious philosopher, whose aim was to reconcile philosophy, in particular Aristotelian philosophy, with the fundamental principles of Judaism. But many other Jewish thinkers, before and after him, also struggled with this task, raising the question whether it is possible to attain this reconciliation. The connection between philosophy and religion was often not an obvious one. As a consequence, it could serve in some cases as grounds for supporting Maimonides´ project, while in others it could lead to rejection. The lecture series ´Scepticism and Anti-Scepticism in Medieval Jewish Thought´ focuses on sceptical questions, methods, strategies, and approaches raised by Jewish thinkers in the Middle Ages. In the series of lectures, we wish to examine the variety of attitudes presented by these thinkers, and the latest readings of contemporary scholars concerning those attitudes.

For more informations: https://www.maimonides-centre.uni-hamburg.de/en/1the-centre/current-issues/lecture-series-winterterm16-17.html

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Call for papers

Fifth Conference for Young Researchers in Jewish Studies: Methods and Disciplines between Germany and Israel, 03.07. - 05.07.2016, Potsdam
Deadline: 15.10.2016

The Conference for Young Researchers started as a joint project between the Vereinigung für Jüdische Studien and the Verband der Judaisten in Deutschland in 2011 and has been organized alternatively by one of the two organizations. It aims to encourage young researchers working on their doctoral dissertation or on their post-doctoral project to present their research in public. We welcome presentations that address the whole spectrum of scholarly research in Jewish Studies: Religion, History, Philosophy, Literature, Jewish languages, Philology, Art and Cultural Studies.

The conference provides a shared platform in which young researchers can discuss their own work with senior scholars in different forms: presentation, workshop and discussion. Participants present their research projects and get feedback from senior scholars, who will respond before opening the floor to discussion. The conference aims in particular to foster the network between doctoral and post-doctoral students in Jewish Studies between Germany and Israel. The questions that will be addressed in and outside the sessions include: What analogies and differences can be traced in scholarly research between different academic contexts? How can they be made useful for future scholarly investigation?

Applicants are invited to submit a proposal for 20-minute presentations based on their current or future research projects. Beyond addressing their own specific topic, presentations should refer to general questions and/or to methodological problems. A short response by a discussant will follow every presentation.

Interested applicants should send an abstract (max. 400 words) together with a short CV (max. 3 pages). The deadline for applications is October 15, 2016. Although young scholars from Germany and Israel are particularly encouraged to apply, scholars from other countries can also submit a proposal provided they are working on Jewish topics.

Presentations can be in German or in English.

If funding is secured, travel costs and accommodation will be covered for accepted participants. Successful applicants will be informed accordingly.

Please submit applications and address any request for further information to the following E-mail address: nachwuchstagungjudaistik@gmail.com.

Contact

Universität Potsdam

Historisches Institut / NG II

Dr. Michal Szulc

Am Neuen Palais 10

14469 Potsdam


German Version

Fünfte Nachwuchstagung Judaistik / Jüdische Studien. Methoden und Disziplinen zwischen Deutschland und Israel

Termin und Ort: 03. - 05. Juli 2017 an der Universität Potsdam

Die Nachwuchstagungen - initiiert 2011 als Gemeinschaftsprojekt der Vereinigung für Jüdische Studien e. V. und des Verbandes der Judaisten in Deutschland e. V. - werden abwechselnd von einem der beiden Verbände organisiert. Es handelt sich um ein Veranstaltungsformat zur Förderung von Nachwuchswissenschaftler/innen, die sich in ihren aktuellen bzw. geplanten Dissertations- und Postdoc-Projekten mit jüdischer Religion, Geschichte, Philosophie, Literatur, Philologien, Kunst- und Kulturwissenschaften befassen.

Das Konzept der Nachwuchstagungen Judaistik / Jüdische Studien räumt dem Werkstattgespräch zwischen Junior und Senior Scholars viel Platz ein und sieht hinsichtlich der Arbeitsformen eine Mischung aus Vortrag, Fachgespräch, Werkstatt und Diskussion vor. Die Teilnehmer/innen halten Präsentationen zu ihren Forschungsthemen, auf die respondierende Beiträge seitens etablierter Vertreter/innen des Fachs und offene Diskussionen im Plenum folgen. Als spezifisches Ziel setzt sich die Potsdamer Konferenz 2017 die Vernetzung von Doktorand/innen und Postdoktorand/innen der Jüdischen Studien und Judaistik in Deutschland und Israel. Es wird in diesem Zusammenhang beispielsweise darüber reflektiert: Was sind Analogien und Differenzen der in verschiedenen akademischen Kontexten durchgeführten Forschungen? Wie können sie gewinnbringend für die zukünftige wissenschaftliche Arbeit genutzt werden?

Wir laden alle Interessenten/innen dazu ein, bis zum 15. Oktober 2016 Themenvorschläge für Kurzpräsentationen zu Teilaspekten ihrer aktuellen oder geplanten Projekte einzureichen. Pro Vortrag sind 20 Minuten individuelle Präsentationszeit vorgesehen, auf die jeweils ein Kommentar seitens eines/einer ausgewiesenen Wissenschaftlers/in und eine offene Diskussion im Plenum (insgesamt 15 Minuten) folgen. Im Mittelpunkt der Vorträge sollen neben der Einführung in das jeweilige Thema offene Fragen und / oder methodische Ansätze der Forschungsprojekte stehen. Bei Interesse senden Sie bitte an die unten angegebene Kontaktadresse ein Exposé des Vortrags (max. 400 Wörter) und einen tabellarischen Lebenslauf (max. 3 Seiten). Es werden ausdrücklich Nachwuchswissenschaftler/innen in Deutschland und Israel zur Bewerbung aufgefordert, die Bewerber/innen aus den anderen Ländern werden aber auch berücksichtigt, soweit sie zu jüdischen Themen arbeiten.

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

Vorbehaltlich der Finanzierungszusage können Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden.

Ihre Bewerbungsunterlagen und Anfragen richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: nachwuchstagungjudaistik@gmail.com.

Kontakt

Universität Potsdam

Historisches Institut / NG II

Dr. Michal Szulc

Am Neuen Palais 10

14469 Potsdam

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International Conference on Scepticism, 08.05. - 11.05.17, Hamburg


Deadline: 15.10.2016

The First International Conference on Scepticism, organized by the Maimonides Centre for Advanced Studies - Jewish Scepticism, will take place from Monday 8 May to Thursday 11 May 2017 at the University of Hamburg.

The conference committee invites six young scholars (PhD candidates and postdocs) to participate in one of the two round-table discussions of the conference by giving a 20-minute lecture on a topic broadly related to Scepticism, followed by 10-20 minutes of discussion and Q&A.

The topics of the roundtables are: "Scepticism in Antiquity and the Middle Ages" (three lectures) and ´Scepticism in (Early) Modern and Contemporary Times´ (three lectures). All lectures should be based on current or future research projects.

PhD candidates or postdocs who wish to present papers are requested to submit a 200-word abstract and a CV until 15 October 2016 to the e-mail account listed below.

Expenses for travel and accommodation will be covered by the Maimonides Centre for Advanced Studies.

For further information and questions please contact:

Maria Wazinski

e-mail: maria.wazinski@uni-hamburg.de

phone: +49-(0)40-42838-8605

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Judaism and Jewish Studies in the Modern World: The Student Voice, 6th International Student Workshop, 20.11. - 22.11.17, Olomouc (CZ)


Deadline: 16.10.2016

On behalf of Kurt and Ursula Schubert Centre of Jewish Studies we encourage you to apply for the 6th international student workshop which will be held at the Kurt and Ursula Schubert Centre of Jewish Studies at Palacký University Olomouc, Czech Republic, 20th - 22nd November 2016.

The aim of the workshop is bringing together graduate and excellent undergraduate students of Jewish studies from different faculties and countries, to let them present their work and to build their discussion skills. Participants are expected to present their research in a 20-25 minutes talk, which will be followed by a comment from a senior scholar in the field and a general discussion. The presentations might be based on expanded seminar papers, theses or drafts of theses. We welcome topics from all areas of Jewish Studies. The number of participants is limited; participation pending on quality of the proposal.

Selected papers will also be published in the peer-reviewed journal Judaica Olomoucensia.

The workshop will be held in English.

Participation in the workshop is free of charge. Accomodation in student dormitories will be provided by the organizers. CJS offers a limited number of travel stipends. Boarding expenses are to be covered individually.

Applications including the title, 200 words abstract and a short CV should be sent to lenka.ulicna@upol.cz by 16 th October 2016. Successful candidates will be informed until 21 st October 2016. The entire paper must be handed in no later than 6 th November 2014.

For further information, please, contact:

Lenka Ulicná

lenka.ulicna@upol.cz

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